Geschlechterrollen

Politische Diskussionen ohne Tierrechtsbezug
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Lee
Leebchen
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Beitrag von Lee » 8. Jun 2019 20:00

Dachte ihr interessiert euch nicht für Fußball?
Was Lee sagt!

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vegabunt
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Beitrag von vegabunt » 29. Nov 2019 01:39

Mal was Aktuelles von der fundierten Wissenschaft zum Thema Geschlechterrollen, die Ergebnisse werden zwar einigen wieder nicht gefallen. ;-)

On ne voit bien qu'avec le coeur, l’essentiel est invisible pour les yeux. Le petit prince

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Sabotagehase
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Beitrag von Sabotagehase » 3. Dez 2019 00:59

Ist das DAS KenFM?
finde er klammert einige Themenbereiche sehr aus die mich aus seiner sichtweise sehr interressieren würden
Was sind dann Transpersonen?
Welche eigenschaften würde er (biologischen) Interpersonen zuschreiben?
Er sagt gleichzeitig dass seine Kinder auch mädchenspielzeug bekommen hätten wenn ich mich richtig erinnere aber findet gleichzeitig das system in skandinavien schlecht?

das verstehe ich nicht. ich kenne schon leute denen ich seinen sog. "genderismus" attestieren könnte und das hat auch nix mehr mit wissenschaftlichkeit zu tun, allerdings verstehe ich iwie nicht was jetzt nun das problem ist..
Ist es nicht erstrebenswerter den leuten zu geben was sie brauchen (z.B. Kinder im Kindergarten nicht zu erklären, mit was sie spielen müssen, weil nach seiner These müssten sie das ja selbst am besten wissen)
Bin ein Bisschen verwirrt
Und ich würde ansich niemals Unterschiede zwischen Geschlechtern außer acht lassen weil es eben defitiv eine Mischung aus sozialem UND biologischem ist (das mit den frauen und dem sprinten hat mich auch iwie schockiert) aber ist das denn die frage? Dass das in der Medizin ein Problem ist wusste ich schon, traurig dass das in dem sinne ein Auswuchs der Debatte ist.

Ich finde, sofern ich ihn richtig verstanden habe, dass einige der von ihm genannten Punkte bzw. das ganze Konzept der Emanzopation und Genderfragen nicht engegenstehen MÜSSTE, wenn er einige Bereiche nicht komplett ausklammern würde. So scheint es mir als würde er alles, was es abseits gibt (z.B. Transidentität, wozu es ja auch einiges an Neurobiologischer Forschung gibt) ausklammert. Als ob es das nicht gäbe.
Kümmert er sich einfach nicht darum, will er das subtil pathologisieren oder greift es sein binäres system zu sehr an?
Ich weiß es nicht....

@vegabunt inwiefern meinst du das mit dem nicht gefallen?

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vegabunt
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Beitrag von vegabunt » 3. Dez 2019 05:11

Sabotagehase hat geschrieben:
3. Dez 2019 00:59
@vegabunt inwiefern meinst du das mit dem nicht gefallen?
Es wird den Gleichmachern nicht gefallen. Ist zugegeben bei den jüngeren Semestern nicht mehr so stark der Fall, glücklicherweise. ;)
Sabotagehase hat geschrieben:
3. Dez 2019 00:59
Kümmert er sich einfach nicht darum, will er das subtil pathologisieren oder greift es sein binäres system zu sehr an?
Weder noch, es ist nicht sein Fachgebiet als Spezialist für systemische Familientherapie und ist auch nicht Thema des Interviews.

Bezg. der transpersonalen Psychologie betrifft das nur ein überaus kleiner Prozentsatz, es kommt daher auf das Berufsfeld & die Spezialisierung an, ob man damit Erfahrungen sammeln kann, was einen sodann auch dazu berechtigt, darüber fachkundig Auskunft zu geben.
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Sabotagehase
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Beitrag von Sabotagehase » 3. Dez 2019 08:55

Ja gut
ich meine nur dass "unnormale" geschlechtsidentitäten oder sexualitäten einfach auszuklammern, also einfach nicht anzusprechen m.E. iwie etwas komisch ist, weil er ja doch iwo sagt dass der mann die frau braucht und umgekehrt und das auch ez. kindern (homo-ehe mit Kindern: funktioniert das seiner meinung nach?) etc.
Er kratzt halt mit vielen aussagen sooo krass an diesen Themenbereichen aber spricht sie nicht an

Paul
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Beitrag von Paul » 3. Dez 2019 09:39

Raphael Bonelli...
Ja, von dem Typen habe ich mir auch ne Zeit lang Videos angesehen ... aber ganz ehrlich, der wiederholt nur Vorurteile und nix weiter.
Wirklich was beitragen tut er nicht, außer nebenbei noch zu äußern, wie krank und überflüssig der Regenbogen doch ist.
Kann man sich geben, muss man aber nicht.

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vegabunt
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Beitrag von vegabunt » 3. Dez 2019 10:06

@Sabotagehase
Auf Grund des sehr geringen Bevölkerungsanteils (geschätzt zw. 20'000-80'000 in D) erwarte ich nicht zwangsläufig in jedem paar- und beziehungspsychologischen Interview das Vorkommen des Transgenderthemas, da heterosexuelle Cis-Paare immer noch den überwiegenden Anteil ausmachen, um welche es in diesem Interview explizit auch geht; und was ich als Gesprächsfokus durchaus legitim finde, da es auch die allermeisten betrifft.

Dieses Interview nun noch um das TG-Thema zu erweitern, würde die Thematik derart weit ausdehnen, dagegen steht sowohl die Sendezeit wie auch die Aufmerksamkeit der Zuschauer, da das Gespräch für die heutige Zeit mit anderthalb Stunden doch schon recht lang ausgefallen ist.
Überdies scheint er mir nicht der Fachmann dafür zu sein, daher fände ich es unseriös, einfach was darüber zu sagen, nur damit dies auch noch abgehandelt wurde (auf der Welle surfen, weil das Thema gerade "in" ist, machen schon viel zu viele).

Bist du selber eine Betroffene oder hast Transgendermenschen in deinem nahen Bekanntenkreis, dass du so stark auf dieses Thema fokussiert bist?
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Sabotagehase
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Beitrag von Sabotagehase » 3. Dez 2019 16:31

Ich habe seehr viele "regenbogenmenschen" wenn man das jetzt mal so zusammenfasst im Umfeld und sagen wirs ma so, ich lege absolut keinen Wert auf Geschlechterrollen und hatte schon öfters damit zu tun wegen Nicht-Erfüllens von Rollen entsprechend behandelt zu werden.
Ich finde gut dass er immerhin sagt, dass es auch andere gibt und ich verstehe seinen fokus...
Nur triggert mich manchmal ein bisschen, wenn leute dann zwischendurch wieder Aussagen treffen die das bild von "Abseits von Mann und Frau gibt es nix, ob als Identität oder Sexualität" als einzige möglichkeit sehen. Wenigstens eine dicke Fußnote o.ä. wäre nett...
Ich referiert ja auch nicht über genetische Variabilitäten in der Menschheit ohne zumindest in einem öffentlichen Interview zu sagen, dass das keine Grundlage für Rassismus ist oder nicht? (Würde ich zumindest so machen)

Kp ob man versteht worauf ich hinaus will... Mir ist da die Häufigkeit recht egal, solange es keine Einzelfälle sind. Wenn dann aber so Aussagen kommen wie "Versteckte Männlichkeit" oder dass das Bild von der "weiblichen Seite" falsch sei... Wer sind wir dann überhaupt? Was ist denn nun männlich, was weiblich? Das sagt er. Was aber nun damit ist, wenn eine Frau nicht "weiblich" ist bzw die weiblichkeit versteckt oder das selbe beim Mann zutrifft, verstehe ich nicht. Gibt es dann keine Frauen, die man nicht pathologisieren kann die nach dem Rollenbild/Klischee/Whatever als "unweiblich" gelten?

Iwie hab ich den Eindruck es ist etwas schwer zu verstehen was ich meine aber ich weiß auch nicht wie ichs grad anders ausdrücken soll...

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