Pfannkuchen-Experiences

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Akayi
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Beitrag von Akayi » 24. Jun 2010 17:03

Ich rühre Volkornmehl nicht an (traumatische Kindheit). Ein ehemaliger Mitbewohner hat aber dasselbe auch mit Vollkornmehl problemlos hinbekommen. Ich würde eher diese ganzen anderen obskuren Mehlsorten vermeiden.
recherchiert, was rechtlich so möglich ist

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kiara
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Beitrag von kiara » 24. Jun 2010 17:13

Akayi hat geschrieben:Ein ehemaliger Mitbewohner hat aber dasselbe auch mit Vollkornmehl problemlos hinbekommen. Ich würde eher diese ganzen anderen obskuren Mehlsorten vermeiden.
:mrgreen:

na gut, nächstes mal weißmehl pur^^
corn + floor = cloorn?

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Tragedy
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Beitrag von Tragedy » 26. Jun 2010 16:07

ich hab letztens meine ersten veganen pfannenkuchen gemacht und sie waren irgendwie total glibberig und teilweise durchsichtig. lag wohl an der magarine die ich reingetan habe. xD
war aber trotzdem sehr lecker. :mrgreen:

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Eacon
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Beitrag von Eacon » 18. Jul 2010 20:01

Meine 2 Lieblings-Fake-Eierspeisen:

Gefüllte Deluxe-Omlette 1 Pers
170g Seidentofu
1TL Sojamilch
1TL Nährhefe
1TL Kartoffelstärke
1TL Tahin
Zwiebelpulver, Kurkuma, Salz, Pfeffer
1 handvoll Füllung, zB gedünstete Pilze, Spinat, Chili sin Carne, glasierte Karöttchen mit Curry, Tomaten und Basilikum etc.

Alles bis auf die Füllung verquirlen und bei mittlerer Hitze in etwas Öl einseitig goldbraun backen. Wenn die Oberseite zu stocken beginnt, Füllung auf eine Omlettenseite geben und das Teil falten. Noch ca. 1 min backen damit die Füllung schön warm wird. Sofort essen. (eignet sich gut als deftiges Frühstück mit Rest vom Vortag!)

Pancakes 2 Pers
110g Mehl
1,5TL Zucker
1TL Backpulver
1 pr Salz
1pr Zimt
1/2 TL Vanilleextrakt
90 ml Wasser
140ml Sojamilch
1 TL Öl

Trockene und nasse Zutaten separat mischen, dann miteinander glattrühren (evt 1-2 TL Mehl hinzufügen). In Teflon-Pfanne ohne Öl Pancake-mässig backen. Mit Früchten, Margarine, Ahornsirup, Marmelade oder Erdnussbutter sofort servieren. (Die Pancakes können falls nötig auf einer Platte im Ofen warmgehalten werden - allerdings sollte man sie dazu nicht stapeln, da sie so matschig werden. Also besser gleich essen!)
illith hat geschrieben: meine Mutter hat mir BTW jüngst noch den Tipp gegeben, dass es wohl notwendig ist, den Teig etwas länger und intensiv zu verquirlen. dann geht da chemisch irgendwas ab, dass der ordentlich zusammenpappt. so wurde es dereinst auf dem hauswirtschaftlichen Gymnasium gelehrt.
(Früher hat man in der Schule noch Dinge gelernt, die man auch tatsächlich fürs Leben brauchen konnte! :roll: )
Das liegt wohl an den Gluten-Ketten, die die Omlette zusammenhalten sollen. Im Mehl liegen die langen Proteine nämlich zusammengelegt vor, ähnlich kleinen Wollknäueln. Wenn man sie mit Flüssigkeit verquirlt, entwirren sie sich. Erfahrungsgemäss geht es auch wenn man das Mehl gut auflöst und dann die Pampe eine Weile stehen lässt (Macht man auch mit Eier-Omletten so). Das erklärt übrigens auch, warum Weissmehl für Pfannkuchen am besten funktioniert: es enthält prozentual am meisten Gluten und seine klebrigen Protein-Fäden werden nicht durch Ballaststoff-Partikel auseinandergehalten, die in Ruchmehl uä vorhanden wären. Und da Dinkel kaum Gluten enthält, entfällt auch dies. Achja: langes Mixen könnte die Gluten-Fäden zerstören, was nicht gerade den gewünschten Effekt hätte - mit einer Gabel oder einem Schwingbesen gründlich glattrühren sollte reichen.

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illith
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Beitrag von illith » 18. Jul 2010 21:18

oh, eacon ist wieder da! :clap:

hmhmm und das haut hin mit dem Omelett...?
ich hab als Kind mal 2 Wochen lang immer Omelett zum Mittag gegessen, weil das Hotel in Jugoslavien nichts anderes vegetarisches hatte :mrgreen: ich würd also schon gern mal wieder...

und danke für den umfassenden lebensmittelchemischen Exkurs :geek:
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Eacon
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Beitrag von Eacon » 19. Jul 2010 00:44

Jup, nach Abi, Abschlussfahrt und einigen Festivals mal wieder Zeit für Internet. Muss aufpassen dass mein RL nicht Überhand gewinnt ;)

Ich kenne Omlettn auch so von Kind her - die müssen schön saftig und fest sein, von daher waren mir die veranen Mehl-Wasser-Pfannkuchen immer ein wenig unappetitlich (obwohl ich zugeben muss, dass ich sie nur vom Rezeptlesen kenne und nie tatsächlich ausprobiert habe...) Der Term Pfannkuchen ist mir als Schweizerin sowieso fremd, klingt auch komisch (n Kuchen aus der Pfanne, höh?). Jedenfalls macht Seidentofu im Teig das Omlettchen schön saftig und natürlich recht sättigend *Fan von deftig-pikanten Omletten sei*

*schauder* jeden Tag Omlette essen - bah! Bis auf einige wenige pubertäre Fressattacken (Rührei aus 8 Eiern mit Pilzen und Schnittlauch!) mochte ich Eier auch zu Vegetarierzeiten nicht wirklich... hätte mich wohl stattdessen von Beilagen ernährt :|

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Akayi
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Beitrag von Akayi » 19. Jul 2010 08:59

Omlette ≠ Pfannkuchen
recherchiert, was rechtlich so möglich ist

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Beitrag von Akayi » 19. Jul 2010 15:17

illith hat geschrieben: ich hab als Kind mal 2 Wochen lang immer Omelett zum Mittag gegessen, weil das Hotel in Jugoslavien nichts anderes vegetarisches hatte :mrgreen: ich würd also schon gern mal wieder...
Das ist auch so ein untrügerisches Zeichen, das man alt wird: Wenn es die Länder in denen man als Kind Ferien gemacht hat inzwischen nicht mehr gibt :P
recherchiert, was rechtlich so möglich ist

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Eacon
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Beitrag von Eacon » 19. Jul 2010 18:43

Was ist denn genau der Unterschied zwischen Omlette und Pfannkuchen?
Ist Pfannkuchen süss? Wiki meint, Pfannkuchen sei ein Überbegriff - und nennt das schöne Wort Eierkuchen :wuerg: klingt irgendwie übel...

Bei uns ist alles Omlette was nicht Pancake (klein und fluffig) oder Crèpe (ultradünn) ist, also mit eingebackenen Sachen, mit Füllung (süss oder pikant) oder bestrichen und gerollt.

Mmh, ich krieg schonwieder Hunger...

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Akayi
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Beitrag von Akayi » 19. Jul 2010 19:07

Omelette wird ohne Mehl, ein Pfannkuchen mit Mehl zubereitet.
recherchiert, was rechtlich so möglich ist

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