Unverständnis bei Familie und Freunden

Schwangerschaft, Kinder & Familienleben
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cluelessla
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Unverständnis bei Familie und Freunden

Beitrag von cluelessla » 28. Apr 2022 13:52

Hallo,

ich ernähre mich erst seit 4 Monaten rein pflanzlich und habe jetzt schon soviel Anfeindungen von Familie und Freunden erfahren, dass mich das echt schockiert. Ich habe nicht versucht jemanden zu bekehren, sondern lediglich bei Einladungen oder an Ostern die tierischen Produkte weggelassen bzw. mein eigenes Essen mitgebracht. Aber die Diskussion, die das ausgelöst hat und die Gemeinheiten, die einem da entgegenschlagen bis hin zu "euch kann man ja garnicht mehr einladen, wenn du dich jetzt so komisch ernährst" habe ich so nicht erwartet. Ständig muss man sich rechtfertigen für das Warum (bei mir sind es die Einflüsse aufs Klima) und wird angefeindet. Dabei habe ich gar keine Lust, die ganzen Mythen aufzuklären und die Falschmeinungen anderer zu korrigieren. Ich möchte einfach nur für mich meine Ernährung so gestalten. Meine Familie bekoche ich dabei sogar weiterhin mischköstlich (wo es geht ersetze ich tierisch durch pflanzlich) und lasse die Fleischersatzprodukte links liegen (mag ich nicht). Aber auch das wird kritisiert.

Wie geht ihr mit diesem Gegenwind um?

Montsalvage
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Beitrag von Montsalvage » 29. Apr 2022 12:32

Wenn es Leute wirklich gar nicht verstehen, sage ich, dass ich Laktoseintolerant bin und Eier nicht mehr so vertrage. Sachen in denen potentiell bspw Honig drin ist, lasse ich dann links liegen und habe keinen Hunger mehr.

Dann müssen sich Menschen nicht mit ihrem eigenen Konsum auseinandersetzen und ich habe meine Ruhe.

Es ist schade, dass das nicht ernst genommen wird, allerdings schade für dich und nicht schade für die Menschen.

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Sabotagehase
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Beitrag von Sabotagehase » 29. Apr 2022 15:42

Vlt hilft dir/euch dieser Thread weiter
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illith
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Beitrag von illith » 29. Apr 2022 22:38

Cluelessa, das klingt leider echt richtig ätzend. solche Reaktionen kenn ich seit 20 Jahren oder so gar nicht mehr, wenn ich so darüber nachdenke. (jetzt aufs Nicht-Internet bezogen)

ich persönlich würde es aber eindeutig so handhaben, egal ob Bekannte, FreundInnen oder Familie: wer mich so wenig respektiert, für den oder die muss ich meine wertvolle Zeit und Energie nicht verschwenden.
man kann mit den fraglichen Personen nochmal in Ruhe unter vier Augen versuchen zu sprechen, wo man darlegt, dass das Verhalten einen verletzt etc - und wenn das nicht hilft: bye.

@Montsalvage:
ich kann den Impuls verstehen, finde den persönlich aber nicht richtig. das ist, als würde man sagen, man schlägt sein Kind nicht, weil man sich dabei immer die Schulter zerrt, nur um nicht von anderen kinderschlagenden Eltern bedrängt zu werden.
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