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Beitragvon Akayi am 2. Mai 2017 08:38

Ich musste bei der Darstellung an Ernst Busch denken. Das ist wiedermal gelungen. Ich kann mir das mit den Debatten gut vorstellen. Auch wenn es in dem Fall noch absurder ist als die sonstigen veganen Asufälle für humanere Tierausbeutung.
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Beitragvon illith am 2. Mai 2017 12:10

balthazar, wobei es bisher bei der bruderhahnsache ja wenigstens um biohaltung geht - dh wenigstens auslauffläche und gelegentlich mal tageslicht und sowas... (also graduell besser als die alternative)
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Beitragvon Balthazar2026 am 2. Mai 2017 13:12

Dann muß ich mich in dem Fall entschuldigen.
Mag an der frühen Stunde und der nicht ausreichenden Versorgung mit Kaffee gelegen haben das ich da nicht einmal gegen gecheckt habe.
Bin in der Tat von konventioneller Haltung ausgegangen.
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Beitragvon MoralAkteur am 5. Mai 2017 07:52

Vielleicht versteh ich das ja falsch, aber würde diese Bruderhahngeschichte nicht letztendlich für zahlenmäßig weniger tote Tiere sorgen? Denn - angenommen, die Nachfrage bleibt gleich - es würden ja weniger Hähnchen direkt für die Fleischproduktion gezüchtet werden. Ohne diese Bruderhahnsache hätte man dieselbe Menge "Fleischhähne" und die Bruderhähne getötet, "mit" wäre es dieselbe Menge FH abzüglich der Menge der BH...
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Beitragvon Obilan am 5. Mai 2017 08:17

Die Hähne werden doch trotzdem getötet, nur etwas später.
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Beitragvon illith am 5. Mai 2017 13:19

das ist nicht MAs Punkt.
bin grade nicht am Rechner, daher nur kurz: die Legehybrid-Männchen bringen nur den Bruchteil der Masse von Masthähnchen auf die Waage, außerdem ist deren Fleisch auch anders beschaffen, was sich bisher nur begrenzt gut vermarkten lässt. eine 1:1-Ersetzung funktioniert da leider schon mal nicht.
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Beitragvon Obilan am 5. Mai 2017 13:53

Verstehe ich scheinbar nicht, der letzte Satz liest sich für mich als ob die Brüder nicht getötet würden, was ja nicht so ist
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Beitragvon illith am 5. Mai 2017 15:09

doch, aber dass am deren Stelle dann weniger Masthähne [gezüchtet und] gekillt werden.
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Beitragvon MoralAkteur am 5. Mai 2017 22:59

Danke für's Erklären, Illith. Bin leider schlecht darin, meine Gedanken verständlich zu Papier zu bringen.

Ja, dass 1:1-Ersetzung unmöglich ist, ist logisch. Hab ich total übersehen. Aber sselbst wenn der BH nur einen Bruchteil des verwertbaren Fleisches des FH "erzeugt" - es werden letzten Endes immer noch weniger FH gezüchtet, das resultiert also in einem Rückgang der umgebrachten Tiere. Selbst wenn es nur wenige sind, sind diese wenigen geretteten Leben doch besser als gar keine. Oder?
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Beitragvon illith am 6. Mai 2017 00:09

ich habs ja immerhin verstanden^^

onT:
hier sieht man den krassen masse-unterschied zwischen den lege- und masthybriden.
hier wurde ein genauerer vergleich zwischen konventionellem und bruderhahn-fleischerzeugnissen erstellt.
die sache ist halt auch, dass bruderhahn-fleisch anders aussieht und anders schmeckt, als es der verbraucher gewöhnt ist. daher wird es bisher häufig zb püriert in babynahrung verkauft.
ob es wirklich masthahn-leben in nennenswerter größenordnung retten kann, lässt sich aktuell wahrscheinlich schwer sagen... es besteht eben auch gefahr, dass es stattdessen zusätzlich vermarktet wird (für den ethisch und ökologisch bewussten omni :roll: )
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