Film-Thread

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Shub-Niggurath
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Beitrag von Shub-Niggurath » 1. Jul 2025 21:55

Juni schon wieder vorbei? OK, here we go. (Mit schwarz :heart: )

Lo and Behold, Reveries of the Connected World
Squaring the Circle: The Story of Hipgnosis
Wildling
Les chambres rouges
Joshū Nana-maru-ichi Gō / Sasori [Re-Watch]
Joshū Sasori – Dai 41 Zakkyobō [Re-Watch]
Joshū Sasori - Kemono Beya [Re-Watch]
Joshū Sasori - 701 Gō Urami Bushi [Re-Watch]
House of the Long Shadows
Bad Lieutenant [Re-Watch]
The Proposition
Das weiße Band: Eine deutsche Kindergeschichte
The Well
Friday the 13th (2009) [Re-Watch]
Chelovek-nevidimka (1985)

Beste Filme des Monats: Sasori – eine der stilvollsten Rachephantasien im Exploitation-Kino, garniert mit kleinen Avantgarde-Elementen, einem heftigen Schuss Feminismus und einem passgenau gefertigten Soundtrack zwischen Jazz und Psychedelia, ein wenig so wie Ennio Morricone in seinen experimentelleren Momenten. Hat auch beim erneuten Wiedersehen nichts von seiner Kraft verloren.

Schlechtester Film des Monats: Friday the 13th [2009] (Man gestattete Marcus Nispel, deutscher Videoclip-Regisseur [u.a. für Fu-Schnickens, LL Cool J, Lil' Kim, Faith No More, Fugees,...], in seiner Karriere gleich vier Versuche, einen bekannten Filmklassiker zu remaken [Texas Chain Saw Massacre, Frankenstein, Friday the 13th, Conan] und er hat sie alle gnadenlos hingerichtet. Das macht ihn für mich zu einem seelenloseren Schlächter als Leatherface oder Jason Voorhees.)
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.

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Shub-Niggurath
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Beitrag von Shub-Niggurath » 3. Aug 2025 20:40

Filme im Juli mit schwarz :heart:

Only God Forgives [Re-Watch]
The Guard
Species
The King of Comedy
Network
The Hustler
The Wrestler
Casablanca
Die Treppe [Kurzfilm]
The Rescuers [Re-Watch]
This Is the End
The Curious Case of Benjamin Button
Slumdog Millionaire
Young Adam
Heat [Re-Watch]
Dawn of the Dead (Argento Cut) [Re-Watch]
Kids [Re-Watch]
Låt den rätte komma in [Re-Watch]
I Heart Huckabees
Hundreds of Beavers
Overlord (2018)
Los otros [Re-Watch]
Psycho [Re-Watch]
Little Buddha
The Tattooist
Citizenfour
Andrea lässt sich scheiden
C'era una volta il West [Re-Watch]
Hyena Road
L.A. Confidential
Under Milk Wood (1972)
Schindler's List [Re-Watch]

Beste Filme des Monats: Network (Würden ein paar kleine, grüne Männchen mit Messgeräten und Antennen aus einer Fliegenden Untertasse stolpern und mich befragen, was mit diesem Planeten grundlegend falsch läuft, würde ich ihnen einfach die Szene aus Network zeigen, in der die marxistische Guerilla ihre TV-Prozentpunkte nachverhandelt.), C'era una volta il West (Sergio Leones bekanntester Film erlaubt sich keine Schwächen. Über die komplette Lauflänge interessant, hervorragend fotografiert und in Szene gesetzt - und Morricones Soundtrack baut sich über den gesamten Film auf, um im Finale auf den Punkt zu kommen. Die Arrangements sind wunderschön ausgetüftelt. Dazu noch Henry Fonda gegen den Strich besetzt. Erweist sich aller Lorbeeren würdig, die ihm in den letzten Jahrzehnten umgehängt wurden. Und ich bin nicht mal ein besonders großer Western-Fan.), Dawn of the Dead: Argento Cut (Die Schönfärberei beiseite, die westliche Zivilisation auf den Punkt gebracht: Alle gegen alle im Konsumrausch vereint. Ein einziges Stoßen, Hauen und Verschlingen: Zombi [Italienischer Verleihtitel der Schnittfassung von Dario Argento]), Heat (Auch Heat habe ich schon zwanzig Jahre nicht mehr gesehen: Wenn ich Lust auf De Niro in seiner Paraderolle verspürte, schaute ich Casino, wenn mir der Sinn nach Pacino in voller Blüte stand, schien Scarface die beste Wahl.
An Michael Manns Heat gibt es tatsächlich wenig zu kritisieren, höchstens Pacinos explosives Spiel, das sich nicht so richtig in dieses eher kühle Umfeld einfügen will. Es ist deutlich besser in der farbenfrohen Miami-Gangster-Oper Scarface aufgehoben.
Als eigentlicher Superstar des Films stellt sich schließlich das Sounddesign heraus, welches eine solche brachiale Durchschlagskraft entwickelt, dass jede Schießerei einer flirrenden Epiphanie gleichkommt.), Psycho (Psycho teilt sich mit Halloween eine Besonderheit: Beide Filme, obwohl durch interessante filmische „Neuerungen“ geadelt [die schnellen Schnitte bei Hitchcock, der Steadycam-Einsatz bei Carpenter], würden ohne ihre ikonischen Scores sicher nicht die selbe Durchschlagskraft entwickeln können. In Psycho wird dies im Ermittlungsteil besonders deutlich, weil Bernard Herrmann dort die unverkennbaren Themes fast auf Null zurückfährt und mehr auf atmosphärische Streicherflächen setzt, die geradezu aufreizend unauffällig hinter den Bildern lümmeln. Dies schafft für mich ein atmosphärisches Loch, das erst mit dem Paukenschlag des Finales wieder zum Rest des Films aufschließt.)

Schlechtester Film des Monats: Little Buddha (Als gelehrigen Schüler Pasolinis hätte ich Bernardo Bertolucci eher als Marxisten verortet, warum er uns Anfang der 90er diese Hochglanzbroschüre zum Tibetischen Buddhismus um die Ohren schlägt, weiß der Teufel. Vielleicht hat er ja zuviel mit Richard Gere abgehangen, andere Hollywoodprominenz findet sich dann auch in Little Buddha: Chris Isaak, Bridget Fonda plus Keanu Reeves – haltet euch fest! – als Siddharta.
Hat den Charme von den Zeugen Jehovas angequatscht oder von den Hare Krishnas zum veganen Mittagstisch eingeladen zu werden, da helfen auch die Bilder von Kameramann Vittorio Storaro (L’uccello dalle piume di cristallo, 1900, Apocalypse Now) nicht, diese sind über weite Teile des Films eh mit einem üblen Firnis aus Ethno-Kitsch überzogen. Was ist passiert? Und: Hätte man in Seattle, 1993, Nirvana nicht viel einfacher finden können?)
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illith
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Beitrag von illith » 4. Aug 2025 20:27

4 davon kenn ich! 😄 (also selbst geguckt)

ich hatte als Tween ein Bravo-Poster mit Keanu als Siddhartha in meinem Zimmer hängen. 🤭

und, wie war der Kids-Rewatch?
mein Bruder hat mir neulich erst von seinem erzählt und war sehr ernüchtert.
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Shub-Niggurath
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Beitrag von Shub-Niggurath » 4. Aug 2025 21:14

Ich hatte Kids als absolut nervigen Drecksfilm abgespeichert, ihn aber nie im Original gesehen. Jetzt im Original: 7,5 von 10 Punkten.
Angst- und Endgegner aller deutschen Synchronstudios ist Soziolekt, mir fällt beim besten Willen keine gelungene Übertragung ins Deutsche ein. Im Falle von Kids ist das besonders tragisch, denn in der deutschen Fassung verliert der Film so stark, dass ich locker drei Punkte abziehen müsste und er schon als unterdurchschnittlich gelten würde, obwohl er im Original eher an höheren Weihen kratzt.
Schön gepickter Soundtrack zwischen den Beastie Boys und John Coltrane, mit starkem 90er-Feeling, dabei in Themenwahl und Umsetzung nassforsch genug, einen Teil der Gen Z hyperventilieren zu lassen. Er hakt verlässlich alle Themen ab, welche die im Moment im Internet noch dominierende Generation auf die Palme bringt. Von weißen Jungs, die sich dauernd "Nigga" nennen, bis hin zur Vergewaltigung mit HIV-Folgen alles, wirklich alles, dabei. Als hätte Larry Clark eine Zeitmaschine gehabt und beschlossen den Twens in 2025 richtig schön auf den Sack zu gehen. Für dich also wahrscheinlich "Edgelord-Schmonz". ;)

Was sind die anderen drei dir bekannten Filme?
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Shub-Niggurath
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Beitrag von Shub-Niggurath » 4. Sep 2025 16:32

Die August-Ausbeute mit schwarz :heart:

Jûsan-nin no shikaku
Don Juan DeMarco
The '60s
Hellborn
American Translation
Deus e o Diabo na Terra do Sol
The Squid and the Whale
Dikije lebedi
Staplerfahrer Klaus: Der erste Arbeitstag [Re-Watch]
Rush Hour 3
Martyrs Lane
You'll Never Find Me
True Lies
Benedetta
Hilde
Toni Erdmann
Der Untergang [Re-Watch]
Extinction: The G.M.O. Chronicles
Birdman or (The Unexpected Virtue of Ignorance)
Alien (2003 Director's Cut)
Aliens (1991 Special Edition)
Alien³ (Assembly Cut/2003 Special Edition)
Alien: Resurrection (2003 Special Edition)
Lola rennt
Analyze That [Re-Watch]
West Side Story (1961)
28 Days Later [Re-Watch]
Lektionen in Finsternis
28 Weeks Later [Re-Watch]
28 Years Later
Barbie
The Dark Knight [Re-Watch]
Sunset Motel
Der Fan
The Big Eden
Alpha City - Abgerechnet wird nachts
Fubar II: Balls to the Wall
My Name Is Bruce [Re-Watch]
Redacted
Bajo el sol del rocanrol: El universo creativo de Jorge Pistocchi
Sinners
Stranger than Fiction

Bester Film des Monats: Alien, Deus e o Diabo na Terra do Sol (Deus e o Diabo na Terra do Sol unterfüttert seinen sozialrevolutionären Impetus mit Fragen nach der Autoritätshörigkeit des Volkes, Fragen nach dem Verlangen nach (An-)Führern und der aus diesen Hierarchien entstehenden Gewalt, sowie allgemein mit der Frage, ob ein gewalttätiger Umsturz zum Ziel führen kann.
Dies in einem Klima der Unterdrückung, geschaffen durch Kirche und Kapital, widergespiegelt auf Volksebene in Form von Wanderpredigern und Räuberbanden. Alle gerieren sich messianisch, alle dienen letztlich dem Mammon und dem Tod. Alle ausnahmslos? Nein, die Ehefrauen der Hauptfiguren kratzen das bisschen Restverstand zusammen, das übrigbleibt, und versuchen, genötigt durch ihre Frustration, ein wenig Vernunft mit dem Patronengurt in ihre Männer zu prügeln, sind diese doch Gefangene von Tradition und fatalistischen Loyalitäts- und Ehrvorstellungen – und bereit dafür alles andere zu opfern.
Eingemeißelt in staubige Schwarzweißbilder der nordbrasilianischen Sertão, ins Leben gezerrt von ungewöhnlichen jump cuts, der Meisterhand von Glauber Rocha entsprungen, einem der wichtigsten Protagonisten des Cinema Novo in Brasilien, der filmischen Entsprechung der Tropicália-Bewegung.), 28 Years Later (28 Years Later ist unter anderem auch deshalb ein so toller Film, weil Alex Garlands Einfluss sich nicht auf das Drehbuch beschränkt, sondern diese Fortsetzung deutlich seine filmische Handschrift trägt – und es damit gelingt, Danny Boyle etwas in den Hintergrund zu drängen.
Wir treffen auf das Grün aus Men, die psychedelischen Farbspiele aus Annihilation, die unmittelbar wirkenden Gewalttaten aus Civil War. Und Ralph Fiennes leuchtet so orange wie Garfield in seinen besten Zeiten, unterlegt von einem weirden, aber zupackenden Soundtrack von feinstem Zuschnitt.)

Schlechtester Film des Monats: Hellborn (Mad Scientist-Quatsch aus der untersten Schublade Hollywoods, in allen Belangen lachhaft und öde.), Der Untergang (Oliver Hirschbiegel inszeniert medial erschaffene Mythen um das Naziführungspersonal und lässt sie, nachlässig gehandhabt, zu Karikaturen verkommen, ganz im Gegensatz zu seinem selbst postulierten Anspruch der historischen Genauigkeit.
Eine Internetbekanntschaft schlug einmal vor, den gesamten Film mit Sitcom-Lachern aus der Konserve zu unterlegen. Es findet sich ein seltsames Verlangen nach comic relief, für das immer wieder Hitlers Vegetarismus herhalten muss.)
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Beitrag von Shub-Niggurath » 1. Okt 2025 15:40

Zelluloid-September 2025 mit schwarz :heart:

Black Panther
Aufschneider - Der Krebs ist ein Hippie
Malombra - Perversionen einer Toten
Maniac Cop [Re-Watch]
Zombi 2 [Re-Watch]
Lovely, Dark and Deep
Final Destination 6: Bloodlines
Grosse Pointe Blank
The Cabinet of Jan Švankmajer [Kurzfilm]
The Epic of Gilgamesh, or This Unnameable Little Broom [Kurzfilm]
Street of Crocodiles [Kurzfilm]
Rehearsals for Extinct Anatomies [Kurzfilm]
Stille Nacht I: Dramolet [Kurzfilm]
The Comb [Kurzfilm]
De Artificiali Perspectiva, or Anamorphosis [Kurzfilm]
Stille Nacht II: Are We Still Married? [Kurzfilm]
Stille Nacht III: Tales from Vienna Woods [Kurzfilm]
Stille Nacht IV: Can't Go Wrong Without You [Kurzfilm]
In Absentia [Kurzfilm]
The Phantom Museum: Random Forays Into the Vaults of Sir Henry Wellcome's Medical Collection [Kurzfilm]
Aprile
La stanza del figlio
Nocturna Artificialia: Those Who Desire Without End [Kurzfilm]
The Calligrapher [Kurzfilm]
The Summit [Kurzfilm]
The Darker the Lake
Mary and Max [Re-Watch]
Dèmoni 6: De Profundis
Ali
Good Time
California Dreamin' (nesfârșit)
Tschernowik
Nella stretta morsa del ragno (Versione cinematografica americana)
Drive Thru
The Monkey
In Search of Darkness, Part 2
Aengkeo
The Reaping
The Prestige
The Impaler
Schlafes Bruder
Edgar Allan Poe's Ligeia
The Trust
I Declare War [Re-Watch]
Graceland
Paranoid Park [Re-Watch]
Milk
Alice: Through the Looking Glass
Mouth to Mouth
Kumonosu-jō
The Tree of Life [Re-Watch]
Einer von uns

Bester Film des Monats: Street of Crocodiles [Kurzfilm] (Der vielfältige Kosmos des Animationsfilms verdankt den eineiigen Zwillingen Stephen und Timothy Quay höchst exzentrische Beiträge. Als abtrünnige US-Amerikaner vertiefen die Brüder sich in die Tradition des mitteleuropäischen Kulturerbes, beziehen sich auf polnische Filmregisseure und Illustratoren wie Walerian Borowczyk und Jan Lenica sowie den tschechischen Altmeister Jan Švankmajer und lassen ihre mechanisch-organischen Kreaturen mit explizitem Bezug auf literarische Vorbilder wie Robert Walser, Bruno Schulz, Konrad Bayer, Adolf Wölfli u. a. die Fremdheit ihrer nächsten und alltäglichsten Umgebung erfahren. Ihre oft preisgekrönten, kafkaesken Puppen- und Objektanimationen erschüttern die Grenze zwischen Wachsein und Traum, faszinieren und verstören nachhaltig.)

Schlechtester Film des Monats: The Impaler (Blutleere No-Budget-Horror-Produktion, welche die üblichen Gemeinplätze abhakt und mit besonders dämlichem Teeniematerial, gespielt von Mitte- bis Endzwanzigern, nervt. Kein Thrill, kein Splatter, Sparsex und nicht mal unfreiwillige Komik. Öde bis zum Anschlag.)
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illith
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Beitrag von illith » 21. Okt 2025 16:08

oh, wollte ja noch geantwortet haben^^
Shub-Niggurath hat geschrieben:
4. Aug 2025 21:14
Ich hatte Kids als absolut nervigen Drecksfilm abgespeichert, ihn aber nie im Original gesehen. Jetzt im Original: 7,5 von 10 Punkten.
Angst- und Endgegner aller deutschen Synchronstudios ist Soziolekt, mir fällt beim besten Willen keine gelungene Übertragung ins Deutsche ein. Im Falle von Kids ist das besonders tragisch, denn in der deutschen Fassung verliert der Film so stark, dass ich locker drei Punkte abziehen müsste und er schon als unterdurchschnittlich gelten würde, obwohl er im Original eher an höheren Weihen kratzt.
Schön gepickter Soundtrack zwischen den Beastie Boys und John Coltrane, mit starkem 90er-Feeling, dabei in Themenwahl und Umsetzung nassforsch genug, einen Teil der Gen Z hyperventilieren zu lassen. Er hakt verlässlich alle Themen ab, welche die im Moment im Internet noch dominierende Generation auf die Palme bringt. Von weißen Jungs, die sich dauernd "Nigga" nennen, bis hin zur Vergewaltigung mit HIV-Folgen alles, wirklich alles, dabei. Als hätte Larry Clark eine Zeitmaschine gehabt und beschlossen den Twens in 2025 richtig schön auf den Sack zu gehen. Für dich also wahrscheinlich "Edgelord-Schmonz". ;)
nöö, GAR nicht! der rangiert eher im Großraum Leiblingsfilme bei mir. (und das, obwohl ich den bisher immer nur auf Deutsch sehen konnte^^)
hatte die Tage etliches Sekundär-Material auf Youtube zum Film - sehr interessant und sehr nostalgisch, hach.
witzig find ich immer, dass das damals der riesen Skandalfilm war, der sich vorwerfen lassen musste, alles viel zu extrem und dramatisch darzustellen - und jetzt mittlerweile.....^^°

ich dachte btw immer, ich hätte auch Ken Park von dem mal geguckt - aber bei näherer Betrachtung war das doch Bully. erinner mich aber an praktisch nichts, nur dass ich den ganz unterhaltsam fand.
funny: hab neulich Nacht zufällig endlich mal Springbreakers im TV gesehen (nicht ganz von Anfang) und dachte noch, na, da hat sich jemand wohl ziemlich von Kids inspirieren lassen. tja. :D
Was sind die anderen drei dir bekannten Filme?
Species (meh)
Dawn of the Dead (bin keine Freundin von Zombiefilmen, aber den fand ich immer top - Sarah Polley <3 )
Psycho (check den Hype nicht)
Little Buddha (Siddharta-Keanau natürlich wunderschön anzusehen, Rest :roll: )
Schindler's List (einer der ganz wenigen Spielbergs, bei denen sich mir nicht die Augen nach hinten in den Kopf rollen)
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Beitrag von Shub-Niggurath » 21. Okt 2025 22:28

Sarah Polley spielt im Remake von Dawn of the Dead. Der hat keinen Argento-Cut. ;) Hoffentlich hast du von Psycho nicht ebenfalls Gus Van Sants überflüssiges Remake gesehen? :mg:
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Beitrag von illith » 22. Okt 2025 01:10

haha oh, was für ein Faux pas! :drop1:

also nur Psycho ist es Ewigkeiten her und der war schwarz-weiß... :D
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Beitrag von Shub-Niggurath » 22. Okt 2025 20:15

Gus Van Sant hatte die berauschende Idee sein Remake farbig zu gestalten - und Anthony Perkins durch Vince Vaughn zu ersetzen. Ich schätze, diesen Missgriff können wir ausschließen. In meiner Bewertung wies ich ja darauf hin, dass Psycho, ähnlich wie Halloween, stark über den Soundtrack funktioniert. Nachdem sich jeder und seine Mutter bei Sujet, Story und küchenpsychologischer Auflösung von Hitchcocks Original bedient haben, kann ich nachvollziehen, wenn er 65 Jahre später keine Begeisterungsstürme mehr beim normalen Publikum auslöst.

Spring Breakers krankt an seinem Neureichen-Setting, die Unterschicht-Kids aus, äh, Kids erschienen mir sympathischer.
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