In Ein Mann und viertausend Frauen erzählt Ron Jeremy humorvoll und wortgewandt seine Geschichte: von seiner Familie, seiner Jugend, seinen ersten Jobs – und natürlich von Sex. Schnell wird klar, dass der Klassenclown und Heißsporn eine Neigung zu häufigem Geschlechtsverkehr und wechselnden Partnerinnen hat. Ron Jeremys Lebensgeschichte ist gleichzeitig eine unterhaltsame Kulturgeschichte des Pornofilms. Der Porno-Veteran blickt zurück auf die Anfänge der Branche und lässt den Leser anschaulich die Veränderungen im Laufe der Jahrzehnte miterleben – wie zum Beispiel das Aussterben und die Rückkehr der »Anbläserinnen« am Set. Augenzwinkernd berichtet er von unzähligen Anekdoten aus Amerikas Glitzerwelt, von ausschweifenden Partys und Gruppensex – und gleichzeitig vom nüchternen Alltag an schlecht ausgestatteten Porno-Drehs und von der Kunst, nicht zu früh zum Höhepunkt zu kommen.
Eigentlich vergnüglich, um es mal eben wegzulesen, leider fantasiert Jeremy über Linda Lovelaces
Ordeal: Angeblich wurde sie von "anti-pornographischen Feministinnen" unter Druck gesetzt. Ja, sicher, Jeremy. Außerdem hadert er schwer damit, nie ein richtiger Filmstar geworden zu sein und bemüht Zitat um Zitat seine Hollywood-Kollegen, um selbst ein wenig glänzen zu können.
André Bazins Monographie über den Regisseur Jean Renoir, herausgegeben von François Truffaut, gilt als eines der bedeutendsten filmtheoretischen Werke der Filmgeschichte. Das unvollendet hinterlassene Buch beleuchtet Renoirs humanistischen Realismus, seine Inszenierungskunst und zentrale Meisterwerke wie Die große Illusion.
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.