Hohes C Plus Sonnenvitamin

Welche veganen Nahrungsmittel sind zu empfehlen? Wo gibt es was?
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illith
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Beitrag von illith » 18. Jan 2020 12:14

das wäre nochmal einen eigenen Thread wert...
bisher hab ich mehrheitlich (von den an sich aufgeklärteren) Seiten gehört, dass Zucker eigentlich nur problematisch ist in Zusammenhang mit Kcal-Überschuss oder insgesamt ungesunder Ernährung... (Zahngesundheit wird dabei irgendwie immer außen vor gelassen)
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Vampy
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Beitrag von Vampy » 18. Jan 2020 15:13

lässt den blutzuckerspiegel wohl schnell ansteigen + abfallen und hält nicht satt. zudem zuckergewöhnung, wie bei geschmacksverstärkern. die zähne kommen noch dazu.
selbst wenn man kein kcal-überschuss hat, und nur überproportional viel zucker isst, kann das diabetes+fettleber verursachen, weil das mittels insulin in fett umgewandelt wird, was sich an den organen anlagert.
bei saft sogar noch mehr als bei obst selbst, weil obst ja noch verdaut werden muss, der saft schießt quasi direkt ins blut.
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Sphinkter
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Beitrag von Sphinkter » 18. Jan 2020 16:10

Also Mathematik: 15% je 100ml wären 667 ml am Tag über 3 Portionen verteilt, da bessere Aufnahme bei B12 - IF etc.
9,4g Carbs je 100 ml = 63g Zucker:3= 21g Zucker je Mahlzeit.
1 grosse Bananen = 27,5g Kohlenhydrate.

1) Von grossen Mengen kann nicht die Rede sein
2) Fruktose wird Insulinunabhängig Verwertet, nix Insulinpeak.
3) Saft zu den Mahlzeiten, Ballaststoffe und Fette drücken den GI, daher ohnehin keine hohe postprandiale Insulinantwort.
4) Ihr meint wahrscheinlich HFCS in Softdrinks. Das ist purer Fruchtzucker und führt laut Beobachtungsstudien zu Fettleber etc.
5) Fruchtsäfte bestehen aus Glucose, Fruktose und Saccharose.
6) 63g Zucker = 4,1×63= 258 Kcal, mein Tagesbedarf 2800 kcal = 9% Gesamtkalorien. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), die Deutsche Adipositas-Gesellschaft e. V. (DAG) und die Deutsche Diabetes Gesellschaft e. V. (DDG) halten 10% der Kalorien in Form von Zucker für akzeptabel.

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Vampy
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Beitrag von Vampy » 18. Jan 2020 17:50

du wirst wohl auch noch anderen zucker konsumieren als den aus saft.
Eine Studie der Harvard School of Public Health kommt sogar zu dem Schluss, dass ein hoher Saftkonsum das Diabetes-Risiko erhöhen kann. Dagegen soll, wie die Studie, erschienen im British Medical Journal, erklärt, der erhöhte Verzehr von ganzen Früchten, insbesondere von Heidelbeeren, Trauben und Äpfeln, die Erkrankungsgefahr deutlich senken.

Ob man Obst am Stück oder gepresst zu sich nimmt, kann also einen fundamentalen Einfluss auf die Gesundheit haben. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit basieren auf Daten, die die Harvard-Wissenschaftler zusammen mit einem internationalen Team in 24 Jahren gesammelt haben. Dabei sind Ernährungsgewohnheiten von knapp 188.000 Teilnehmern ausgewertet worden.
Heidelbeeren reduzieren Erkrankungsgefahr

Eine signifikante Erkenntnis: Probanden, die mindestens zwei Portionen bestimmter Früchte – insbesondere Heidelbeeren, Trauben und Äpfel - pro Woche aßen, reduzierten ihr Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken um 23 Prozent im Vergleich zu denjenigen, die weniger als eine Portion Obst pro Monat zu sich nahmen. Im Gegensatz dazu erhöhte sich das Risiko bei den Teilnehmern, die eine oder mehrere Portionen Fruchtsaft pro Tag tranken, um 21 Prozent.

Saft lässt Blutzucker schnell ansteigen
Den Grund hierfür machen die Forscher in der veränderten Struktur von Fruchtsaft aus. Viele Ballaststoffe scheinen auf dem Weg vom Obst zum Saft verloren zu gehen. Der vermeintliche Gesundmacher passiert das Verdauungssystem fixer als die ballaststoffreichen Früchte und lässt den Blutzucker schnell ansteigen – hierin liegt der mögliche Schlüssel für ein erhöhtes Diabetes-Risiko.
https://www.fr.de/ratgeber/gesundheit/w ... 00735.html

Laut Studie sollen 350 Milliliter 100-prozentiger Fruchtsaft am Tag das Sterberisiko sogar um 24 Prozent erhöhen.

Zu diesem Schluss kamen die Forscher aus den USA, nachdem sie die Krankenakten von mehr als 13.400 Erwachsenen über Jahre hinweg analysiert und die Patienten zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt hatten.
Fruchtsäfte genauso schädlich wie Limo?

Es gibt auch Kritik an der Studie und am Vorgehen der Forscher: Ein Großteil der Ergebnisse stützen sich rein auf die Erinnerung der Teilnehmer an ihre Ernährung im vergangenen Jahr, um den Verbrauch einer Reihe von Nahrungsmitteln und Getränken abzuschätzen.

Auch können selbstverständlich weitere Faktoren der Grund für einen frühzeitigen Tod sein, wie die allgemeine Ernährung, fehlende Bewegung oder Vorerkrankungen. Ein direkter Zusammenhang zwischen hohem Fruchtsaft-Konsum und einem erhöhten Sterberisiko besteht also nicht zwangsläufig.

Dennoch machen die Wissenschaftler der aktuellen Studie klar: Zucker ist ungesund – egal, ob er im Saft enthalten ist oder in einer Limonade.

"Die biologische Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe", zitiert der 'Business Insider' einen Harvard-Forscher.
https://www.focus.de/gesundheit/gesundl ... 44699.html
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somebody
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Beitrag von somebody » 19. Jan 2020 02:41

Die Zuckerdiskussion könnte ich tagsüber abtrennen bzw evtl mit einem anderen Thread zusammenführen.
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Beitrag von Sphinkter » 19. Jan 2020 09:38

Ja, mache mal. Ist spannend.

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Beitrag von somebody » 19. Jan 2020 22:59

OK, erledige das morgen.
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