CBD-Öl

Ernährung, Lebenswandel, Supplemente
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illith
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Beitrag von illith » 22. Nov 2019 00:23

cross/post:

den 3. Abend in Folge vape ich nun also CBD. (habs mir zum Bday schenken lassen^^)

fühl mich aber irgendwie etwas dullimäßig damit.
ich hab KEINE Vorstellung, wie viel, wie oft und wie doll ich mir das einfahren soll. :?: (250mg hab ich, MTL, Tobacco-Mint - Käsekuchen war aus)

außerdem bin ich etwas argewöhnisch, wie gesund das Ganze ist, also die Vape-Form - ich spür das schon teils hinten im Rachen/Gaumensegel-Bereich. (ich konsumier sonst außer Koffein und ganz selten mal Alkohol ja überhaupt nichts mehr)

finds auch echt doof, dass durch den massiven Hype grade es mir unmöglich erscheint, vernünftige Informationen zum Thema zu bekommen.
fast jede Seite, wo man was dazu lesen kann, will einem was verkaufen.
ebenso der nette Knabe im eZig-Shop, der mir nachdrücklich versicherte, CBD zu vapen würde nicht nur bei Schlafstörungen und verschiedenen Schmerzproblematiken helfen, sondern auch entzündungshemmend wirken.
ähm - doch ziemlich sicher eher nicht, oder?

Fun Fact: meine Eltern haben mir eine deutlich größere Standpauke gehalten (Freund hat gepetzt), als seinerzeit bei... anderen Sachen. :'DDD :heart:
Vatter hatte grade von den ganzen Vape-Todesopfern aus den Staaten gelesen.^^°
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Nappi
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Beitrag von Nappi » 22. Nov 2019 08:59

illith hat geschrieben:
22. Nov 2019 00:23
ebenso der nette Knabe im eZig-Shop, der mir nachdrücklich versicherte, CBD zu vapen würde nicht nur bei Schlafstörungen und verschiedenen Schmerzproblematiken helfen, sondern auch entzündungshemmend wirken.
ähm - doch ziemlich sicher eher nicht, oder?
Ich bin in einer FB-Gruppe, da ich CBD-Öl eine Zeit lang bei unserem Hunde ausprobiert habe, letztlich ohne Erfolg/Wirkung (zumindest nach außen).
Seit ich da aber gelesen hab, dass es viele gibt, die es sogar gegen Krebs anwenden - erfolgreich, versteht sich - wundert mich nix mehr. Wirkt scheinbar gegen ALLES.
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vegabunt
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Beitrag von vegabunt » 22. Nov 2019 10:03

Also dampfst du Liquids?

Ich rate eher dazu reine Blüten zu dampfen, da sind wenigstens keine Zusatzstoffe drin, vorausgesetzt die Aufzucht war kontrolliert und unter rinen Bedingungen. Oder decarboxyliertes CBD-Öl zur oralen Einnahme.

https://www.rheumaliga.ch/blog/2019/cbd-bei-rheuma

Anhand deiner häufigen Verwendung von Anglizismen & deines Avatarbildes vermute ich, dass du Deutschamerikanerin bist und daher sehr gut englisch verstehst. Suche mal im amerikanischen Internet (zB Youtube) nach Seiten zu CBD, gerade in Cali sind sie sehr weit mit medizinischem Cannabis.


Nappi hat geschrieben:
22. Nov 2019 08:59
Seit ich da aber gelesen hab, dass es viele gibt, die es sogar gegen Krebs anwenden - erfolgreich, versteht sich - wundert mich nix mehr. Wirkt scheinbar gegen ALLES.
Mit solchen Aussagen wäre ich sehr vorsichtig, da wird viel Scharlatanerie betrieben (zB. Ricky Simpson Oil... :roll: ) .
Krebszellen wurde allenfalls im Labor reduziert, gilt jedoch nicht für die Praxis und schon gar nicht für alle Krebsarten, sonst würde es schon längst dafür eingesetzt. Wo es aber hilft, ist bei der Appetitanregung und die Auswirkungen der Chemo zu lindern.

Zudem reagiert jeder etwas anders auf (CBD-)Cannabis, mache spüren ein leichtes Prickeln, andere eine Schläfrigkeit, wiederum andere gar nichts.

MMn sollten Sorten mit einem THC-Gehalt von bis max. 5% und CBD bis zu 20% für med. Zwecke getestet werden, leider sind die illegal bzw. verschreibungspflichtig und daher kommt man da nicht so einfach ran.

Aber auch da, wenn keine chronische Erkrankung vorliegt, empfehle ich regelmässige Pausen um der Toleranzbildung entgegen zu wirken und das körpereigene Cannabinoidsystem zu stärken.


Wo ich hingegen einverstanden bin, dass Cannabis (unregelmässig angewendet) gegen viele Alltags-Zipperleins helfen kann, ebenso gegen starke Menstruationsbeschwerden, wie mir einige Freundinnen immer wieder berichten. Es wird endlich Zeit für eine geordnete Legalisierung, zumindest so, dass jeder Arzt das problemlos verschreiben kann, bei Opiaten und Psychopharmakas kräht ja auch kein Hahn danach und die sind weitaus gefährlicher.
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Nappi
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Beitrag von Nappi » 22. Nov 2019 10:59

vegabunt hat geschrieben:
22. Nov 2019 10:03
Mit solchen Aussagen wäre ich sehr vorsichtig, da wird viel Scharlatanerie betrieben
Sorry, falls das falsch rüber kam. Das war nicht ganz ernst gemeint. Ich hatte gehofft, meine Skepsis wäre deutlicher zum Ausdruck gekommen.
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vegabunt
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Beitrag von vegabunt » 22. Nov 2019 13:22

Ah ok, dann ist ja alles gut.
Ich hatte mich zuerst noch gefragt, aber keine Smilies gesehen. ;-)
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illith
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Beitrag von illith » 29. Nov 2019 13:17

also bzgl. Schlafbilanz sind korrelativen Resultate nach anderthalb Wochen abendlichem CBD-Vapen wirklich promising.

so eine gute 7Tages-Schlafbilanz (~8.5std) hatte ich zuletzt Anfang Oktober einmal.

mal sehen, ob es mir heute bei der Nachtschicht hilft. muss nur gucken, dass ich das diskret hinbekomme... :mg:
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