Hey Leute, ich brauche ein Rezept für einen guten Karottenkuchen zu Donnerstag, weil meine Mutter an dem Tag nach wichtigen, erfolgreichen Momenten, sowie längerer Zeit nach Hause kommt. Deshalb konnte ich ihr Geschenk zum Muttertag nicht überreichen : (
Außerdem kommt ihr Freund und ich habe den essentiellen Drang durchzustezen, dass Nudeln auch ohne Ei gut schmecken können, allgemein mehr Obst&Gemüse auf den Tisch sollte etc.
Erfolge sind auch schon zu vorzuweisen ; )
Ich kenne zwar einige vegane Rezepte von Freundinnen und aus dem Internet, aber da ist überall Margarine, haufenweise Zucker und Öl drinne, wovon ich überhaupt kein Fan bin.
Dies ist eine Variante für eine Springform von einer Freundin, sie meint, er wäre gut, aber selber habe ich den nie nachgebacken.
Karottenkuchen:
Zutaten:
800 g Karotte(n)
2 große Zitrone(n), unbehandelt, Saft, Fleisch und Schale (nicht der weiße Abschnitt wegen Bitterstoffe!) davon
3 EL Zitronensaft
5 EL Karottensaft (ohne Honig)
75 g Rübensirup
1 Orange, Saft und Fleisch
3 Grüne große Bananen -->zu Bananenmus
2 TL Zimt
100 g Mehl (Vollkornmehl)
150 g Mohn
100 g Gemahlene Mandeln
100 g Haferflocken
2 Vanilleschoten
Zartbitterschokoladenkuvertüre (ca. 600 g)
Fett für die Form (z.B. Alsan)
Aprikosenmarmelade
Gehackte Mandeln, Mandeln, Mandelblättchen
100 g Sonnenblumenkerne
3 Äpfel
2 Prisen Ingwer und Muskatnuss
Teig:
Die Karotten und 2 Äpfel raspeln, Rübensirup, eine Zitrone, eine halbe Orange, Bananenmus, Zimt, Ingwer, Muskatnuss, Mohn, Mehl, Mandelmehl, geröstete Haferflocken, Vanillemark, Zitronensaft, Karottensaft und geröstete Sonnenblumenkerne vermischen.
Den Teig in eine gefettete, mit zusätzlichenen gemahlenen Mandeln bestreuten Springform füllen und bei vorgeheizten Ofen 180°C 40-50 Minuten backen.
Zusätzlich Rübensirup, Zitronensaft, Karottensaft und die restliche halbe Orange mixen und in eine Schüssel beimengen und alles in der Mikrowelle sprudelnd heiss werden lassen. Danach noch alles über den noch warmen Kuchen geben. Wenn der Saft ein wenig eingezogen ist, die Aprikosenkonfitüre auf die Kuchenoberfläche streichen.
Nach Erkalten mit warmer Schokoladenkuvertüre begießen, von oben mit gerösteten, gehackten Mandeln bestreuen und von der Seite mit Mandelblättern, dazu mit Stücken eines anderen Äpfel (zuvor in Zitronensaft wenden, damit sie nicht braun werden) dekorieren.
Als Mehl würde ich Roggenvollkornmehl nehmen, weil ich nichts anderes hier habe. Ich liebe es ja total karottig! Leider habe ich Befürchtungen über die Konsistenz: zu trocken? Zu flüssig? Nicht fluffig genug? Zu viele Gewürze? Zu zitronig? Nicht zitronig genug? Keine Ahnung ...
Mit Bananen als Ei-Margarine -und Ölersatz im Mürbeteig lief es immer super, sowie anstatt Zucker eine geringere Menge Rübensirup zu verwenden.
Vielleicht habt ihr ein besseres Backgefühl in Sachen backen als ich, so viele Kuchen habe ich bis jetzt auch noch nicht gemacht ; )
Vielen Dank im Vorraus!
