Mainstream Hype ökolifestyle? Gut oder Falsch?

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anguz
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Mainstream Hype ökolifestyle? Gut oder Falsch?

Beitrag von anguz » 22. Jun 2015 23:15

Hallo liebe Forengemeinde,
mein Name ist Anguz und ich engagiere mich seit über einem Jahrzehnt für den Schutz bedrohter Tierarten, insbesondere Arten die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen. Also Tiere die direkt oder indirekt vom Aussterben bedroht sind. Seit einiger Zeit interessiere ich mich auch für den Klimawandel und vorallem für alternative Möglichkeiten besser mit unserer Umwelt umzugehen.
Ich hatte bereits in anderen Diskussionsformaten nach geeignetem Wissensaustausch gesucht, bis ich auf eure Seite gestolpert bin. Da ich denke, dass Veganer einen sehr großen Tierschutzrechtlichen
Gedanken haben und ich hier schon viele fachkompetente Diskussionen lesen durfte, bin ich nun hier gelandet, weil mir doch viele Sachen noch etwas unplausibel Vorkommen. So hoffe ich bei euch auf einen regen Meinungsaustausch.
Ich muss dazu sagen, dass ich ein Mensch bin der gerne hinter die Fassaden blickt und sehr skeptisch ist und gerne an Fakten interessiert ist.

Also in letzter Zeit habe ich mich etwas mit Alternativen beschäftigt um den CO2 Ausstoß zu reduzieren und musste feststellen, dass es m.M.n momentan einen regelrechten Mainstream Hype bezüglich des CO2 Ausstoßes gibt, der teilweise sehr stark an der Realität vorbei geht. Durch einige Recherchen muss ich sagen, dass viele Bürger oft in die Irre geführt werden, weil sie schlichtweg unterinformiert sind. Ob bewusst oder unbewusst möchte und kann ich nicht beurteilen.

Um nicht nur irgendwelche Behauptungen in den Raum zu werfen, habe ich überlegt wie ausführlich ich schreibe. Trotz der Befürchtung, dass der Text aufgrund der Länge nicht gelesen wird, habe ich mich dafür entschieden meine Behauptungen zu detailieren und ich daher auch etwas mathematisch werden muss. Alle Rechnungen wurden von mir selbst vorgenommen, die Grundwerte sind natürlich recherchiert - bei differenzierten Angaben in den Quellenangaben habe ich den Mittelwert genommen.
Wer eventuelle Fehler findet, den bitte ich Bescheid zu geben.

Also hier mal ein paar Themen, mit denen ich mich bereits auseinander gesetzt habe.

• Konventionelles Auto umweltschonender als eAuto?

Eine Frage die ich mir schon seit geraumer Zeit stelle, da ich vermehrt in der Stadt eAutos sehe und mich oft frage, warum mein alter VW umweltschädlicher sein soll als bspw ein teurer Tesla oder i3? Also hab ich es mal ausgerechnet und folgendes ist bei raus gekommen.
Das Hauptargument der eAutos, dass sie umweltschonender sind, weil sie kein CO2 oder nur wenig davon verbrauchen, erschien mir unsinnig, weil ja auch die Stromproduktion CO2 verbraucht.
Ich bin darauf gekommen, dass mein Auto und sogar jedes Durchschnittsauto, weniger CO2 belastend ist, als das durchschnittliche eAuto.
Wen es nicht interessiert, der kann gerne die Rechnung überspringen, ansonsten bin ich wie folgt davon ausgegangen:

CO2 Ausstoß in Kilogramm/ 100 Kilometer

eAuto: Habe die meist gängigen Autos dieses Genres genommen wie: bmw i3, Nissan Leaf, Tesla Modell S,
VW eGolf, Smart eDrive.
Nach unabhängigen Verbrauchstests haben wir, für die üblichen Autos, einen Verbrauch von
20,6-30,6 KWh für 100km gefahrene Strecke auf optimalen Testbedingungen. Im Durchschnitt habe ich dann 27,1 KWh/100km. Zum normalen Betrieb rechne ich dazu: Winter 1/3 geringere Reichweite also Mehrverbrauch um 100 km zu erreichen etwa 9kwh, da aber nur etwa 4 Monate kälte herrscht l
(Klima nicht mal mit drin) rechne ich prozentual nur 3 KWh dazu. Die Nutzung der Heizung nimmt dann nochmal 10% in Anspruch. Abgerundet vielleicht ein KWH im Jahresschnitt. Daher 27,1 + 3+ 1 KWh= 31,1kwh. Realistisch gesehen muss ich den Verkehr berücksichtigen und je nach Lage und Fahrverhalten finde ich 20% als angemessen. ( Stau, Stadtverkehr, Beladung, Beschleunigung, Autobahn etc) Allein bei 120 km/h nur 40-50% Reichweite.
Also nochmal plus 6,22 kwh im Jahresschnitt durch normale Fahrweise komme ich auf rund 37,32 kwh für 100 km. Gerade bei den doch PS Starken eAutos z.B eGolf=204PS oder BMW i3=170 PS, wird der Wert je nach Fahrweise noch höher sein. Aber ich nehme mal 37,32 kwh/100 km als allgemeinen Durchschnittswert für ein eAuto im normalen Alltagsbetrieb.
Für ein normales Auto im Benzinbetrieb habe ich
einen Schnitt zwischen. 5-10 liter/100 km genommen. Also 7,5 liter als Durchschnittswert auf 100 km. Sollte in etwa passen. Zumindest verbraucht meiner etwa 7-8 Liter. Nun nach allgemein gültigem CO2 Rechnungschnitt um diesen Mengen in CO2 Ausstoß zu bringen. Rechne ich:
eAuto: 37,32 kwh × 0,6 kg CO2 = 22 kg CO2/100km
Auto: 7,5 l × 2,4 kg CO2 = 17 kg CO2/100km plus nochmal 20% für den Transport, und die Förderung/ Raffinierung des Brennstoffs. Also plus 3,4 kg somit komme ich auf 20,4kg CO2 / 100km Fahrt.
Also immer noch 1,6 kg weniger, macht 1600 kg bei 100000 km. Also 1:0 für mein Auto.
Dann noch das schlimmste Übel, der Akku für das eAuto. Im Durchschnitt verbraucht ein Akku in der Herstellung etwa 135kg CO2 pro kW also bei 37kwh × 135 kg CO2 sind das rund 5000 kwh also 3000 kg CO2. Und der Akku soll bei 25% weniger Leistung gewechselt werden und bei jährlich rund 3-5 % Leistungsverhältnis sind das bestimmt drei Akkus insgesamt also plus 9000 kg CO2 plus 1600 für 100000 km mehr als ein Benziner mal zwei für eine Laufzeit von 200000 km also 3200 kg CO2 so hat:

Ein eAuto bei 200000 km rund 10000 kg mehr CO2 Ausstoß als ein normales Auto nur durch den Verbrauch und den Akku als ein Zusatzleistung.
Der Einfachheit wegen verzichte ich auf weitere Rechnungen zum eAuto. Würde man alle anderen seltenen Erden dazu rechnen wäre der Wert weitaus höher. Der größte Rest des Autos ist ja ziemlich gleich, bis auf etwa 8-10 Zusatzgeräte im eAuto die weitaus schädlicher für die Umwelt als für den Bau eines Otto- Motors sind.
Zusätzlich habe ich noCh die Kosten zusammengerechnet, ohne Beachtung des teuren Kaufpreise. Da wären:
37 kwh × 30 Cent (1kwh=30cent) = 11,10 Euro
7,5 liter × 1,45 EURO ( schnitt) = 10,875 Euro
plus noch die Gebühr für den Akku von 600 Euro im Jahr. Das macht die 1500 Euro Steuerersparnis in 10 Jahren schon wieder nach 2 1/2 Jahren weg. Also 4500 euro nochmal mehr für den Akku in 10 Jahren.

Warum ist jetzt ein Elektrofahrzeug angeblich besser als ein konventionelles Auto? Es produziert weitaus mehr CO2, ist weitaus teurer, produziert mehr Atommüll, schädigt mehr der Tierwelt und dem Menschen(Abbau seltener Erden) und ist keineswegs nachhaltiger.
Warum dann eAuto fahren?
Ich weiß es nicht. Zumindest nicht der Umwelt zuliebe.
Was sagt ihr dazu?
Nur zur Info selbst wenn ich mit der Bahn zur Arbeit fahren würde, würde ich ebenso viel CO2 ausstossen
wie mit dem Auto. Und zwar 4 kg CO2 pro Fahrt.

Also was meint ihr?
Wie kommt es zu diesem Irrglauben?
Welche Vorteile haben eAutos dennoch?
Was wären Alternativen?

So ich hoffe ihr könnt meine Unsicherheit nun etwas verstehen. Deswegen habe ich mal gleich noch den Strom selbst etwas näher beleuchtet.
Ich muss sagen gerade der angeblich "grüne Strom," tötet weitaus mehr Tiere als erwartet.
Werde ich bei Gelegenheit auch nochmal näher erklären.

Auf einer anderen Plattform, konnten mir gegenüber leider nur Niveaus Kommentare entgegengebracht werden, daher hoffe iCh hier, einige Diskussionspartner zu finden, um vielleicht etwas Licht ins Dunkle zu bringen.
Elektroauto war nur ein Beispiel. Besten Gruß und ich hoffe einer findet den Nerv alles zu lesen.

anguz
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Beitrag von anguz » 23. Jun 2015 00:39

Ein anderer Hype scheint mir der, um den angeblich grünen Strom. Ich möchte nur kurz das Beispiel Windräder anschneiden.
Diese töten allein Millionen von Tieren und verbrauchen Unmengen an CO2 und hinterlassen Tonnen von Atommüll.
Als Bsp: Windräder töten unzählige Vogelarten, allein
32 Seeadler und 99 Rotmilane in Deutschland, dazu kommen etwa 100000 Vögel aller Art die nicht gefunden werden. Dazu kommen jährlich 250000 getötete Fledermaus- und sehr seltene Nasenarten. Dazu kommen Unmengen an vertriebener Arten durch die Anlagen wie z.B. Grosstrappen und viele Reptilien. Dazu kommt der CO2 Verbrauch. Da heutzutage viele Windräder mit Direktantrieb betrieben werden und immer mehr folgen, werden Unmengen Neodym gebrauch. Beim Abbau seltener Erden wie Neodym entstehen pro 1000 kg erdoxid etwa 1400 kg radioaktiver Abfall. Und für 1000 Mw Leistung werden rund 200000kg Neodym benötigt 1mw=200kg für die Magneten.
Macht rund 280 Tonnen Atommüll für 1000 Mw Leistung soviel wie ein normales Kohlekraftwerk. In deutscher Braunkohle ist rund 0,2 Gramm Uran pro Tonne. Bei einer jährlichen Förderung von rund 200 Mio Tonnen in Deutschland. Macht rund 40 t Uran jährlich für den gesamten Kohleverbrauch. Für den Energiegewinn eines Kohlekraftwerk produziert eine Windanlagen 7,5 mal mehr Atommüll als alle KohleFörderung in einem Jahr in Deutschland. Also wo liegt der Fehler. Bin ich doof oder was ist faul?

Warum erfahre ich soetwas nirgends und muss mir das ausrechnen? Und die genaue Rechnung erspare Ich euch da viele andere Faktoren ein noch schlechteres Bild auf den Ökostrom werfen.
Wie seht ihr das?
Wo liege iCh falsch?
Warum dann mehr Geld ausgeben für Strom der mehr CO2 Ausstoß?
Hoffe jmd zu finden der vielleicht schon ähnliches entdeckt hat?
Habe auch noch mehr Dinge die mir suspekt vorkommen ob Energie, Nahrung oder Kleidung.
Und keine Angst ich bin kein Verschwörungstheoretiker oder so. Die Fakten interessieren mich und eine Aufklärung der Menschen.
Vielen Dank für eure Zeit. Gerne nehme ich Kritik entgegen und würde mich über Wissensaustausch freuen. BestenGruß Anguz.

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VegSun
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Beitrag von VegSun » 23. Jun 2015 01:09

Ich bin gerade erstmal überrascht das Radioaktives Gestein in Kohleoder seltenen Erden als Atommüllzählen, weil es ja nicht in de Konzentration wie das was in Atomkraftwerken benutzt wird. Keine Ahnung wie man Brennstäbe herstellt.
"Ein Mathebuch ist der einzige Ort , wo es normal ist 52 Wassermelonen zu kaufen."

anguz
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Beitrag von anguz » 23. Jun 2015 20:03

Hi. Ja gerade beim Abbau seltener Erden wird eine Menge radioaktiver Abfall produziert, weil um beim Beispiel zu bleiben, Neodym nur in Verbindung mit anderen Lanthanoiden aber auch rein radioaktiven Verbindungen vorkommt und bei dessen Spaltung bzw Trennung, ebenfalls reichlich Atommüll anfällt. Rund 1,4 Tonnen beim Abbau von 1t seltener Erden. Und wenn man sich dann die Menge anschaut die z.b. für Windräder benötigt wird, kommen mir da Zweifel. Vielleicht haben andere hier auch noch Lust ihren Senf dazu zu geben. Lg

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Rosiel
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Beitrag von Rosiel » 23. Jun 2015 21:06

Sprichst du von Thorium als Beiprodukt?

Erstmal werden zunehmend weniger Windräder mit Direktantrieb verbaut, d.h. der Bedarf an Neodym als Magnetbeigabe für Permanentmagnete geht zurück, bzw. wurde die Technik von einigen Unternehmen gar nicht verwendet. Der Bedarf an Neodym steigt durch die Mehrproduktion an Tablets, Handys etc. nur können die Spurenmetalle in dem Fall nicht recycelt werden, was bei Windkraftanlagen wiederum der Fall ist.

anguz
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Beitrag von anguz » 23. Jun 2015 23:16

Ja Thorium und Uran sind nun die beiden krassesten Verbindungen, allerdings kann Neodym auch mit anderen Lanthanoiden in Begleitschaft treten, egal ob Bor, Cer, Europium, ytterbium, Erbium etc.
Leider ist die Umrüstung auf Direktantrieb keine rückläufige Erscheinung, sondern vielmehr steigend. AuCh die Betreiber der Windanlagen greifen eher häufiger auf Direktantrieb zurück.
Klar die Vorteile liegen auf der Hand.
Nach mir vorliegenden aktuellen Zahlen sind momentan rund 35-40 % aller Anlagen direkt betrieben und bis zum Jahr 2020 werden es rund 50% sein. Gerade viele Marktführende Unternehmen setzen darauf. Sage natürlich nicht wer aber eine Tendenzwirkung ist zu spüren.
Ja du hast recht, dass Neodym auch für viele technische Geräte genutzt wird insbesondere Kopfhörer. Allerdings bei der Handyherstellung spielt dies eine untergeordnete Rolle. Da sind eher die Zahlen von Gold, Silber, Palladium, Kupfer und Kobalt nicht zu unterschätzende Gefahrenquellen für Flora und Fauna. Von Beryllium, Tantal, Arsen, Gallium, Blei oder Indium gar nicht zu sprechen. Allein für die Handymenge in Deutschland mussten 560000 kg Kobalt gefördert werden. Wenn ich mir dann die Zahlen anschaue, dass ein Handybau mehrCO2 verbraucht als für bspw 1 Kilo Fleisch und auch mehr qm Umwelt genutzt werden muss, dann wird dieser Trend doch sehr stark unterschätzt, wenn man dann noch bedenkt, dass im Schnitt jeder alle 18 Monate ein neues Handy hat.
und da reden wir noch gar nicht von den ganzen anderen Luxusartikeln medialer Natur.
ICh finde halt, dass die Themen oft totgeschwiegen werden, aber warum? Liegt es daran, dass siCh mit angeblichem ökoWahn eine Menge Geld verdienen lässt?
Vieles muss meiner Meinung nach weitaus transparenter sein, klappt doch beim essen bereits ganz gut, aber bei den Luxusartikeln scheint es nur wenige zu interessieren. Es muss ja nicht immer das neuste sein.

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Rosiel
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Beitrag von Rosiel » 23. Jun 2015 23:25

Öhm Bor ist kein Lanthanoid.
Zu dem Theme empfehle ich übrigens Zepf "Rare earth elements - A New Approach to the Nexus of Supply, Demand and Use: Exemplified along the Use of Neodymium in Permanent Magnets.
Leider wird gerade über die seltenen Erden enorm viel Stuss verbreitet.

Viel Geld verdienen kann man so nicht sagen, es ist sogar eher anders rum bzw. muss um Akzeptanz in der Bevölkerung hart gearbeitet werden.
Tot geschwiegen würde ich auch nicht sagen, wenn man sich dafür interessiert ist es nicht so megaschwer an Informationen zu kommen und wenn dann noch die Quellen sorgfältig geprüft werden, kann man sich ja ne Meinung bilden und daraus entsprechende Schlüsse ziehen bzw. für sich selbst Handlungsentscheidungen treffen.

anguz
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Beitrag von anguz » 24. Jun 2015 00:20

Ja da hast du natürlich recht bezüglich des Bor.
ja Dr.zepf, war vor paar Jahren mal in Hamburg bei einer Vorlesung, müsste über Elektroschrott gewesen sein, zwei ehemalige Kollegen waren damals dort und die waren recht begeistert. Hab bisher immer nur Auszüge seiner Publikationen gelesen, die Bücher kosten doch ein Vermögen. Gerade er kritisiert doch den verschwenderischen Umgang mit seltenen Erden und die Gefahr in den Anbaugebieten.
Gut wenn du meinst, dass die Aufklärung ausreichend ist, halte ich für Falsch. Wer weiß denn schon wie umweltschädigend sein Handy oder sein EAUTO ist?
Die Rohstoffe sind ja auch nur ein Übel. Manchmal kommt es mir halt so vor, als wenn die Lebensraumzerstörung durch unseren Luxus manchmal etwas unterthematisiert wird. Klar sieht natürlich jeder anders, der eine will es auch vielleicht garniert wissen wo sein iPhone eigentlich herkommt.

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Beitrag von Rosiel » 24. Jun 2015 07:09

Verdreh bitte nicht meine Aussagen. Ich hab geschrieben, dass es nicht unmöglich ist an Informationen zu kommen.
Die gängigen Medien bringen, was die Leute interessiert. Wohlstand beruht mMn per se auf Ausbeutung, diese ist dann sozial, ökologisch oder eben meistens beides.
Wie ich schon geschrieben hab - gerade bei kleinen Geräten wie Handys, Smartphones, Tablets, Kopfhören etc. ist das Recycling auch einfach nicht rentabel. Es wird super wenig verwendet, die Hersteller wissen meistens selbst nicht, was jetzt genau verbaut wurde und die Dinger sind nicht so konzipiert, dass sie jemand einfach auseinander bauen kann.
Das Buch steht zumindest in der örtlichen Unibibliothek ein paar Mal (neben ein paar anderen, ziemlich unseriösen Publikationen über SEE) und die ist für jeden frei zugänglich.

anguz
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Beitrag von anguz » 24. Jun 2015 12:14

Naja ob rentabel oder nicht kann ich nicht entscheiden. Finde es halt nur schade dass nichtmal 10% der Handys recycelt werden und bei der enormen Menge neuer Handys jährlich ist es schon ziemliche Verschwendung. Ja sorry das war nicht meine Absicht. Und vielen dank erstmal für die nette Unterhaltung. Die meisten haben davon leider weniger Ahnung. Du scheinst in der Richtung sehr kompetent zu sein. Daher freu ich mich immer über neues Wissen diesbezüglich. Vielen Dank für ein offenes Ohr. Beste grüße.

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