Helmut F. Kaplan

Diskussionen pro & contra

Beitragvon skjoell am 25. Mär 2010 19:45

Akayi hat geschrieben:
skjoell hat geschrieben:Man merkt's. Die neurechten Publikationen könnten auch Helmut Schmidt zitieren, würde ihnen weder was bringen noch Helmut Schmid diskreditieren.

Ach, man merkt es plötzlich? Eben war dir das noch nicht sonderlich klar. Ein Zitat im übrigen setzt keinen bewussten Willen voraus sich vor irgendeinen Karren spannen zu lassen. Und klar bringt das denen was ihre Positionen mit honorigen Persönlichkeiten zu flankieren.

ist mir eigentlich recht ( :devil: ) egal, von was du denkst, es sei mir klar gewesen oder nicht. Ausführlicher: Man merkt, dass du Kaplan nicht einzuschätzen weißt. Textverständnis ist offenbar nicht deine Stärke.
Akayi hat geschrieben:Dieser Kaplan ist mir im übrigen vollkommen egal. Von dem kannte ich bisher höchstens den Namen
Ein kurzes Interview ermöglicht nicht automatisch, eine Person X vor irgendjemandes Karren zu spannen. Um so etwas im Einzelfall beurteilen zu können, müsste man das konkrete Interview vorliegen haben.
Was denkst du denn?

Mehr als du? :eh:

Von wegen "primitive Unterstellung", wer war das noch gleich der gestandene Vegan Aktivisten aufgrund ihrer Haltung zu diesem Kaplan mit den Antiveganern gleichgestellt hat?

keine Ahnung, wer das war. :) Ich war es jedenfalls nicht, du gestandener "Vegan Aktivist". ^^
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Beitragvon pünktchen.av am 25. Mär 2010 19:56

skjoell hat geschrieben:Ein kurzes Interview ermöglicht nicht automatisch, eine Person X vor irgendjemandes Karren zu spannen. Um so etwas im Einzelfall beurteilen zu können, müsste man das konkrete Interview vorliegen haben.


das wichtige wurde zitiert und der rest verlinkt. du kannst es dir auch gerne zum lesen ausdrucken!

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Sein Pferdestall war abgebrannt, als Konfuzius von der Audienz heimkehrte.
Er fragte: "Sind Menschen verletzt?"
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Beitragvon skjoell am 25. Mär 2010 21:25

das Gehetze auf irgendwelchen antivegan-Seiten ("das wichtige") lese ich mir nicht durch, schon das kurze Drüberschauen war unappetitlich. Aber zum "rest" - warum sollte man besonders das im ersten Absatz erwähnte
Weil ALLE MENSCHEN ein Interesse an angemessener Nahrung und Unterkunft haben, sollen wir dieses Interesse auch bei allen Menschen gleich berücksichtigen – und dürfen nicht willkürliche Diskriminierungen aufgrund der Rassen- oder Geschlechtszugehörigkeit vornehmen. Und weil SOWOHL MENSCHEN ALS AUCH TIERE leidensfähig sind, sollen wir das Interesse, nicht zu leiden, bei Menschen und Tieren gleich berücksichtigen – und dürfen nicht willkürliche Diskriminierungen aufgrund der Spezieszugehörigkeit vornehmen. So gesehen sind Rassismus, Sexismus und Speziesismus gleichermaßen Verstöße gegen das Gleichheitsprinzip – weil sie gleiche Interessen weniger berücksichtigen, wenn ein Wesen die „falsche“ Hautfarbe oder das „falsche“ Geschlecht hat oder wenn es der „falschen“ Spezies angehört.
[...]
Ja, Schopenhauer hat zu Recht Mitleid als Grundlage der Moral und als Triebfeder moralischen Handelns bezeichnet. Ein entscheidender Aspekt wird ja meist übersehen: Ethische Einsicht alleine bewirkt noch gar nichts! Immer wieder höre ich beispielsweise: „Ich sehe die ethischen Argumente für den Vegetarismus ja alle ein, aber ich esse dennoch weiter Fleisch – weil es mir eben schmeckt.“ Den wichtigsten Impuls, ethische Einsicht in praktisches Handeln umzusetzen, liefert wohl das Mitleid.
[...]
Ich finde den so genannten Holocaust-Vergleich nach wie vor sachlich stimmig. Isaac Bashevis Singers Diktum „Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi, für die Tiere ist jeden Tag Treblinka“, bringt unsere Haltung und unseren Umgang mit Tieren wie kaum ein anderer Vergleich oder eine andere Aussage auf den Punkt. Charles Patterson hat dazu ein ganzes Buch geschrieben: „Eternal Treblinka“. Auf der Aufklärungs- bzw. Bewußtseinsbildungsebene wird der Holocaust-Vergleich m. E. sogar immer wichtiger: In einer Zeit, in der nicht nur das Mitleid mit Tieren immer mehr abzustumpfen scheint, sondern sogar immer öfter regelrechte sadistische Schadenfreude zu beobachten ist, ist der Holocaust-Vergleich mittlerweile so ziemlich das einzige, was die Menschen im Zusammenhang mit Tieren noch aufregt und aufrüttelt. So gesehen, wird der Vergleich mit jedem Tag wichtiger.

nicht auf die Frage eines rechtsradikalen Blattes antworten? So etwas zu lesen wird gerade deren Abonnenten nicht schaden. Und der, dritter Absatz, Holocaust-Vergleich ist nichts per definitionem rechtsradikales oder antisemitisches, auch wenn sogar manche Veganer ihn dazu machen wollen. Patterson z. B. hat, sofern ich mich richtig erinnere, selbst einige Zeit im Warschauer Ghetto (über)leben müssen.
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Beitragvon pünktchen.av am 26. Mär 2010 06:54

du hast keine ahnung von modernen nazis: die werden da schlicht zustimmend nicken, stichwort ethnopluralismus & neue rechte. die versuchen schon lange, sich von dumpfen biologischen rassismus abzusetzen, schon allein, weil sie im gegensatz zu herrn kaplan wissen, dass es keine menschenrassen gibt. stattdessen propagieren sie eine kulturelle segregation.

der holocaustvergleich freut die nazis ungemein, weil er die schoa relativiert. wenn der kz wächter und die fleischereifachverkäuferin moralisch auf eine stufe zu stellen sind, dann waren die nazis wohl doch nicht ganz so furchtbar und ihre opfer etwa so wertvoll wie masthähnchen. letztere ist aus sicht eines radikal flachen antispezidingsbums allerdings konsequent und zeigt nur die diesem inharente menschenfeindlichkeit.

dass du einen ghettoaufenthalt von patterson erfindest und dir so einen alibijuden baust, ist auch typisch. das ist nicht nur falsch, sondern vor allem nicht das argument, für das du hältst. auch opfer der nazis haben das recht, dünnsinn zu erzählen. manche wurden später vielleicht gar rechtsextreme antisemitische kinderschändende fleischessernazis - das ghetto war keine moralische besserungsanstalt.

da du vor lauter gerechter empörung auf av nicht lesen kannst, muss ich die zitate von kaplan wohl nochmal bringen:

Außerdem grassiert in der Tierrechtsbewegung eine vollkommen irrationale bzw. sachlich absurde Intoleranz: Leute werden ausgegrenzt, weil sie beispielsweise zu links oder zu rechts oder zu religiös oder zu kapitalismusfreundlich usw. sind.


in einem interview mit nazis ist das eine deutliche ansage nach zusammenarbeit mit eben diesen. wenn das keine unterstützung der nazis ist, was dann? muss kaplan erst der nächsten kameradschaft beitreten?

der Holocaust-Vergleich (ist) mittlerweile so ziemlich das einzige, was die Menschen im Zusammenhang mit Tieren noch aufregt und aufrüttelt. So gesehen, wird der Vergleich mit jedem Tag wichtiger.


es geht ihm wie peta allein um die schockwirkung des tabubruchs, sie verwenden den holocaust als gewaltwerbeporno. der abscheu, der ihnen dafür verdientermassen entgegenschlägt, werten die irren als psychologische abwehreaktion der ertappen fleischfressernazis. wie dumm kann man eigentlich sein?
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Beitragvon SxEric am 26. Mär 2010 07:06

ich finds eigentlich absurd da noch diskutieren zu müssen.. wenn der gute herr ein interview in nem nazischmierblatt gibt.. dann isser raus.. PUNKT!

und für die forderung rechtsoffenheit zu tolerieren, müsste man eigentlich n paar aufs maul kriegen..
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Beitragvon Nerofin am 26. Mär 2010 09:37

SxEric hat geschrieben:ich finds eigentlich absurd da noch diskutieren zu müssen.. wenn der gute herr ein interview in nem nazischmierblatt gibt.. dann isser raus.. PUNKT!

und für die forderung rechtsoffenheit zu tolerieren, müsste man eigentlich n paar aufs maul kriegen..



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Beitragvon Vampy am 26. Mär 2010 20:33

Nerofin hat geschrieben:
SxEric hat geschrieben:ich finds eigentlich absurd da noch diskutieren zu müssen.. wenn der gute herr ein interview in nem nazischmierblatt gibt.. dann isser raus.. PUNKT!
und für die forderung rechtsoffenheit zu tolerieren, müsste man eigentlich n paar aufs maul kriegen..

Amen!

soll ich euch noch sagen wo ich wohne damit ihr mir aufs maul hauen könnt?
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Beitragvon SxEric am 27. Mär 2010 07:33

Vampy hat geschrieben:
Nerofin hat geschrieben:
SxEric hat geschrieben:ich finds eigentlich absurd da noch diskutieren zu müssen.. wenn der gute herr ein interview in nem nazischmierblatt gibt.. dann isser raus.. PUNKT!
und für die forderung rechtsoffenheit zu tolerieren, müsste man eigentlich n paar aufs maul kriegen..

Amen!

soll ich euch noch sagen wo ich wohne damit ihr mir aufs maul hauen könnt?


wenns sein muss :D
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Beitragvon jinkazama am 27. Mär 2010 11:07

Ein Moment Mal. Linksradikalismus ist wie Rechtsradikalismus nur eine Ideologie.

Gleich wie USA gegen UdSSR vor gar nicht allzu langer Zeit? Und wärs damals gscheid gewesen, wenn die in den Krieg wären? Ich glaube nein.

Bei dem ganzen Scheißdreck, der in der Welt überall passiert, sind solche idiotischen Kämpfe gegen Windmühlen nicht von Interesse für mich. Alles was ich je wollte ist, in der Welt, die gar nicht so schlecht ist, zu einer für mich passenden Position zu kommen und dabei lasse ich die anderen alle in Ruhe, und wenn das jeder so macht, mit guten Vorbildern wie ich dann eins wäre, dann gibt es keinen Bedarf an ein paar von ihren Eltern verwöhnten, verhätschelten und ungezogenen, gewalttätigen, faulen, linksradikalen Schlägertypen. Denen alles in den Arsch geschoben wurde, und die aus Langweile prügeln wollen. Aber zum Militär darf man sich nicht melden, das wäre rechtmäßige Arbeit und widerspricht ja den linksradikalen Friedensansprüchen.

Ihr seid die Nazis, wenn ihr euch so aufführt. Denn genau so lief das damals - mit Schlagstöcken und Truppen.
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Beitragvon msau am 27. Mär 2010 11:19

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