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Beitragvon MoralAkteur am 3. Okt 2016 20:34

@akayi

Ich verstehe den Zusammenhang zwischen Deinem letzten Geschriebenen und dem bisherigen Thread nicht ganz. Bitte, könntest du erklären? Hab ich was verpasst?
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Beitragvon Akayi am 4. Okt 2016 05:10

Ich denke nicht. Das basiert auf Anphies Aussage der du zugestimmt hast. Wenn es nicht mehr um tierische Bestandteile geht sondern um das Schonen von Ressourcen dann wären Jagd und Fischerei ebenfalls eine Alternative. Ggf. auch für Dich wenn Du deine Familie versorgen möchtest.
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Beitragvon VegSun am 4. Okt 2016 10:15

anphie hat geschrieben:Wenn man es okay findet Tiere umzubringen, dann stimmt das natürlich.


Dann würdest du auch dedumpstertes mit möglicherweise tierischen bestandteilen wie bei Gebäck oder Brot dazuzählen es deswegen auf keinben Fall zu essen ?
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Beitragvon Akayi am 4. Okt 2016 11:32

Sie hat ja bereits dargelegt dass "Ressourcenschonung" das maßgebliche Kriterium ist. Fleisch wird dann nur noch aus irrationalen Gründen (Ekel) abgelehnt so lange es nur bereits weggeschmissen wurde.
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Beitragvon anphie am 4. Okt 2016 19:50

Punkt 1 ist für mich keine Tierausbeutung zu unterstützen. Das tut ich bei containertem Zeug generell nicht, daher sehe ich in dem Fall von der erwähnten Glaubwürdigkeitsthematik abgesehen (die sich vermeiden lässt) kein ethisches Problem mit Tierprodukten. Dass ich bei containertem Fleisch ein Ekel-Problem hätte ist davon unabhängig.
Und da man mit containerten Tierprodukten letztendlich kein zusätzliches Tierleid verursacht, mit Jagd aber natürlich schon, finde ich Jagd scheiße und containerte Tierprodukte nicht.

Edit: Ob es irrational ist bei einem leicht verderblichen und häufig ohnehin stark keimbelasteten "Lebensmittel" wie Fleisch Ekel zu empfinden, wenn für einen unbekannten Zeitraum definitiv die Kühlmittel unterbrochen war, bin ich mir nicht sicher.
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Beitragvon Kim Sun Woo am 4. Okt 2016 22:58

Akayi hat geschrieben:Wenn es nicht mehr um tierische Bestandteile geht sondern um das Schonen von Ressourcen dann wären Jagd und Fischerei ebenfalls eine Alternative.


inwiefern schont das denn die "Ressourcen"? es würden dadurch doch weitere Tiere sterben, bei aus Mülleimern "gefischten" hingegen nicht.
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Beitragvon Akayi am 5. Okt 2016 01:27

anphie hat geschrieben:Wenn die o.G. Optionen nicht in Betracht kommen finde ich selbst essen besser als im Müll lassen, da alle Produkte, auch vegane, Ressourcen verbrauchen und irgendwo Leid verursachen. Da finde ich containertes unveganes Zeug zu essen evtl. besser, als gekauftes veganes.
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Beitragvon anphie am 5. Okt 2016 07:28

Würdest du denn widersprechen, dass es weniger Leid verursacht, containerte unveganes Sachen zu essen als gekauftes vegane?
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Beitragvon MoralAkteur am 5. Okt 2016 17:35

Ich muss zugeben, dass mein Fleischekel in der Tat irrational ist. Für mich persönlich hat das nichts mit Kühlkette etc. zu tun, ich will es einfach nicht essen, wenn für mich die Verbindung zum toten Tier so offensichtlich ist. Wieso es bei Ei und Milch (nur um zu betonen, ausschließlich containertes Zeug) nicht so starke Abwehrreaktionen bei mir gibt, weiß ich nicht wirklich.
Für mich sind Ressourcenschonung und andere ethische Veganismusbegründungen sehr eng verstrickt. Deswegen ist mir die Nullnummer weggeworfenes Tierprodukt zumindest gedanklich nicht unveganer als frische pflanzliche Produkte, die in ihrer Produktion auch direkt oder indirekt für Tierleid verantwortlich sein könn(t)en. Um das aber in der Realität anzuwenden, habe ich jedoch Irrationalität und purity-Gedanken zu "überwinden". Ob ich das jemals tun werde ist ehrlich gesagt fraglich.

@akayi

Gibt es irgendeinen Weg, über den das Konsumieren von weggeschmissenen Tierprodukten eine negative Auswirkung (unter Ausschließung des Glaubwürdigkeitsproblems) auf Tiere hat? Da hab ich mir schon Gedanken darüber gemacht, jedoch könnte ich mangels Lebenserfahrung/Bildung eine Verbindung übersehen haben.
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Beitragvon Akayi am 9. Nov 2016 05:03

@MoralAkteur, meiner Ansicht nach besteht neben der Außenwirkung keine negative Auswirkung auf Tiere.
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