Glyphosat und die Verdummung der Lobbyisten

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Beitragvon Obilan am 30. Nov 2017 13:40

Ne, aus Gier und falschen Anreizen.
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Beitragvon hansel am 30. Nov 2017 13:51

Zumindest Monsanto (bzw. die, die Monsanto und seine Patente aufgekauft haben), dürfte ein Verbot von Glyphosat nicht ganz unwillkommen sein.
Verdienen sie doch nach dem Ablauf der Patentfrist nicht mehr soviel an dem Zeug und wären eher an der Entwicklung (die schon erfolgt ist?) bzw. an dem Einsatz neuer patentgeschützter Herbizide interessiert.

Ein Glyphosat-Einsatz ist aber die Voraussetzung zum Einsatz Glyphosat-resistenter Pflanzen, womit eher Geld verdient werden kann.
Da diese Resistenz aber zumeist gentechnisch bedingt ist und solche Pflanzen bei uns nicht angebaut werden dürfen, entfiele dieser pecuniäre Anreiz auch.

Das Geldbündel in der linken Hand von Schmidt kommt daher eher nicht von der chemischen Industrie.
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Beitragvon RoadOfBones am 30. Nov 2017 14:08

....das Geldbündel kommt vom Bauernverband.... ist doch klar....

Merkel hat das doch versprochen...
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Beitragvon gemüse am 30. Nov 2017 15:16

Hm. https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Wor ... t-de-2.png
Wir sind in den letzten hundert Jahren ziemlich viele geworden. Selbst wenn man annimmt, das habe nichts mit dem Einsatz moderner Hilfsmittel in der Landwirtschaft zu tun: Ob man uns heute mit manueller Bearbeitung der Äcker und Verzicht auf chemische Hilfsmittel zuverlässig satt und bekleidet kriegen würde? Und wie sieht es eigentlich mit Lebensmittelautarkie im reichen Europa aus? Wäre zum Beispiel Deutschland in der Lage, den Nahrungsmittelbedarf seiner Bevölkerung rund ums Jahr ohne Importe zu decken? (Der Einfachheit halber nur mit Blick auf den Kalorien- und Nährstoffbedarf, ohne Nahrungsmittel, die aus klimatischen Gründen importiert werden müssen, wenn man sie konsumieren will.)
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Beitragvon illith am 30. Nov 2017 20:00

... da käme die Kritik an der Ressourcen verschwendenden Tierprodukt-Produktion wieder ins Spiel. ;)
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Beitragvon gemüse am 30. Nov 2017 21:56

Ich ging automatisch von pflanzlicher Ernährung aus :) Könnte Deutschland seine Bevölkerung ohne Nahrungsmittelimporte ernähren?

(Die Frage ist nicht rhetorisch, ich habe wirklich keine Ahnung davon. Die Artikel, die ich dazu für Europa im Netz gefunden habe, beziehen alle auch Tierprodukte mit ein, daher die fehlenden Links.)
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Beitragvon illith am 1. Dez 2017 00:41

ist auch nicht mein Fachgebiet, aber hier einmal ein Screenshot von ner noch unveröffentlichten Vactory-Geschichte:
shot7.png
shot7.png (94.57 KiB) 205-mal betrachtet


fand ich recht eindrücklich.
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Beitragvon gemüse am 1. Dez 2017 01:02

Leider kann ich die nicht sehen (ich surfe ohne Javascript). Aber vielleicht veröffentlicht Ihr den Artikel demnächst?
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Beitragvon illith am 1. Dez 2017 01:13

hö? das ist doch einfach nur eine Grafik als Anhang ?_?
Moment, ich mach mal ohne Spoiler.
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Beitragvon Akayi am 1. Dez 2017 04:16

Ill,ich weiß dass das quasi "dein Ding" ist nicht viel herum zu kommen, aber ich kann Dir versichern dass Baden-Württemberg und Bayern nicht komplett bewaldet sind.
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