Studie: Verdacht auf Mangelernährung bei veganen Schwangeren

Schwangerschaft, Kinder & Familienleben
Benutzeravatar
Rüsselkäfer
Rasender Reporter
Beiträge: 1601
Registriert: 13.07.2020

Beitrag von Rüsselkäfer » 31. Jan 2024 10:45

illith hat geschrieben:
27. Jan 2024 18:52
fände grundsätzlich auch nochmal interessant, ob "ZU klein" tatsächlich sowas im Sinne von unterentwickelt oder mangelversorgt bedeutet (das wäre natürlich nicht gut) - oder einfach "kleiner als der Durchschnitt".
"Zu klein" im Sinne von zur den kleinsten 10% gehörend. Konkret müssten es bei termingerechten Babies weniger als etwa 2500g sein.
Hail Seitan!

Benutzeravatar
Rüsselkäfer
Rasender Reporter
Beiträge: 1601
Registriert: 13.07.2020

Beitrag von Rüsselkäfer » 31. Jan 2024 10:50

Akayi hat geschrieben:
29. Jan 2024 09:30
DHA sollte aber in gängigen Präparaten für Schwangere (Elevit) enthalten sein?
Ist Elevit vegan? Die fertigen Präparate für Schwangere sind AFAIK nicht vegan.

Wird schon einen Grund haben, warum sie nur 0,027% Veganer*innen unter den Schwangeren gefunden haben.

Die Wahrscheinlichkeit, in einer Stichprobe von 18 aus knapp 76.000 dann mindestens zweimal Präeklampsie (aus 1706) zu erwischen, liegt bei 7,5%. Die Stichprobe ist klein, ja, aber dennoch auf jeden Fall auffällig.

Edit: Mathe
Hail Seitan!

Benutzeravatar
somebody
Küchenadept
Beiträge: 24844
Registriert: 28.05.2013
Wohnort: Jurassic Park

Beitrag von somebody » 8. Feb 2024 23:26

Lt Leitlinien der US Fachinstitutionen ist meines Wissens vegane Schwangerschaft nicht mit höheren Risiken für Mutter & Kind verbunden, sofern die Versorgung mit allen relevanten Substanzen erfolgt.

Praktisch bedeutet das, bereits mindestens 1/2 Jahr vor Schwangerschaft Ernährung & Laborparameter checken & auf dieser Basis in Abstimmung mit den begleitenden Arztmenschen Ernährung & Supplementierung anpassen.

Sicherstellung der notwendigen Zufuhr von Cholin ist übrigens ebenfalls sehr wichtig für das Kind.
Suche Signatur.

Antworten