"Ich lese gerade"-Bücherthread

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Shub-Niggurath
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Beitrag von Shub-Niggurath » 31. Jan 2025 13:08

QualityLand fand ich hingegen noch ziemlich amüsant, wenn auch ebenfalls nicht mehr auf der Höhe der Känguru-Bücher.
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.

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Shub-Niggurath
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Beitrag von Shub-Niggurath » 31. Jan 2025 13:10

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As he was finishing Finnegans Wake, Joyce proclaimed, „I have discovered I can do anything with language I want.“ Indeed, with his last book, which took him seventeen years to write, Joyce takes literary modernism to new territories by harvesting from as many as eighty different languages to create a wordscape that is both precise and impressionistic, a work that is intellectual, avant-garde, but also sad, funny, earthy and brimming with humanity.
Ziemlich joycelig.
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Shub-Niggurath
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Beitrag von Shub-Niggurath » 5. Mär 2025 10:14

Zwischenzeitlich beendet (Einschub):

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Dr. Decker, vorgeblich ein angesehener Psychiater, ist in Wahrheit ein Serienmörder, der seine barbarischen Taten unter einer Maske verborgen begeht. Als sein Patient Boone die Untaten in Träumen sieht, stellt Decker ihm eine Falle, um ihm die Morde in die Schuhe zu schieben. Doch in seinen Träumen erblickt Boone noch einen anderen Ort, Midian, eine unterirdische Stadt der Ausgestoßenen und Monster, die er verzweifelt sucht. Erst als er auf Betreiben Deckers von der Polizei erschossen wird, findet er jedoch das Ziel seiner Träume und erkennt, welches Schicksal ihm vorherbestimmt ist.
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Wohin bewegen sich die Universitäten? In den Aufsätzen dieses Bandes kommentiert und analysiert Jürgen Habermas, einer der Mentoren der Universitätsreform, die Rolle der studentischen Protestbewegung.
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Lovis
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Eine Frage der Chemie von Bonnie Garmus

Beitrag von Lovis » 24. Mär 2025 08:41

»Eine Frage der Chemie« stürmte weltweit die Bestsellerlisten und begeisterte Leser:innen und Kritiker:innen gleichermaßen. Bonnie Garmus’ Schlüssel zum Erfolg für ihr hinreißend erzähltes, ja vielleicht sogar weises Buch lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: Elizabeth Zott. So heißt ihre Heldin, die allen Widerständen ihrer Zeit zum Trotz Chemikerin werden will. Sprühend vor Originalität und Sprachwitz gelingt es Bonnie Garmus, unseren Verstand und unser Herz zu erobern – und das nicht zuletzt mit einem Hund namens Halbsieben, der den Roman mit großer, heiterer Lebensklugheit erfüllt.

Ein tolles Buch, macht echt Spaß! :up: :heartflag:
Einziger "Wermutstropfen" bisher: Sie behauptet, dass Pflanzen auch Gefühle haben und es deshalb keinen Unterschied macht, ob man Pflanzen oder Tiere isst :roll: :urgh: . Für eine hochintelligente Wissenschaftlerin eine ziemlich dämliche Aussage, die mit dem ganzen Rest mMn irgendwie nicht stimmig ist.
Ich hab's noch nicht ganz durch und hoffe, dass dieser Unsinn noch aufgeklärt wird. Mein Gefühl sagt mir aber (leider), dass diese Behauptung so stehenbleibt - was sehr schade wäre und dem Buch einen dicken Minuspunkt einbringt.

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Shub-Niggurath
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Beitrag von Shub-Niggurath » 9. Apr 2025 20:15

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Bernward Vesper war der Sohn des NS-Schriftstellers Will Vesper; dem Elternhaus kaum entkommen, wurde er in den sechziger Jahren eine Hintergrundfigur der Neuen Linken, hatte ein Kind zusammen mit seiner Freundin Gudrun Ensslin, die ihn im Gefolge Andreas Baaders verließ und in den Untergrund ging. Vesper hat ein Buch hinterlassen, das ich selbst (für mich) beim Lesen so terroristisch, so attackierend empfunden habe, wie es Literatur nur sein kann. (Peter von Becker in Die Zeit)

Dieses Buch ist eine Schrift aus dem Nachlaß: Nicht nur, weil sich Bernward Vesper 1971 das Leben genommen hat, sondern weil es, illusionslos und deprimierend, den Nachlaß einer ganzen Generation repräsentiert. (Peter Laemmle in Die Weltwoche, Zürich)
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Beitrag von Shub-Niggurath » 16. Apr 2025 20:15

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Keiner entkommt Deputy Chief Isaac Sidel, dem Herrscher über die Lower East Side. Seine Tochter Marilyn versucht es trotzdem und holt sich Manfred "Blue Eyes" Coen ins Bett, Isaacs rechte Hand. Aber es nützt nichts. Während Chief Sidel sich mit den Spaghettis, den Guzmanns und den "Lollipops" herumschlägt, zerfällt sein Reich unaufhaltsam.
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Der Student der Kriminologie Renaldo liebt die Diebin Caterina. Arthur K. und sein sprechendes Apartment werden Opfer eines Überfalls von grünen Männern, die nicht vom Mars stammen, sondern aus den Tiefen von Mutter Erde, und dennoch Böses im Schilde führen. Der Großmechanismus, das mächtige Räderwerk unter der Stadt, verliebt sich in eine schöne Spore aus dem All…
Eine skurrile, vielschichtige Story aus der Traumfabrik der neuen Comic-Kunst, eine phantastische Reise in eine Punk-Welt und eine zarte, spröde Liebesgeschichte.
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Beitrag von illith » 21. Apr 2025 01:38

ich mag irgendwie das Marilyn-Cover, denke ich.^^

ich lese gerade The Beach und das sagt mir bisher gut zu. ich bin allerdings bis dato attached zu niemandem da, somit ist es relativ leicht Unterhaltung bislang, trotz einiger düsterer Geschichten da.

den Film mag ich auch gern.
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Beitrag von Shub-Niggurath » 21. Apr 2025 21:30

@illith: Die letzten beiden Bücher waren Comics. Man kann vom Zeichenstil des Covers sehr gut auf die allgemeine Gestaltung schließen.

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Mit Witz, ständig überraschenden Einsichten, Übungen, Geschichten, den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und der Weisheit des Tarots erklärt uns Wilson, wie unser Gehirn funktioniert und zeigt, wie leicht wir dumm und selbstzerstörerisch reagieren, weil wir seit frühester Kindheit - durch Eltern, Autoritäten, Ideologien - falsch programmiert worden sind. Wilson ermuntert uns, diese schädlichen Programme zu erkennen, sie zu löschen und endlich von diesem raffinierten Instrument schöpferischen Gebrauch zu machen.
Eher New Age, denn harte Wissenschaft, doch faszinierend auf den Punkt gebracht.
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Beitrag von Shub-Niggurath » 24. Apr 2025 20:10

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Das Buch stellt eine der ersten Studien zur Bedeutung von türkischer Musik im Prozess der Integration von türkischen Jugendlichen in Deutschland dar. Die empirische Studie bietet einen fundierten Einblick in die türkische Musik in Deutschland und räumt gleichzeitig mit den gängigen Vorurteilen auf, die Nutzung türkischer Musik sei Ausdruck eines mangelnden Integrationswillens und unterstütze die Ausbildung einer so genannten Parallelgesellschaft. Die Studie zeigt auf, dass gerade vermeintlich integrationshemmende Praktiken wie der Konsum türkischer Musik dem individuellen Integrationsprozess türkischer Jugendlicher förderlich sein können.

»Die Islamwissenschaftlerin und Kulturanthropologin Maria Wurm betritt mit ihrer Untersuchung […] Neuland, in empirischer wie in konzeptioneller Hinsicht. Denn der Autorin geht es nicht um eine als mehr oder weniger passiv verstandene Rezeption, sondern um den aktiven Gebrauch der Musik im Sinne einer sozialen und kulturellen Praxis. Dabei orientiert sich Maria Wurm an aktuellen Ansätzen der anthropologischen Medien- und Konsumtheorie, die nicht nur fragen, was macht die Musik mit den Menschen, sondern vor allem, was die Menschen mit der Musik machen. Entstanden ist ein höchst informatives Buch, das Auskunft gibt über die Bedeutung und die Nutzung der türkischen Popmusik in den Lebenswelten und für die Identitätsentwürfe junger Migranten und Migrantinnen. Dabei hat Wurm ausnahmsweise mal nicht die immer wieder, je nach Perspektive, als Helden oder Verlierer vorgeführten Ghettokids im Visier, sondern ganz bewusst jene aufstiegsorientierten Migranten, die sie in ihrem Umfeld – an der Universität – kennen lernte. Auch dies unterscheidet die Studie wohltuend vom Gros der Forschungen auf diesem Gebiet, die sich allzu sehr dem politisch vorgegebenen Fokus auf die ‚Probleme‘ der Migration unterordnen […].« (Dr. Regina Römhild, Kulturanthropologin, Universität Frankfurt)
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Beitrag von Shub-Niggurath » 28. Apr 2025 20:40

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