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Beitragvon slartibartfaß am 30. Sep 2016 20:51

Ich habe den Thread verfolgt, mein Lieber, und ich habe auch erkannt, auf welche Ansage Du reagiert hast.

Es ging übrigens - um genau zu sein - um den Konflikt "vegan-sein" vs.

MoralAkteur hat geschrieben:dass ich diese leckeren Sachen auch an meine großteils unvegane nahe Familie geben könnte


Akayis Aussage war, letzteres wäre unglaubwürdig. Das denke ich auch. Nur für's Protokoll: Du hast heroisch Lachse gerettet - nicht ich.
Wellen des Paradoxen rollten über das Meer der Kausalität (...) an dieser Stelle gibt die normale Sprache auf, besucht die nächste Kneipe und gießt sich einen hinter die Binde.
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Beitragvon Akayi am 1. Okt 2016 06:32

Das scheint verbreiteter zu sein unter Veganern als ich dachte.
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Beitragvon anphie am 1. Okt 2016 11:42

Wenn das Glaubwürdigkeitsthema nicht wäre, würde ich klar für weitergeben plädieren. So gibt es je nach Gegend zumindest die Option foodsharer - wenn die die es nehmen nicht wissen dass du vegan bist leidet auch keine Glaubwürdigkeit.
Wenn die o.G. Optionen nicht in Betracht kommen finde ich selbst essen besser als im Müll lassen, da alle Produkte, auch vegane, Ressourcen verbrauchen und irgendwo Leid verursachen. Da finde ich containertes unveganes Zeug zu essen evtl. besser, als gekauftes veganes. Bei Fleisch hätte ich da allerdings auch ein Ekel-Problem.
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Beitragvon hansel am 3. Okt 2016 07:42

Dann spinnen wir (das) mal weiter:
Meine Gemeinde betreibt einen gedeckten Tisch.
Beim Containern sehe ich nun jede Menge unvegane Sachen, die diesem Tisch aber zu gute kommen könnten.
Sollte ich diesen Hinweis für mich behalten oder dürfte ich da aktiv eine Verbindung zwischen dem Geschäft und der Gemeinde herstellen.

Leidet da meine Glaubwürdigkeit?
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Beitragvon MoralAkteur am 3. Okt 2016 09:26

Danke für die Anregungen.

@akayi

Sehr interessanter Gesichtspunkt, den Du da anbringst. Kann sicherlich für andere Menschen signifikant sein.
Bei mir ist es tatsächlich so, dass meine nahe Familie meine Gesichtspunkte und Antriebe versteht. Ich habe diesen Vorgang der Weitergabe auch schon mit ihnen besprochen. Sie schienen sich eher über die Aussicht auf Kuchen, Joghurts etc. zu freuen, als alles andere.
Da außer einer Person meine ganze nähere Familie inzwischen vegetarisch bzw. vegan lebt, denke ich, dass sie das schon verstehen (werden). Das einzige Problem ist halt, Fleisch loszuwerden. Denn liegen lassen ist halt auch blöd...
Ideen?
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Beitragvon MoralAkteur am 3. Okt 2016 09:28

@anphie

Stimme deinem zweiten Absatz zu.
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Beitragvon VegSun am 3. Okt 2016 11:05

Das richtige wäre wenn tierische Lebensmittel garnicht mehr im Container landeten oder vom Laden an Foodsharing abgegben werden muss, weil es dieses zuviel das der Laden einkauft garnicht mehr geben würde.

Foodsharing und Containerbewegung ist dafür das es garkeine Lebensmittelüberangebote und abfälle mehr gibt. Das soll irgendwann damit mal erreicht werden, bis dahin ist es aber ein langer Weg.

Du musst die tierischen Lebensmittel nicht mitnehmen,
ein anderer wird es bestimmt noch aus dem container
holen.
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Beitragvon anphie am 3. Okt 2016 12:47

Fleisch kann man im Zweifel immernoch für die Ernährung carnivorer Haustiere verwenden ;-).
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Beitragvon Akayi am 3. Okt 2016 16:59

Fischen und Jagen wäre auch eine sehr ressourcenschonende Möglichkeit wenn man die eigene Familie mit was leckerem und gehaltvollen überraschen möchte.
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Beitragvon anphie am 3. Okt 2016 17:35

Wenn man es okay findet Tiere umzubringen, dann stimmt das natürlich.
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