Ich esse absofort täglich das gleiche

Welche veganen Nahrungsmittel sind zu empfehlen? Wo gibt es was?
NochNichtVegan
Beiträge: 44
Registriert: 23.05.2016

Ich esse absofort täglich das gleiche

Beitrag von NochNichtVegan » 7. Dez 2018 14:48

Hallo,

ich möchte euch gerne vorstellen, was ich absofort jeden Tag esse. Die Zusammensetzung ist darauf ausgelegt, möglichst wenig Arbeit und Zeit mit der Zubereitung zu haben, Geld zu sparen und trotzdem genügend Kalorien und halbwegs gesund zu essen. Eine Küche habe ich nicht.

Morgens esse ich 2 Scheiben Vollkornbrot und eine halbe Gurke.
Mittags gibt es eine halbe Packung Haferflocken mit Mandelmilch. Beides mixe ich mit etwas Zimt und einer Banane.
Nachmittags nehme ich dann noch einen Joghurtdrink, ebenfalls mit einer Banane und Leinsamen zu mir.
Abends esse ich eine Tüte Kartoffelchips und einen Apfel.

Was haltet ihr davon, jeden Tag das gleiche zu essen bzw. das, was ich esse? Was würde euch (von den Nährstoffen her) fehlen?

Ich werde mich hier auch nochmal melden, wenn ich das ganze irgendwann abbrechen sollte.

ahdaa
Beiträge: 10
Registriert: 26.02.2015
Wohnort: Ostbayern

Beitrag von ahdaa » 7. Dez 2018 16:29

Also jeden Tag das gleiche zu essen, wäre für mich persönlich kaum vorstellbar. Zum Frühstück ess ich schon meistens das gleiche (wenn ich überhautp mal frühstücke :xd: ) Aber Mittags und vorallem Abends muss es bei mir meist was unterschiedliches geben. Allerdings habe ich auch eine relativ große Küche zur Verfügung, da ist das natürlich was anderes :)

Auch könnte ich z.b nicht so viel von einen Lebensmittel auf einmal essen, so wie bei dir die halbe Packung Haferflocken

NochNichtVegan
Beiträge: 44
Registriert: 23.05.2016

Beitrag von NochNichtVegan » 7. Dez 2018 18:30

Ja das mit den 300g Haferflocken und den 500ml Naturjoghurt fällt mir auch nicht so ganz leicht. Ich hatte die letzten Monate allerdings eine Phase, da habe ich fast täglich das gleiche ungesunde Zeug gegessen. Das geht dann irgendwie doch immer recht einfach.

ahdaa
Beiträge: 10
Registriert: 26.02.2015
Wohnort: Ostbayern

Beitrag von ahdaa » 7. Dez 2018 20:21

Ja klar, lieber so als immer ungesund :)

Benutzeravatar
Vampy
Vactologist
Beiträge: 31961
Registriert: 18.02.2008
Wohnort: Frankfurt an der Franke

Beitrag von Vampy » 7. Dez 2018 20:28

dir ist schon klar, dass das sauungesund ist? es fehlen hochwertige öle, die eiweißzusammensetzung dürfte auch nicht so super sein, und mineralstoffe könnte auch knapp sein. hört sich außerdem relativ kalorienreich an, schätze um die 2500kcal. gehts um die kosten? wieso nicht abwechseln? zb mal tomate, birnen, orangen, hülsenfrüchte, möhren, kartoffeln, paprika... am schlimmsten sind die kartoffelchips, die sind einfach nur ungesund. mach dir doch lieber nen teller nudeln mit ketchup, das ist immer noch besser.
Für die einen die Signatur - für die anderen der sinnloseste Satz der Welt.

Benutzeravatar
RoadOfBones
Beiträge: 754
Registriert: 10.02.2016
Wohnort: Biberach

Beitrag von RoadOfBones » 7. Dez 2018 21:59

Würde ich niemals so machen.
Allein schon wegen der Gesundheit.
Und man kann günstig essen, ohne Küche. Und bedeutend gesünder. Hülsenfrüchte müssen auf jeden Fall her. Und Nüsse.
----------------
We live in an age of insanity and confusion - Our existence is senseless without direction - Yet these times of many changes offer us also big chances - To face the future escape our self-destruction by returning to our true values.

Bild Bild

Benutzeravatar
Vampy
Vactologist
Beiträge: 31961
Registriert: 18.02.2008
Wohnort: Frankfurt an der Franke

Beitrag von Vampy » 7. Dez 2018 22:12

nüsse nicht unbedingt, aber wär schon nicht schlecht.

btw ich hab auch keine küche - mikrowelle ftw :D kriegste bei ebay kleinanzeigen teilweise für 10 euro.
Für die einen die Signatur - für die anderen der sinnloseste Satz der Welt.

NochNichtVegan
Beiträge: 44
Registriert: 23.05.2016

Beitrag von NochNichtVegan » 8. Dez 2018 14:34

Vampy hat geschrieben:dir ist schon klar, dass das sauungesund ist?
Ich habe davor knapp 1 Jahr lang fast jeden Tag morgens 2 belegte Baguettes beim Bäcker gekauft und nachmittags gab es 2 Tüten Chips. Nur selten auch Äpfel und Bananen. Das ist also eine deutliche Verbesserung für mich.
Vampy hat geschrieben:es fehlen hochwertige öle, die eiweißzusammensetzung dürfte auch nicht so super sein, und mineralstoffe könnte auch knapp sein.
Daran kann ich vielleicht noch eine Kleinigkeit ändern.
Vampy hat geschrieben:hört sich außerdem relativ kalorienreich an, schätze um die 2500kcal. gehts um die kosten?
Sparen ist wie geschrieben einer der Hintergründe. Und ja, mit den 2500kcal hast du recht gut geschätzt. Ungefähr so viel sollte ich täglich aber auch mindestens zu mir nehmen. Ich habe Untergewicht und möchte daran ab sofort etwas ändern. Die Ernährung der letzten Monate hat mir nicht geholfen zuzunehmen.
Vampy hat geschrieben:wieso nicht abwechseln? zb mal tomate, birnen, orangen, hülsenfrüchte, möhren, kartoffeln, paprika... am schlimmsten sind die kartoffelchips, die sind einfach nur ungesund. mach dir doch lieber nen teller nudeln mit ketchup, das ist immer noch besser.
Weil mir das alles überhaupt nicht schmeckt. Die meisten Dinge die du nennst, kann ich nur gekocht essen.

NochNichtVegan
Beiträge: 44
Registriert: 23.05.2016

Beitrag von NochNichtVegan » 8. Dez 2018 14:38

RoadOfBones hat geschrieben:Würde ich niemals so machen.
Allein schon wegen der Gesundheit.
Und man kann günstig essen, ohne Küche. Und bedeutend gesünder. Hülsenfrüchte müssen auf jeden Fall her. Und Nüsse.
Anstatt dem Nachmittag-Joghurt könnte ich tatsächlich als Abwechslung auch 2 Dosen Kichererbsen essen. Das stimmt. Die hatte ich damals schonmal gegessen, die sind ganz okay und preislich nicht teurer. Oder eben eine Packung Nüsse.

Benutzeravatar
human vegetable
Beiträge: 875
Registriert: 25.05.2016
Wohnort: bei Trier

Beitrag von human vegetable » 8. Dez 2018 15:39

Kann mir kaum vorstellen, dass irgendwer hier dein Tagesmenü toll findet.

Den foodies ist es viel zu eintönig und langweilig, den health nuts viel zu ungesund. Den "Normalo-Veganern" gleich beides.

Da du scheinbar sehr ausgeprägte geschmackliche Abneigungen und evtl. auch Unverträglichkeiten hast, ist es wohl wenig sinnvoll, einzelne Verbesserungen vorzuschlagen.

Stattdessen ein allgemeiner Tipp: Wenn es dir um Einfachheit geht und du nicht Tonnen von Obst und Gemüse essen willst, könnte eine "starch-based diet" nach McDougall für dich passen. Er hat wenig Berührungsängste mit sehr eingeschränkter Lebensmittelauswahl, selbst Monodiäten (nur Kartoffeln, bzw. nur Süßkartoffeln) empfiehlt er gelegentlich in speziellen Fällen.

Auch gut: es gibt ein online-booklet for free, das alle Grundprinzipien erklärt, sogar auf deutsch.

Link: https://www.drmcdougall.com/health/educ ... pb/german/
"The greatest obstacle to discovery is not ignorance - it is the illusion of knowledge." - Daniel J. Boorstin

Antworten