Massenmord an Wildschweinen

Diskussionen pro & contra
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Rosiel
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Beitrag von Rosiel » 17. Jan 2018 09:47

Mashi, das war ziemlich genau das, was ich meinte. Auch wenn ich mir das mit der Verhütung bei Wildschweinen nicht recht vorstellen kann (in der praktischen Umsetzung), finde ich die Idee an sich gut.

mervon
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Beitrag von mervon » 17. Jan 2018 09:59

Mashisouk
Wenn ich glaube Recht zu haben diffamiere ich auch gerne die Gegner...ist also kein Problem


..

hansel
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Beitrag von hansel » 17. Jan 2018 12:15

mashisouk hat geschrieben:hansel, wir haben sicher inzwischen alle verstanden, dass du von der Muse der Weisheit geküsst wurdest und deshalb zu allem etwas absolut richtiges, unumstößliches und wahres beizutragen hast.....
sehr nett, wenn du das so siehst, aber als weise kann ich mich überhaupt nicht betrachten - vielleicht weil es eine Muse der Weisheit gar nicht gibt? :cry:
Ich versuche, nur mein spärliches Wissen durch Gespräche mit Fachleuten zu vermehren.
Du bist Fachmann für Jagd, Hobbygynäkologie, Schusswaffengebrauch sowie Leben in der Stadt und auf dem Land.
Die (automatische) Mitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft macht mich noch lange nicht zum Jäger, man redet nur mit denen, da ein Vertragsverhältnis besteht und es um Geld geht.

Gynäkologie habe ich seinerzeit gerne getrieben, es aber dann nicht weiter gemacht, bin deshalb durchaus kein Fachmann (mehr)....
Ich bin tatsächlich Sportschütze und habe im Gespräch mit Polizei-Schützen die Regeln für den behördlichen Schusswaffengebrauch mitbekommen. Zum Leben in der Stadt habe ich wenig beizutragen, in das Land versuche ich mich seit 3 Jahrzehnten einzuleben.

Und weil deine Oma dir irgendwas vererbt hat, du nun Mitglied in einem Verein von schussfesten Grossmäulern bist und es dir erlaubt wurde an diversen bierseligen Zusammenkünften teilzunehmen,...

Könntest du dich bemühen, etwas mehr Höflichkeit walten zu lassen?
das bringt (sonst) eine unnötige, unterschwellige Aggressivität in die Diskussion:
Eine jede Jagdgenossenschaft ist nämlich kein Verein, sondern eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Ihre Mitglieder sind in der Regel keine Jäger sondern stellen die Regeln für die Verpachtung der gemeinsamen Ländereien eines Dorfes an die Jäger auf. Die Jäger stehen also vertraglich auf der anderen Seite. Das geht es richtig um Geld und gerade deshalb recht nüchtern zu.
Im Prinzip hat so ein kleiner Fuzzi wie ich die gleiche Stimme, aber wir nur ein paar qm besitzen, wird das durch die Mehrheit der Flächen relativiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Jagdgenossenschaft.

Ich hoffe, das war eine objektive Stellungnahme und kein belehrendes Gelaber.....Danke

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Akayi
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Beitrag von Akayi » 17. Jan 2018 12:29

Eben wurde noch die Dorfkneipe bemüht und plötzlich ist das alles "ganz nüchtern".

hansel
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Beitrag von hansel » 17. Jan 2018 12:40

Rosiel hat geschrieben:Mashi, das war ziemlich genau das, was ich meinte. Auch wenn ich mir das mit der Verhütung bei Wildschweinen nicht recht vorstellen kann (in der praktischen Umsetzung), finde ich die Idee an sich gut.
Soweit ich weiß, ist das nur bei Gatter- und Zoowild möglich.
Da Mehrfachdosen und unkontrollierte Einbringung in die Umwelt vermieden werden müssen, kann das Mittel nicht so einfach als Futter verstreut werden. In der Regel werden "Sticks" injiziert, die Monate bis Jahre halten können.
Die bisherigen Maßnahmen scheinen aber vermehrt Krebs (Gesäuge und Fortpflanzungsorgane) auszulösen.
Auch bilden sich intakte Familienstrukturen auch durch hormonell bedingte Reize.
Die Wiedereingliederung eines (chemisch) kastrierten Wolfes z.B. in das Rudel stelle ich mir schwer vor.
Und der Zusammenhalt des Alphapaares wird imho durch gemeinsame Jungen und ihre Aufzucht gefestigt.
Martin Balluch favorisiert ja nach seinen Aussagen die Immuno-Kontrazeption, aber auch die ist nur bei Gatterwild anwendbar.

Curumo
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Beitrag von Curumo » 17. Jan 2018 13:55

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mervon
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Beitrag von mervon » 17. Jan 2018 14:32

"the 6th Time we have créâted that thread"
Offenbar mit Null Wirkung auf Jäger
und Experten.
Bei wem liegt das Problem?

hansel
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Beitrag von hansel » 17. Jan 2018 15:41

Bin persönlich weder Jäger noch Experte für Wildmanagement.
Doch hören sich die Argumente der Experten, die ich verfolgen konnte, einigermaßen schlüssig an: Jagd verändern -> ja. Jagd abschaffen -> nein.

Dass sich die Natur in einer Kulturlandschaft selbst reguliert, scheint ein Wunschtraum zu sein.
Vielleicht wird bei der Jagd viel falsch gemacht. - Aber völlig jagdfreie Gebiete in unserer Kulturlandschaft scheinen nicht zu funktionieren.
Siehe Genf.
Wenn die Argumente auf Experten nicht wirken, muss es nicht unbedingt an den Experten liegen.

mervon
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Beitrag von mervon » 18. Jan 2018 07:55

Hier ging es speziell darum die Ausbreitung der Schweinepest auf Zuchtschweine zu verhindern.Für die fleischfressende Gesellschaft müssen die Wildtiere also noch zusätzliche Opfer bringen.
Überhaupt steht bei der Jagd das Beutemachen im Vordergrund.
Alle Alternativen zum Schutz vor Wildschaeden werden nicht ernsthaft
in die Praxis umgesetzt.

Und wo gibt es schon große zusammenhängende jagdfreie Gebiete
wo sich die Populationen selbst regulieren können?
Der Kanton Genf ist zu klein um von
daher verallgemeinern zu können.

Übrigens ist die Zahl der wilden Wirbeltiere weltweit in den letzten 50 Jahren um 60% zurückgegangen!
Das wird von niemand wahrgenommen.Jaeger und Wilderer tragen ihren Teil zu diesem "Voelkermord" bei.

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Rosiel
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Beitrag von Rosiel » 18. Jan 2018 13:23

Hier mal eine etwas wissenschaftlichere Aufarbeitung über die Verbreitung der Schweinepest:
http://www.spektrum.de/kolumne/massenha ... 1488452919

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