US Präsidentschaftswahl 2016 Sammelthread

Politische Diskussionen ohne Tierrechtsbezug

US Präsidentschaftswahl 2016 Sammelthread

Beitragvon somebody am 11. Okt 2016 00:27

Der Thread zum historisch schmutzigsten US Präsidentschaftswahlkampf, der US Präsidentschaftswahl und ihren Folgen für die USA und den Rest dieses Planeten.


Lt Prognosemodell der NYT, Stand 10. Oktober, 18.06 ET, hat Hillary Clinton 86% Chance Wahlsiegerin zu werden.
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Podesta Files

Beitragvon somebody am 11. Okt 2016 23:02

In den jüngst von WikiLeaks veröffentlichten Podesta Files finden sich interessante Infos:

http://www.counterpunch.org/2016/10/11/elevating-trump/

Die von mir verlinkte Seite ist serös.
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Beitragvon hansel am 11. Okt 2016 23:43

somebody hat geschrieben:Die von mir verlinkte Seite ist serös.


Ich schenk dir mal ein i

Ansonsten: Interessanter Link, danke!

Das zu denken und zu formulieren ist sicher irgendwie berechtigt; wäre es noch mehr, wenn irgend jemand den Kontrahenten am Schluss die Puppenlappen wegnimmt und sagt: "Genug geprügelt, ihr wascht euch jetzt Gesicht und Hände und setzt euch brav an den Tisch".
Um meines eigenen Seelenfriedens willen bin ich (noch) nicht so weit, zu denken, dass selbst diese Kontrahenten nur austauschbare Figuren in dem großen Spiel sind.
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Beitragvon gemüse am 12. Okt 2016 00:13

Auch von meiner Seite danke für die Links. Ich weiß so gut wie nichts von den USA, frage mich aber angesichts des Wahlspektakels grundsätzlich, welchen Vorteil Zweiparteiensysteme überhaupt bieten.
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Beitragvon Akayi am 12. Okt 2016 00:36

Es ist ja nicht so als wäre dass die Verfassung des Landes oder dass man sich aus irgendwelchen Gründen besusst dafür entschieden hätte. So hat es sich eben historisch entwickelt. Real gibt und gab es ja weitere Parteien.
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Beitragvon gemüse am 12. Okt 2016 00:56

Ja, aber weshalb hält man (auch in anderen Ländern) de facto an einem Zweiparteiensystem fest? Argumentiert wird ja in der Regel mit einem angeblich rationalen Abwägen der Gewinnchancen. Aber wenn das über Jahrzehnte hinweg dazu führt, dass es nicht mehr um Inhalte geht, sondern darum, mit der Wahl des einen das andere Übel zu vermeiden, ist das doch unsinnig?
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Beitragvon Akayi am 12. Okt 2016 01:21

Ich denke nicht dass dies das entscheidende Kriterium für die meisten Wählerinnen ist. Da geht es vermutlich eher um die Angst die "Stimme zu verschenken" etc.
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Beitragvon gemüse am 12. Okt 2016 01:50

Also rationales Abwägen der Gewinnchancen, und dafür nehmen sie den Rest in Kauf? "Ich habe auf den Gewinner gesetzt", ist das dann der Vorteil? (Ist nicht rhetorisch, ich kapiere es tatsächlich nicht.)
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Beitragvon Akayi am 12. Okt 2016 02:37

Darum geht es glaube ich nicht. Das ist doch nichts anderes als dieses auch in der BRD verbreitete wählen des vermeintlich oder realen "kleineren Übels". Zusammen mit dem Umstand dass Drittparteien bzw. Kandidatinnen von solchen praktisch chancenlos sind.
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Beitragvon ClaireFontaine am 12. Okt 2016 07:59

Man muss halt auch bedenken, dass vor allem in den USA Tonnen von Geld in die Wahlkampagnen fließen. Das heißt, das fängt da schon an, dass reiche Menschen sich überlegen, wen es sich lohnt zu unterstützen. Das ist doch mehr ein Selbstläufer, bzw. ein etabliertes System, als eine rationale Überlegung. Und tatsächlich war das ja in dieser Wahl von Bedeutung, als Republikaner anfingen dazu zu raten, sich für Gary Johnson zu entscheiden, anstatt für Trump.
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