nachhaltigste Ernährungsweise (Artikel)

Save the World?
Benutzeravatar
Murphy
die männliche Manifestation des Göttlichen
Beiträge: 14826
Registriert: 13.12.2010
Wohnort: Großherzogtum Baden

nachhaltigste Ernährungsweise (Artikel)

Beitrag von Murphy » 9. Jun 2020 23:08

https://www.businessinsider.de/wissensc ... -retten-r/

Ist das nicht ein exakter Repost von einem Artikel, der bereits vorher auseinander genommen wurde? Was machen die da?
Growth for the sake of growth is the ideology of the cancer cell. (Edward Abbey)

Avatar (c) Cream

Benutzeravatar
RoadOfBones
Beiträge: 1035
Registriert: 10.02.2016
Wohnort: Biberach

Beitrag von RoadOfBones » 10. Jun 2020 21:15

Dass es ein Repost ist, steht direkt am Ende. "Mit Aktualisierung"
----------------
We live in an age of insanity and confusion - Our existence is senseless without direction - Yet these times of many changes offer us also big chances - To face the future escape our self-destruction by returning to our true values.

Bild Bild

Benutzeravatar
illith
Berufs-Veganer
Beiträge: 62032
Registriert: 09.01.2008
Wohnort: Niedersachsen

Beitrag von illith » 11. Jun 2020 12:47

Die vegane Ernährung lässt zu viele Flächen ungenutzt. Denn verschiedene Lebensmittel brauchen auch unterschiedliche Arten von Nutzflächen für ihre Produktion. Auf Weideland kann zum Beispiel sehr oft nichts angebaut werden, da der Boden es nicht hergibt.
(...)
Das Essverhalten der Bevölkerung umzustellen, wird einen signifikanten Beitrag leisten, um zukünftig alle Menschen mit Nahrung zu versorgen. Dabei würden die beiden Extreme — Veganismus und ständiger Fleischverzehr — zu großer Nahrungsmittelknappheit führen. Mit einer lakto-vegetarischen Ernährung stehen die Chancen am besten, alle Menschen auf der Erde zu ernähren.
ich hab den Graslutscher-Artikel grade nicht präsent. aber ging es bei der Untersuchung nicht erstmal nur um die Frage, welche Ernährungsform an nachhaltigsten? am 'platzsparendsten'? ist?
geht daraus überhaupt hervor, welche davon "genug" oder "nicht genug" zur Versorgung der Weltbevölkerung sind, also war das Thema der Untersuchung?
weil man Flächen ja durchaus auch sinnvoll nutzen kann, ohne Lebensmittel darauf anzubauen - also sofern man es sich 'leisten' kann.
☜★VeganTakeover.de★☞
BlogShirtsBuch

Benutzeravatar
Vampy
Vactologist
Beiträge: 36085
Registriert: 18.02.2008
Wohnort: Frankfurt an der Franke

Beitrag von Vampy » 11. Jun 2020 19:59

so oder so ist es albern, weil das szenario, dass alle welt sich vegan ernährt, eh nie eintreten wird - aber um tierproduktkonsumenten auszugleichen ist es vorteilhaft, möglichst viele veganer zum ausgleich zu haben.
Think, before you speak - google, before you post!

Benutzeravatar
Murphy
die männliche Manifestation des Göttlichen
Beiträge: 14826
Registriert: 13.12.2010
Wohnort: Großherzogtum Baden

Beitrag von Murphy » 11. Jun 2020 20:11

Guck, so weit hab ich nicht gelesen, das kam mir am ersten Paragraph schon bekannt vor. Im Vergleich sehe ich aber auch nicht die neue Erkenntnis, weil wieder die gleiche Studie verlinkt wird.
Growth for the sake of growth is the ideology of the cancer cell. (Edward Abbey)

Avatar (c) Cream

Benutzeravatar
Sabotagehase
Beiträge: 2010
Registriert: 27.08.2017

Beitrag von Sabotagehase » 11. Jun 2020 20:31

...mal davon abgesehen dass es gute gründe dafür gibt flächen ungenutzt zu lassen.

vegabunt
Beiträge: 1590
Registriert: 06.09.2019

Beitrag von vegabunt » 11. Jun 2020 23:02

Das Argument, dass einige Flächen nur als Weideland dienen können und sonst zu nichts anderem, wird spätestens dann hinfällig, wenn wir konsequenter alle bereits bekannten Permakultur-Techniken anwenden.

Geoff Lawton und seine Kursteilnehmer zeigen, wie das im kleinen Rahmen möglich ist,
von der staubtrockenen Steinwüste zum fruchtbaren Garten in nur 2 Jahren mit einfachsten Mitteln:



Nach 12 Jahren:



Und das geht selbstverständlich auch in ganz grossem Stil.



Und ja, das ist natürlich viel Arbeit. Doch das Resultat ist es allemal wert.
Tiere braucht es dafür ebenso, sie liefern den wertvollen Dünger, sie zu töten wäre daher nicht sehr hilfreich.
Allerdings habe ich grosses Verständnis, wenn Menschen in solchen Gefilden (meist zu einem sehr geringen Anteil) von tierischen Produkten leben. Sie können es eh nicht übertreiben so wie bei uns, es gehört schlicht zum Überleben dazu.

Benutzeravatar
Murphy
die männliche Manifestation des Göttlichen
Beiträge: 14826
Registriert: 13.12.2010
Wohnort: Großherzogtum Baden

Beitrag von Murphy » 11. Jun 2020 23:05

Wüsten sind doch aber nicht die gemeinten Flächen, wenn ich das Argument richtig verstanden habe, sondern Weideflächen?
Growth for the sake of growth is the ideology of the cancer cell. (Edward Abbey)

Avatar (c) Cream

vegabunt
Beiträge: 1590
Registriert: 06.09.2019

Beitrag von vegabunt » 11. Jun 2020 23:58

Viel Weideland besteht nur aus Büschen und vereinzelten Gräsern, ist also einer Wüste nicht so unähnlich.
Und da wir sogar staubige Wüsten in fruchtbare Gärten verwandeln können, wie ungemein einfacher ist es erst, grüne Weidefläche aufzuwerten.

Unsere heutigen Agrarflächen und Gärten mussten ja ebenso erschaffen werden. Das Argument, es habe nicht genügend Pflanzfläche, haut daher nicht hin.

Benutzeravatar
Vampy
Vactologist
Beiträge: 36085
Registriert: 18.02.2008
Wohnort: Frankfurt an der Franke

Beitrag von Vampy » 12. Jun 2020 17:31

btw wieso kann man auf weideflächen nix sonst anbauen? obstbäume? am hang weinstöcke, solarherden, oder halt irgendwelche genügsamen pflanzen? wo gras wächst, müsste doch auch was anderes wachsen.
Think, before you speak - google, before you post!

Antworten