Änderung der Landwirtschaft aufgrund Klimawandel???

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mervon
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Beitrag von mervon » 22. Aug 2018 13:33

...damit man Arbeitskräfte findet, die sonst keiner machen will.
Aber selbst das sollte auf freiwilliger Basis mit Anreizen geschehn.
Für einen Pflichtdienst gibt es zum Glück keine politische Mehrheit.

Um die Leute zur korrekten Mülltrennung zu erziehen sollte man strikte Vorschriften,Kontrollen und Bußgelder einführen.

Und könnte man bei der Entleerung der Biotonnen nicht Wasser einsetzen um Bioabfälle von Fremdmaterial zu trennen?

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slartibartfaß
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Beitrag von slartibartfaß » 22. Aug 2018 19:52

Ixodes ricinus hat geschrieben:Ich habe mich einfach dort bedient, wo die Leute mit Regressansprüchen rechnen müssen, wenn der Wein vor der genannten Zeit ungeniesbar wird: Beim Handel.
(...)
Selbstverständlich gibt es immer vereinzelte Ausnahmen aber die einzige große Gruppe sind wohl Beerenauslesen und hochklassige Rote. Wenn das deine alltägliche Getränkeauswahl darstellt, dann kann ich dir selbstverständlich nicht widersprechen, ich ging nur vom etwas durchschnittlicheren Haushalt aus.
Von der Gewährleistungsbereitschaft des Händlers auf Lagerfähigkeit zu schließen zeugt jetzt nicht von großem Sachverstand. Die Trockenbeerenauslesen und hochklassigen Roten, von denen Du schreibst, bringen durchaus auch für sechzig bis hundert Jahre Potential mit. Warum gehst Du vom durchschnittlichen Haushalt aus? Meine Vermutung ist, dass der nicht zur Zielgruppe von Winzer ungeschwefelter Naturweinen gehört.
Ixodes ricinus hat geschrieben:Keine Ahnung, wo du das gesehen haben willst, ich finde solche Auskünfte von RoB leider nicht.
hier:
RoadOfBones hat geschrieben:Höchstgrenzen sind 150 bis 400mg,je nach Weinart.
Ixodes ricinus hat geschrieben:Und falls du auf den Satz hier anspielen solltest "Hoher Alkoholgehalt, Süße, Zusatz von Vitamin C?"
Nein, wollte ich nicht - Deine Frage hatte ich ja bereits beantwortet.

Und: ja, ich würde nicht nur einen besseren Job machen als viele Bauern, sondern auch als viele Winzer.
Wellen des Paradoxen rollten über das Meer der Kausalität (...) an dieser Stelle gibt die normale Sprache auf, besucht die nächste Kneipe und gießt sich einen hinter die Binde.

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Vampy
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Beitrag von Vampy » 22. Aug 2018 20:51

was ist am müllsortieren "sozial"? das ist eine stupide idiotenarbeit am fließband, die noch dazu ekelhaft ist. wenn man dafür arbeitskräfte benötigt, sollte man diese ordentlich entlohnen.
wieso überhaupt junge leute? da könnet man genausogut rentner zu verdonnern. oder flüchtlinge....

so viel bewirkt mülltrennung eh nicht. und die gelbe tonne ist in ihrer jetztigen form wenig sinnvoll, da alles was "verpackung" ist, reinkommt, also unterschiedliche kunststoffe, pappen... das kann selbst wenn wirklich nur das was in den gelben sack gehört nicht effizient recycled werden.
von mir aus dürften die ruhig öfter in die mülltonnen gucken und welche auch einfach mal nicht abholen wenn falsch sortiert, aber da jetzt ne müllpolizei draus zu machen, erscheint mir wenig angebracht.
Zuletzt geändert von Vampy am 22. Aug 2018 21:08, insgesamt 1-mal geändert.
Für die einen die Signatur - für die anderen der sinnloseste Satz der Welt.

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somebody
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Beitrag von somebody » 22. Aug 2018 20:53

@Akayi

Akayi, wenn ich Argumente für bzw gegen ein soziales Pflichtjahr abzuwägen hätte, wäre Deckung Arbeitskräftebedarf im Sozial-/Umweltbereich das wesentliche Argument dafür. Verfassungsrechtliche & erzieherische Bedenken wären ebenso wie fragliche Wirtschaftlichkeit Argumente dagegen.

Persönlich bin ich der Meinung, öffentliche Kostenträger sollten in den Bedarf deckender Anzahl realistisch/angemessen bezahlte Stellen im Sozial-/Umweltbereich schaffen. Das heißt, Vollzeitstellen, von denen die betreffenden Menschen normal leben können.

Die Chance, dass das geschieht ist leider klein. Vielleicht führt die nächste aus Union & Juniorpartner SPD oder AfD bestehende Bundesregierung nach Verfassungsänderung eine allgemeine Wehr-/Dienstpflicht ein.


@mervon

mervon, ja, Kontrolle vor Leerung & Tonne nicht leeren bzw Verhängung Geldbuße wg Ordnungswidrigkeit würden vielleicht zur positiven Verhaltensänderung führen.
mervon hat geschrieben:könnte man bei der Entleerung der Biotonnen nicht Wasser einsetzen um Bioabfälle von Fremdmaterial zu trennen?
Funktionierendes Verfahren stelle ich mir technisch aufwendig & damit kostspielig vor.
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Beitrag von somebody » 22. Aug 2018 21:09

Vampy hat geschrieben:von mir aus dürften die ruhig öfter in die mülltonnen gucken und welche auch einfach mal nicht abholen wenn falsch sortiert, aber da jetzt ne müllpolizei draus zu machen, erscheint mir wenig angebracht.
Vampy, das wird hier seit Anfang der 00er Jahre mit Erfolg praktiziert, wenn die Mülltonnen nicht am Rand des Bürgersteigs zur Leerung aufgestellt oder wenn sie übervoll sind, so dass der Deckel nicht aufliegt. Die Fahrer haben Anweisung, in diesen Fällen die Tonnen nicht zu leeren & einen Hinweiszettel zu hinterlassen.
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Ixodes ricinus
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Beitrag von Ixodes ricinus » 22. Aug 2018 21:58

slartibartfaß hat geschrieben:Von der Gewährleistungsbereitschaft des Händlers auf Lagerfähigkeit zu schließen zeugt jetzt nicht von großem Sachverstand. Die Trockenbeerenauslesen und hochklassigen Roten, von denen Du schreibst, bringen durchaus auch für sechzig bis hundert Jahre Potential mit. Warum gehst Du vom durchschnittlichen Haushalt aus? Meine Vermutung ist, dass der nicht zur Zielgruppe von Winzer ungeschwefelter Naturweinen gehört.
Weil ich eine vergleichende Grundlage brauche und das ist kein Jahrhundertwein oder Super-Duper-Trockenbeerenauslese: Normaler Wein, normale Lagerfrist - dieser spezielle Wein, längere Lagerfrist, weshalb?
Wovon soll ich sonst ausgehen, vom Edelstgesöff für Zehntausend die Flasche? Na, solche Ausnahmetropfen sind ja garantiert eine gute Vergleichsgrundlage - für nix.


RoadOfBones hat geschrieben:Höchstgrenzen sind 150 bis 400mg,je nach Weinart.
Das soll die Antwort darauf sein?
slartibartfaß hat geschrieben: Abgesehen davon geht es doch nicht nur um "geschwefelt" oder "ungeschwefelt" - wie RoadOfBones ja schon schrub, ist die Spannbreite der Schwefelgabe von Rebsorte über Anbaugebiete und Qualitätsstufen sehr unterschiedlich. Es gibt auch nicht den Stoff, der Wein konserviert, es ist immer ein Zusammenspiel aus Alkohol, Süße, Säure, Extrakten (,Kellerhygiene) und eben auch Schwefel...
Du liest ja sehr sehr viel aus so wenigen Aussagen heraus.


slartibartfaß hat geschrieben:Und: ja, ich würde nicht nur einen besseren Job machen als viele Bauern, sondern auch als viele Winzer.
:taped: :kaffee: :panic: :shock: :laugh: :'d: :undweg:

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Beitrag von Ixodes ricinus » 22. Aug 2018 22:04

somebody hat geschrieben:Ixodes ricinus, bzgl Aussonderung von Kunststoffabfällen bei Leerung der Biotonnen bin ich skeptisch...
Ich denke an eine Art flaches Becken, in den der Inhalt der Tonnen zusammen mit Wasser geleert wird. Dann nacheinander mit Harken unterschiedlicher Stärke mehrmals durchkämmen und dabei die Plastiktüten (von denen ein Teil auch auf der Oberfläche schwimmt) abfischen.
Beseitigt natürlich nicht alle Tüten, dürfte aber die allermeisten erwischen.

Die Tüten mit den restlichen Anhängen/Inhalten zur Wiederverwertung oder Müllverbrennung, den Biomüll in die Mensa der nächsten Uni.


:]

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Beitrag von Ixodes ricinus » 22. Aug 2018 22:06

mervon hat geschrieben:Um die Leute zur korrekten Mülltrennung zu erziehen sollte man strikte Vorschriften,Kontrollen und Bußgelder einführen.
Wegen des Mülls? Gesinnungspolizei und Nachbarschnüffelei?

Nein danke, man kann es auch übertreiben.

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slartibartfaß
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Beitrag von slartibartfaß » 22. Aug 2018 22:17

Okay, Du brauchst also eine vergleichbare Grundlage und kramst hier ausgerechnet den Durchschnittswert für Lagerfähigkeit von Supermarktwein (durchschnittlich kostet ein Wein in Deutschland unter drei Euro pro Liter) hervor, damit eine seriöse Gegenüberstellung von Bio-Naturwein, der schwefelfrei ist, möglich wird? Sehr durchdacht, mein Lieber!
Ixodes ricinus hat geschrieben:Wovon soll ich sonst ausgehen, vom Edelstgesöff für Zehntausend die Flasche?
Nimm doch nen Bordeaux für zehn, zwölf Euro - hier hast Du, je nach Jahrgang, erst nach acht Jahren überhaupt erst eine Trinkreife. Daran solltest Du doch erkennen, dass das nichts besonderes ist.
Ixodes ricinus hat geschrieben:Du liest ja sehr sehr viel aus so wenigen Aussagen heraus.
Ja - darin bin ich noch viel besser wie als Landwirt und Winzer.
Wellen des Paradoxen rollten über das Meer der Kausalität (...) an dieser Stelle gibt die normale Sprache auf, besucht die nächste Kneipe und gießt sich einen hinter die Binde.

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Beitrag von Ixodes ricinus » 23. Aug 2018 09:11

@ slartibartfaß

Was ist los, bin ich dir kürzlich mal auf den Fuß getreten oder stänkerst du gerne ohne Sinn und Verstand herum?

Weder legst du eine Liste vor, die die Lagerfähigkeit von 3 € Weinen von der von 12 € Weinen unterscheidet, noch willst du das Wort "Grundlage" verstehen oder kennst dich mit dem spezifischen nichtgeschwefelten Wein aus, von dem hier geredet wird.

Such dir doch bitte eine Experten, mit dem du dich über die sinnhaft- oder -losigkeit der o.g. Listen unterhalten kannst, da gibt es sicher welche, die nicht deiner Meinung sind und langweile sie damit.
Wenn du mir etwas Gutes tun willst, dann beginne bitte deinen Bauernhof und deine Rebstöcke zu bewirtschaften und berichte hier regelmäßig davon, damit ich etwas zu lachen habe.

Danke :mg:

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