Moralisches Dilemma

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Lee
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Beitrag von Lee » 10. Dez 2018 07:54

Das kommt jetzt auf den Fisch drauf an gibt welche die ihr Territorium von 10 cm ihr ganzes Leben verteidigen und nicht abrücken.

Die möglichen Kritikpunkte zähl ich selbst auf das Stimmt, mach ich aber nicht weil mir alles egal ist, bin halt in der Entscheidungsphase und wäge ab.

Das mit der Deko ist Wortklauberei. Fische beobachtet man halt. Andere Haustiere werden auch aus egoistischen Motiven gehalten, wobei ich das dann schon gelten lassen würde, Gruß lee
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hansel
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Beitrag von hansel » 10. Dez 2018 08:14

Leethebeast hat geschrieben:Das kommt jetzt auf den Fisch drauf an gibt welche die ihr Territorium von 10 cm ihr ganzes Leben verteidigen und nicht abrücken.
Genau!
Einen Hochseefisch solltest du nicht ins Aquarium sperren; aber es gibt Fische wie Zwergwelse z.B.,die sind "dankbar" für jede kleine Röhre, für jede kleine Höhle, die du ihnen bereit stellst und verlassen diese vorsichtig nur nachts. Es gibt viele
kleine Tiergesellschaften, die mit Pflanzen ein artgerechtes Biotop bilden, da muss man sich natürlich einlesen, angefangen bei Lorenz. Der ist zwar etwas überholt aber für interessierte Anfänger immer noch geeignet.
"Artgerecht ist nur die Freiheit" ist ein Spruch, mit dem sehr viele Tiere eher nichts anfangen können.
Viele wichtige Erkenntnisse angefangen vom Nestbau von Stichlingen bis zur Aufzucht von maulbrütenden Cichliden stammen von Aquarienbesitzern. Das sind nicht die, die einen Glaskasten mit gesunkenem Piratenschiff und Schatzkiste aus Plastik im Wohnzimmer haben, sondern die "Aquarioten", die pingelig den Lebensumständen ihrer Tiere gerecht werden.
Mir z.B. wurde das später zu stressig, hat mir aber in der Jugendzeit einige tiefe Einblicke gegeben.
Klar ist, dass Wildfänge oder Modefische wie "Nemo" abzulehnen sind. Aber viele fascinierende Erkenntnisse, auf die sich PETA bei der Ablehnung jeglicher Aquaristik beruft, stammen aus der Aquaristik.

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illith
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Beitrag von illith » 10. Dez 2018 20:06

Lee, Vampys Aussage fand ich so absurd (speziell in einem Vegan-Froum), dass mir die passenden Worte gefehlt haben.
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Lee
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Beitrag von Lee » 10. Dez 2018 20:08

Und immer noch nix inhaltliches beigetragen....
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illith
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Beitrag von illith » 10. Dez 2018 20:12

vlt kommst du ja selber drauf.
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Lee
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Beitrag von Lee » 10. Dez 2018 20:12

Kotz....

Da wäre Klappe halten echt ne Alternative gewesen wenn du eh nur sticheln willst, statt inhaltlich was beizutragen
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Vampy
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Beitrag von Vampy » 10. Dez 2018 20:25

Rosiel hat geschrieben:
Vampy hat geschrieben: aquarium ist im idealfall ja einfach ein mini-abbild der natur.
Das ist Quatsch. Allein die extreme räumliche Begrenzung ist schon das ziemliche Gegenteil vom natürlichen Lebensraum von Fischen.
deswegen auch mini-abbild

@ill
wo ist der unterschied zu deinen katzen, die draußen mäuse fressen?
Für die einen die Signatur - für die anderen der sinnloseste Satz der Welt.

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schwarz
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Beitrag von schwarz » 11. Dez 2018 11:08

Ein Abbild ist eine genaue Nachbildung oder Spiegelung. Das mag im Idealfall zwar auf die Gestaltung des Aquariums zutreffen, aber die Fische schrumpfen deswegen nicht auf einen entsprechenden Maßstab.
Das Schiff geborsten. Das Feuer verschwelt.
Gerettet alle. Nur eine fehlt.

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illith
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Beitrag von illith » 11. Dez 2018 13:10

Vampy, dass ich nicht erzähle, dass das einfach der Natur entspricht und somit alles tutti ist.
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hansel
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Beitrag von hansel » 11. Dez 2018 16:39

In unserem Gartenteich hatten sich u.a. Moderlieschen angesiedelt (Der Laich wird durch Wasservögel verbreitet). Kaum war ein größerer Schwarm entstanden, bekamen wir sowohl einen Graureiher als auch einen Eisvogel regelmäßig zu Besuch (schöne Bilder hab ich davon), die die Fische fast völlig abräumten. Einige hab ich dann gerettet und in einem Aquarium durchgebracht.
Das Gefressenwerden war sicher artgerechter als die Haltung im Aquarium. Aber ich hab mich frech darüber hinweggesetzt.

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