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Shub-Niggurath
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Beitrag von Shub-Niggurath » 5. Mai 2026 22:05

Filme mit schwarz :heart: im April 2026

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Cuadecuc, vampir
Nora-neko rokku: Sekkusu hantaa
O Estranho Mundo de Zé do Caixão
The Mutations
The Wrong Man
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O Despertar da Besta [Re-Watch]
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Spinout
Nora-neko rokku: Bôsô shudan '71
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Greenland 2
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El otro lado de la cama
Revolt (2017)
Amulet
Cult of Chucky
La mansíon de la niebla
Inferno Carnal
Hildegard Knef: A Woman and a Half
Dancer in the Dark [Re-Watch]
Speedway
Delírios de um Anormal

Bester Film des Monats: Cuadecuc, vampir (Pere Portabella hängt sich mit seinem Team an die Dreharbeiten zu Jess Francos Nachts, wenn Dracula erwacht und beschwört die in diesem Projekt wohnenden Geister, indem er Francos Film zerlegt: Er saugt ihm die Farbe aus, kidnappt den Ton, schmeißt die Dialoge weg und garniert alles mit An- und Einsichten der Produktion hinter den Kulissen. Eine Art Meta-Making of, gegossen in einen albtraumhaften Essayfilm, der deutlich gruseliger und verstörender wirkt als Francos eigentliche Arbeit. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich E. Elias Merhige bei Cuadecuc, vampir für sein filmisches Werk inspirieren ließ: Die Parallelen auf Bild- und Tonebene zu Begotten und der inhaltlichen Ausrichtung von Shadow of the Vampire sind nicht zu übersehen.), The Falls (Vordergründig in Ton und Stil einer erzseriösen BBC-Dokumentation gehalten, zelebriert Peter Greenaway seine Vorliebe für Katalogisierungen und Aufzählungen, um eine fiktive europäische Katastrophe nachzuzeichnen, die eng mit der Welt der Vögel und des Flugs verzahnt scheint. Er erforscht Ursachen, stellt Auswirkungen dar, laviert sich aber stets um das sogenannte VUE (Violent Unknown Event), um das eigentliche Unglück herum. Tatsächlich stehen die Beziehungen zwischen Menschen und Vögeln im Mittelpunkt, flankiert von Betrachtungen über Sprache, Anatomie, Krankheitssymptome und den reichen Schatz an Vogel- und Flugmotiven in Kunst und Kultur.
Im Laufe des Films werden "Fakten" mehrfach revidiert, unzuverlässige Statements konterkariert und schon in den ersten Sekunden wird dem Zuschauer klar, dass dies alles nicht so ganz ernstgemeint zu sein scheint: Ein trockener, höchst absurder Humor zieht sich durch alle 92 Kurzbiographie-Vignetten, die Greenaway in über drei Stunden präsentiert. Aufgrund der Flut von Kommentaren, Interviews, Fotografien, Filmschnipseln, Musik und Geräuschen bleibt der Zuschauer erschöpft zurück. Kein Film, den man mal eben nebenher anschauen kann.
Die Musik von The Falls steuert Langzeitkollaborateur Michael Nyman bei (eine seiner besten Arbeiten, der Bird List Song ist ein unfassbarer Ohrwurm), unterstützt von Brian Eno, selbst ein kurzer Schnipsel Pink Floyd findet sein Plätzchen. Überhaupt: Schnipsel. Was hier in Bezug auf Anspielungen auf das eigentliche Thema in Bild und Ton untergebracht wird, grenzt an Wahnwitz (z.B. die offensichtlichen Fotografien und Plakate von Tippi Hedren und Edith Piaf). Wahrscheinlich findet man bei erneuter Sichtung immer weitere Details.
Bei all der Collagenwut, all den vielen geistreichen Witzeleien, schafft Greenaway es dann auch noch, dem Ganzen einen mysteriös-bedrohlichen Unterton mitzugeben, der im Verlauf des Films mal mehr, mal weniger wahrzunehmen ist - plus im letzten Teil die eigene Kreativität und Arbeitsweise darzustellen und gleichzeitig auf die Schippe zu nehmen. Birds in the hand of a maestro.), Flux Gourmet

Schlechtester Film des Monats: Bad Teacher (Hollywood-Komödienschmarrn mit Cameron Diaz und diesem einen da aus How I Met Your Mother. Will bad ass sein, ist aber so lahm wie jede andere Mainstream-Gurke auch.)
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.

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