Wieviel sind eigentlich 20g pflanzliches Protein?

Ernährung, Lebenswandel, Supplemente
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somebody
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Beitrag von somebody » 9. Sep 2024 23:54

:inbox:

illith, zu Protein schaute ich damals & stiess bei PubMed auf einige neue Studien, die ich leider noch immer nicht gelesen habe.

Im Lauf dieser Woche schaue ich mir diese Studien näher an & melde mich.
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Rosiel
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Beitrag von Rosiel » 10. Sep 2024 18:20

Das mit dem schwarzen Alprodeckel - ist das der Pudding? Und was sind die roten Bollies für Beeren?

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illith
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Beitrag von illith » 11. Sep 2024 02:01

das auf 3 Uhr auf dem 1. Slide? :)
nee, das ist ein etwas festerer Joghurt mit aufgebohrtem Proteingehalt (15g/200g-Becherchen). es sind "rote Beeren".^^ auf der Packung sind Him-, Erd- und Johannisbeeren - die Inhaltsangaben auf der Website fehlen irgendwie. :D
https://alpro.com/de/produkte/protein-r ... te-fruchte
finde die top! :*:
bisher aber nur bei Rewe erspäht.
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Wuseljule
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Beitrag von Wuseljule » 23. Okt 2024 12:06

Frage an die Protein-Experten und -Expertinnen hier:
Meine Gewichtszunahme hatte in den letzten Monaten eine höhere Rate als die Inflation und ich möchte diesen Trend gerne stoppen.
Mein Schlachtplan beinhaltet u.a. leichtes Krafttraining (zu Hause) und einen höheren Protein-Intake. Nun bin ich irgendwo auf das Kohlenhydrate/Protein-Verhältnis gestoßen. Es ging konkret darum, dass grüne Bohnen zwar eine nette Menge Protein enthalten, aber auch viele Kohlenhydrate und man daher lieber zu Hülsenfrucht XY (ich weiß es nicht mehr genau) greifen sollte.
Nun meine Frage: Ist das wichtig, da auf ein bestimmtes Verhältnis zu achten? Ich kenne bisher nur die Faustregeln zum Verhältnis von Körpergewicht und täglicher Protein-Zufuhr in Gramm.

Achso und es geht mir explizit um eine Ernährungsumstellung und nicht darum XY kg abzunehmen. Ich gehe davon aus, dass sich das Gewicht langfristig wieder bei 4 – 5 kg weniger einpendeln wird. Vielleicht naiv, vielleicht auch nicht, schauen wir mal. :mg:
Und alles ist jetzt. Es ist alles alles jetzt.

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somebody
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Beitrag von somebody » 23. Okt 2024 23:12

Jule, innerhalb einer moderate Gewichtsabnahme begünstigenden Wohlfühlernährung würde ich die Energiezufuhr aus Kohlenhydraten um 45 - 50 % der gesamten Energiezufuhr halten.

Hoher Proteinanteil in Grössenordnung 25 - 30 % der gesamten Energiezufuhr hat meines Wissens nicht dauerhaft potenziell Gewichtsabnahme begünstigende Wirkung. Nach einigen Monaten würde ich im Falle moderater sportlicher Betätigung die Proteinzufuhr auf tgl max 1,2 g Protein je kg Körpergewicht reduzieren.

Gegen Gartenbohnen in moderater Menge in der Ernährung sehe ich an sich kein Argument, sofern sie gut vertragen werden. IMO sollte das ganze Spektrum an Hülsenfrüchten auf dem Speiseplan stehen.
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illith
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Beitrag von illith » 24. Okt 2024 01:17

@Jule: also woher kommt denn diese Info?
grüne Bohnen haben weder Protein noch Kohlenhydrate. :D

also bei Proteinangaben sind immer zwei Bezugsgrößen entscheidend:
Gramm pro Kcal und Gramm pro typischer Verzehrsmenge.

bleiben wir bei den grünen Bohnen:
Protein-Gramm pro Kcal ist eigentlich gut, wenn du 1700kcal grüne Bohnen essen würdest, hättest du 110g Protein, was top wäre. ...aber für 1700 Grüne-Bohnen-Kcal müsstest du 10kg(!) davon essen. :D
in einer realistischen Menge von sagen wir 400g hättest du nur 5g Protein, was nicht wirklich nennenswert ist, wenn wir davon ausgehen, dass roundabout 1.5g/kg Körpergewicht ein guter Peilwert ist.

umgekehrt werden Nüsse oft als guter Proteinlieferant benannt - nehmen wir zB Cashews, 20% Protein, klingt gut und 100g Nüsse sind auch easy weggesnackt! aaaber: damit haben wir dann auch schon über 600kcal vertilgt, was bei vielen bereits ⅓ des gesamten Tages-Kcal-Budgets darstellt - und 20g Protein sind dann vllt noch nicht mal ¼ des Tagesziels.

am Ende vom Tag kommt es in Sachen Protein auf die absolute aufgenommene Menge an (im Rahmen des gesetzten Kcal-Budgets).

//falls das völlig unverständlich war, gerne nochmal nachfragen, ich hab einen langen Tag hinter mir und bin so sleep-deprived, dass es schon wieder lustig ist. :')
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Beitrag von update-vegan » 8. Jun 2026 19:19

illith hat geschrieben:
5. Okt 2022 14:44
Hallo,

tierischem Protein wird oft eine höhere biologische Wertigkeit zugeschrieben, da das Aminosäureprofil von Fleisch oder Milch dem des menschlichen Körpers sehr ähnlich ist. Eine einzige tierische Quelle enthält meist alle essenziellen Aminosäuren in großen Mengen.

Die pflanzliche Lösung (Protein-Kombination): Pflanzliche Proteinquellen enthalten ebenfalls alle essenziellen Aminosäuren, jedoch variiert die Verteilung. Vorwiegend ist eine bestimmte Aminosäure – die sogenannte „limitierende Aminosäure“ – nur in geringerer Menge vorhanden. Bei Getreide ist dies oft Lysin, bei Hülsenfrüchten Methionin.

Durch die gezielte Kombination verschiedener Lebensmittel – beispielsweise Linsen mit Reis, Bohnen mit Mais oder Haferflocken mit Sojadrink – ergänzen sich die Aminosäuren perfekt. Wenn über den Tag verteilt verschiedene pflanzliche Proteinquellen konsumiert werden, ist die Gesamtqualität des Proteins vollkommen gleichwertig zu der von tierischen Produkten. Es ist also physiologisch hervorragend möglich, sich hochqualitativ und bedarfsdeckend rein pflanzlich zu versorgen.

Dies zeigt: Proteine sind kein Problem in der veganen Ernährung, jedoch erfordert eine vegane Ernährung ein wenig mehr Planung.

Gruß Thomas Bernd
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