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Politische Diskussionen ohne Tierrechtsbezug
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vegabunt
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Beitrag von vegabunt » 27. Nov 2019 14:00

On ne voit bien qu'avec le coeur, l’essentiel est invisible pour les yeux. Le petit prince

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Vampy
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kommunale klimapolitik

Beitrag von Vampy » 21. Dez 2019 17:31

Für den "Klimaschutz": Kein Fleisch mehr im Rostocker Rathaus

Der Rostocker Oberbürgermeister will im Rathaus nach einem Zeitungsbericht Fleisch verbieten, um damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Stadt dementierte. Es gebe kein Verbot, der Bürgermeister habe nur angeregt, bei Empfängen auf Fleisch zu verzichten.

Die Stadt Rostock will bei offiziellen Empfängen künftig kein Fleisch mehr anbieten. Das berichtete die Ostsee-Zeitung. Die Zeitung sprach sogar davon, dass der Bürgermeister der Stadt, der Däne Claus Ruhe Madsen, Fleisch im Rathaus verbiete. Bei offiziellen Anlässen und Empfängen solle kein Fleisch mehr angeboten werden, weil der weltweite Fleischkonsum ein Problem für das Klima darstelle.
Claus Ruhe Madsen
Mehr lesen:Rostock bekommt ersten Oberbürgermeister ohne deutschen Pass

Die Stadt stellte in einer Pressemitteilung vom Donnerstag klar, dass es kein "Fleisch-Verbot" gebe, bestätigte aber, dass der Oberbürgermeister angeregt habe, beim Catering zu offiziellen Terminen künftig auf Fleisch zu verzichten. In der Erklärung heißt es:

Wenn durch die Bürgerschaft der Klimanotstand ausgerufen wurde, wäre dies ein kleiner Beitrag, Zeichen im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit zu setzen und zur Diskussion darüber anzuregen. Zumal das bei solchen Empfängen gereichte Essen vor allem dazu beitragen soll, die Kommunikation unter den Gästen aufzulockern.

Rostock wolle damit Maßstäbe setzen. Dabei esse auch der Bürgermeister "gern mal eine Currywurst".

Auch die Grünen sehen im Fleischkonsum ein Problem für das Klima. Laut einem Bericht der taz beschloss die Bundesdelegiertenkonferenz Mitte November, Fleisch und sonstige tierische Lebensmittel durch einen Aufpreis für Treibhausgase zu verteuern. Im Bundestagswahlkampf 2013 hatte die sogenannte "Veggieday-Kampagne" der Partei geschadet.
https://deutsch.rt.com/inland/95994-fur ... isch-mehr/
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illith
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Beitrag von illith » 21. Dez 2019 18:20

cool!
ich hoffe, deren nächste Bürgermeisterwahl ist noch lang hin^^°
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Shub-Niggurath
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Beitrag von Shub-Niggurath » 2. Jan 2020 23:37

Die Berichterstattung über Connewitz in den bürgerlichen Medien lässt einen glauben, es sei dort tatsächlich gefährlich - zumindest wenn man noch nie dort gewesen ist.
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.

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Beitrag von somebody » 3. Jan 2020 13:16

Das Vorgehen der Polizei trug zur Eskalation bei. Über die Intentionen des den Einsatz der Polizei leitenden/anordnenden Menschen kann zZ nur spekuliert werden.

Der angeblich schwer verletzte Polizeibeamte soll lt taz lediglich leicht verletzt gewesen sein.

Den konservativen Medien kommt der Vorfall prinzipiell gelegen, um über angebliche linke Gewalt berichten zu können. Meist wird dort nicht mehr recherchiert, sondern es werden dort aus Agenturmeldungen & Pressemitteilungen Artikel im Sinne der von den Chefredaktionen vorgegebenen Linie zusammengebastelt.
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Shub-Niggurath
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Beitrag von Shub-Niggurath » 3. Jan 2020 13:23

Mir geht's nicht nur um diesen einzelnen Vorfall, sondern allgemein um die Berichterstattung über das Viertel. Wenn man dieser glaubt, herrschen dort anarchische, bürgerkriegsähnliche Zustände, dabei finden sich dort viel der interessanten Ausgehmöglichkeiten von Leipzig, die ein breites Publikum anziehen und auch ordentlich Geld generieren.
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.

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Kim Sun Woo
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Beitrag von Kim Sun Woo » 3. Jan 2020 16:35

liegt die Wahrheit vielleicht wieder irgendwo dazwischen? über die Dortmunder Nordstadt heißt es ja auch immer wieder, daß sei eine "no-go area" o.ä. das habe ich damals (Mitte der Zweitausender) auch nicht als dermaßen drastisch empfunden.

aber: nicht abstreiten würde ich aber, daß die Nordstadt schon ein anderes Kaliber (hinsichtlich Kriminalität, "gefühlter" Bedrohungsszenarien, Müll usw.) ist als manche der "bürgerlicheren" Stadtteile der Stadt. und es genau der Grund ist, warum ich dort nicht wohnen wollen würde.
Man hat jeden Tag die Chance die bestmögliche Version von sich selbst zu sein. ♥

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Beitrag von Vampy » 3. Jan 2020 16:43

ich lebe seit über 10 jahren in der hauptstadt des verbrechens und mir ist noch nie was passiert.
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Kim Sun Woo
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Beitrag von Kim Sun Woo » 3. Jan 2020 16:46

Vampy ist diejenige die Stiche verteilt, nicht einsteckt.

;)
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Beitrag von Vampy » 3. Jan 2020 16:50

ich glaube ja fest daran, dass man mit schlechter laune verstrahlen täter abschreckt :P
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