Die Hartz-IV-Diktatur - Diskussion ausgelagert

Politische Diskussionen ohne Tierrechtsbezug

Beitragvon Mr. Kennedy am 8. Jun 2016 15:40

Naja nein, wenn wie von mir beschrieben, das BGE eines jeden Menschen von gestiegenen Lebenserhaltungskosten wieder gefressen wird, dann ändert sich auch nichts an der Freizeit da der Zwang zur Arbeit ja doch wieder da ist.
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Beitragvon VegSun am 8. Jun 2016 15:42

Dann muss man eben seinen Standard senken, wenn es einem damit trotzdem gut geht ist es doch ok.
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Beitragvon Mr. Kennedy am 8. Jun 2016 15:49

Da könnte man doch auch genauso gut beim derzeitigen System mit ALGI und Hartz4 bleiben und ggf. die Leistungsbezüge etwas erhöhen.
Dann geht es einem auch gut wenn man seine Standards senkt.
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Beitragvon .u. am 8. Jun 2016 15:57

Und Werte bzw. Wertschätzung und wodurch man zu Ehre kommt. Das Prestige einiger Berufe könnte sich ändern und der Spaß an der Arbeit. Heute ist es schick, keinen Spaß zu haben.

Bzgl. letzte Seite. Hab diese übersehen.
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Beitragvon Curumo am 8. Jun 2016 16:12

wodurch man zu Ehre kommt


Meine Ehre heißt Arbeit oder was? :roll:

Heute ist es schick, keinen Spaß zu haben.


Hahnebüchend. Die Gamification von Arbeit, Jobbörsen die mit dem "erfüllendem Traumjob" statt mit mehr Zaster werben, die Spassgesellschaft ist lebendig wie eh und je. Inkl. Zwang zum Glücklichsein. Dass gleichzeitig eine harte Präkariasierung und eine Entwertung von sog. niedriger Arbeit("Regale Auffüllen") staffindet, hebt das ja nicht auf.

http://www.zeit.de/2014/53/berufsleben-gamification-arbeitswelt

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/gamification-ist-spielen-das-neue-arbeiten-12796856.html

http://johannestschorn.de/material/ma_johannestschorn-online.pdf

http://www.deutschlandfunk.de/spieltheorie-gamification-motivation-und-manipulation-im.724.de.html?dram:article_id=312668

http://www.neon.de/artikel/sehen/politik/neue-werte-generation-x-bis-spassgesellschaft-jugendupdate-1-1/670397

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/spassgesellschaft-hallo-guten-tag-ich-bin-der-humor-kolumne-a-1055727.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Die-Spassgesellschaft-und-der-Zwang-zum-Glueck-id29047447.html
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Beitragvon Obilan am 8. Jun 2016 16:29

Mr. Kennedy,

der Unterschied zum ALG, ist eben dass es bedingungslos ist und dir nicht einfach so gestrichen werden kann.
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Beitragvon Lantha am 8. Jun 2016 17:07

Also bisher kann ich mich über die Arbeitsagentur nicht großartig beschweren. Es war bei mir eher die Krankenkasse, die drangsalierte, permanent anrief und zum Schluss einfach die Zahlung einstellte. Bei der AG hatte ich vor zwei Wochen fast zwei Stunden Beratung und bisher waren die Sachbarbeiter/innen im Rahmen ihrer Möglichkeiten hilfsbereit.
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Beitragvon Obilan am 8. Jun 2016 17:43

Dann lehn mal Zeitarbeit ab oder ähnliches, mal gucken wie hilfsbereit die dann noch sind.
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Beitragvon Lantha am 8. Jun 2016 18:25

Lantha hat geschrieben:Also bisher

+
Ich hatte bei der Vorauswahl der Jobs ein gewisses Mitspracherecht, ich kriege z.B. keine Discounter vorgeschlagen. Wobei der Vorschlag, Verkauf in einer Winzerei ein ziemlicher Griff ins Klo war (für mich), aber es ist kein Scheißjob.

Es hilft vermutlich, dass die Region wirtschaftlich gut dar steht.
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Beitragvon Vampy am 8. Jun 2016 18:35

also ich hab mit der Agentur bisher nur gute Erfahrungen gemacht; bis auf einige ätzende bürokratiesachen, aber so ist das halt bei Behörden.

und es ist auch nicht nötig, Zeitarbeit abzulehnen, wenn man da keinen bock drauf hat, dann baut man in seine Bewerbung einfach n paar rechtschreib- und grammatikfehler ein oder kommt mit alki-fahne zum bewerbungsgespräch.

btw ist Zeitarbeit gar nicht so schlecht. die zahlen mitunter ganz gut und die meisten sind auch zuverlässig. ist eher im niedriglohnsektor ein Problem, dass die teilweise nicht zahlen, zu spät oder stunden nicht akzeptieren.
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