Kann man Anti-Asylbewerber-Demonstranten noch "retten"?

Politische Diskussionen ohne Tierrechtsbezug

Beitragvon minoS am 17. Okt 2015 23:40

Das wollte ich damit auch nicht ausdrücken, sondern das, auch wenn man weiß wer Schuld ist (Der der Gewalt ausübt, wo die Waffen her kommen mit denen er tötet ist unerheblich) es halt null zur Lösung und zum Ende der Gewalt beiträgt. Um Gewalt zu nehmen muss man meiner Meinung nach aufhören Waffen zu liefern, muss man sich weigern mit ihnen Geschäfte zu machen. Und aufhören zu glauben das man internationale Konflike mit Bomben lösen kann.
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/dev ... 22673.html
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Beitragvon slartibartfaß am 17. Okt 2015 23:41

Joachim hat geschrieben:Darf ich bitte erfahren, warum das gemacht wurde?


Das war ein Stilmittel um aufzuzeigen, dass Deine Aussage übertragbar ist.
Wellen des Paradoxen rollten über das Meer der Kausalität (...) an dieser Stelle gibt die normale Sprache auf, besucht die nächste Kneipe und gießt sich einen hinter die Binde.
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Beitragvon Joachim am 17. Okt 2015 23:53

Natürlich ist sie übertragbar, aber es geht/ging ja gerade um den IS und nicht um die Amerikaner oder sonst wen. Und dass der Irakkrieg 2003 völkerrechtswidrig war und die Amerikaner bis heute nicht dafür zur Verantwortung gezogen werden, weil sie den ICC in Den Haag nicht anerkennen (außer, es geht um nicht US-Amerikanerinnen), ist mir durchaus bewusst.

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Beitragvon Schnurzelbum am 18. Okt 2015 00:52

@MinoS: :up:
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Beitragvon mona1312 am 18. Okt 2015 11:09

minoS hat geschrieben:Das ist sicherlich richtig. ich denke auf direkte Verhandlungen darf man da denke ich nicht hoffen, aber auch der IS ist keine in der Wüste gewachsene Terrorfraktion. Ohne die Unterstützung von Nachbarstaaten wie der Türkei oder Saudi-Arabien und auch ohne den vom Westen geführte Krieg im Irak, welche die gesammte Region destabilisiert hat wäre der IS in der jetzigen Form nie in Erscheinung getreten. IS-Terroristen die mit deutschen Sturmgewehren vor der Kamera posieren, die Aufrüstung der angeblichen moderaten Rebellen gegen Assad als kleine Beispiele. An an Frieden orientierter Politik fehlt es, nicht nur bei den arabischen Staaten, genauso im Westen.

Seh ich auch so.
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Beitragvon Joachim am 18. Okt 2015 11:49

minoS hat geschrieben:Das wollte ich damit auch nicht ausdrücken, sondern das, auch wenn man weiß wer Schuld ist (Der der Gewalt ausübt, wo die Waffen her kommen mit denen er tötet ist unerheblich) es halt null zur Lösung und zum Ende der Gewalt beiträgt. Um Gewalt zu nehmen muss man meiner Meinung nach aufhören Waffen zu liefern, muss man sich weigern mit ihnen Geschäfte zu machen. Und aufhören zu glauben das man internationale Konflike mit Bomben lösen kann.
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/dev ... 22673.html


Waffengeschäfte stoppen ist sicherlich ein Mittel. Aber was ist mit der Eigenverantwortung jener, die mit schwarzen Fahnen durch die Wüste marschieren und Angst und Schrecken verbreiten? Glaubst Du wirklich, es reicht zu sagen:" Wir verstehen Eure Wut und Frustration - George Walker Bush jr. und seine Koalition der Willigen haben damals die ganze Gegend destabilisiert, aber bitte hört doch auf, Unschuldige zu töten"? Wenn das die Antwort sein sollte, dann ist das Prinzip der Eigenverantwortung ad absurdum geführt.

Grüßle,

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Beitragvon Kim Sun Woo am 18. Okt 2015 12:11

ich hau mal den Nazivergleich raus: glauben diejenigen, die für eine "gewaltfreie" Lösung sind tatsächlich auch, daß es erfolgsversprechender gewesen wäre, wenn die Allierten und die Sowjets sich mit dem Naziregime bzw. ihren Vertretern an einen Tisch gesetzt und eine "diplomatische" Klärung angestrebt hätten?
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Beitragvon minoS am 18. Okt 2015 12:19

Du missverstehst mich, ich habe ja eben geschrieben das mit direkten Verhandlungen meiner Meinung nach nichts ereicht werden kann, von Apellen an die Eigenverantwortung ganz zu schweigen. Statt dessen muss es eine finanzielle, logistische und politische Isolation betrieben werden.
Davon, das man aufgrund der Verbrechen und dem Chaos, welches der Westen, aber auch die Machtgier und Unwille zum Wandel der Herrscher der Region verursacht hat//haben, Verständnis zeigen soll für den IS habe ich nie geschrieben.
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Beitragvon minoS am 18. Okt 2015 12:25

Kim Sun Woo hat geschrieben:ich hau mal den Nazivergleich raus: glauben diejenigen, die für eine "gewaltfreie" Lösung sind tatsächlich auch, daß es erfolgsversprechender gewesen wäre, wenn die Allierten und die Sowjets sich mit dem Naziregime bzw. ihren Vertretern an einen Tisch gesetzt und eine "diplomatische" Klärung angestrebt hätten?


Nein.

Ich finde es schwer diesen Vergleich anzustellen, und finde auch nicht das er zielführend ist.
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Beitragvon Joachim am 18. Okt 2015 12:35

minoS hat geschrieben:Du missverstehst mich, ich habe ja eben geschrieben das mit direkten Verhandlungen meiner Meinung nach nichts ereicht werden kann, von Apellen an die Eigenverantwortung ganz zu schweigen. Statt dessen muss es eine finanzielle, logistische und politische Isolation betrieben werden.
Davon, das man aufgrund der Verbrechen und dem Chaos, welches der Westen, aber auch die Machtgier und Unwille zum Wandel der Herrscher der Region verursacht hat, Verständnis zeigen soll für den IS habe ich nie geschrieben.


Stimmt, da bin ich übers Ziel hinausgeschossen bzw. habe nicht richtig gelesen :(

Entschuldigung &

Grüßle,

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