Was, wenn ich nicht stillen kann?

Schwangerschaft, Kinder & Familienleben
anphie
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Beitrag von anphie » 18. Dez 2017 16:16

Wenn die Hebamme die Grenzen ihres Wissens kennt und an Profis in dem Bereich verweist, ist das super. Meine HA hatte z.B. nur sehr eingeschränkt Ahnung vom Tragen. Problem ist, wenn das nicht der Fall ist (genauso bei Kinderärzt*innen, von denen man zum Stillen auch viel Unsinn hört). Und da kenne ich in meinem Bekanntenkreis einige Fälle, wo sowas die Stillbeziehung ruiniert hat. Eine Kollegin wollte zB unbedingt stillen. Sie hatte wohl zu viel Milch, so dass es schwer fürs Kind war, zu trinken. Anstatt also mit ihr daran zu arbeiten, die Milchmwnge zu reduzieren, sagte die Hebamme, das sei halt bei manchen Frauwn so, da könnw man wenig machen. Sie könnte höchstens abpumpen (sie hat dann 2 Monate pumpgestillt) oder halt gleich abstillen. Sowas macht mich wütend. Deshalb würde ich tendenziell beim Thema Stillen eher eine Stillberaterin zu Rate ziehen, als eine Hebamme.

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illith
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Beitrag von illith » 18. Dez 2017 16:38

mashisouk hat geschrieben:Und ich mag nicht die ganze Zeit zuschauen, wie mein Fuß die Farben wechselt.
klingt faszinierend wie eine Lavalampe oder so! :mg:
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mashisouk
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Beitrag von mashisouk » 18. Dez 2017 20:02

anphie hat geschrieben: Deshalb würde ich tendenziell beim Thema Stillen eher eine Stillberaterin zu Rate ziehen, als eine Hebamme.
ICh kann nur nochmal darauf hinweisen, daß die Bezeichnung "Stillberaterin" nicht geschützt ist.
Und sicher hat jeder mal von einer Hebamme gehört, die nicht ausreichend beraten hat. Dafür höre ich ständig von Stillberaterinnen, die heulenden Frauen mit blutigen Brustwarzen sagen, daß gehöre nun mal dazu und als gute Mutter müsse man da jetzt durch. Deshalb schicke ich meine Frauen aber trotzdem zu meiner Stillberaterin. Weil die großartig ist.
Ich halte es für äußerst bedenklich, eine Berufsgruppe zu empfehlen, die keinerlei Leistungsnachweis zeigen muß, aber sich eine schicke Berufsbezeichnung gewählt hat.

Übrigens: vom tragen versteh ich auch nicht viel. Ich kann genau zwei Techniken. Wenn meine Frauen mehr als diese beiden kennenlernen wollen, kenne ich eine Tragetuchberaterin, die dann ins Haus kommt. Hier am Ort wohnt eine Frau, die ihre Dienste als Doula anbietet. Wann immer wir uns im Kreißsaal treffen, fallen wir uns um den Hals und fabulieren darüber, mal gemeinsam eine Praxis zu betreiben.
Es ist also durchaus möglich, daß all diese Berufsgruppen achtsam und wertschätzend miteinander umgehen.
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mashisouk
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Beitrag von mashisouk » 18. Dez 2017 20:03

Illith, Lavalampe ohne Drogen ist doch sinnlos.
Ist leider nicht von mir der Spruch, aber ich fand ihn super!!
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anphie
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Beitrag von anphie » 18. Dez 2017 20:55

Ich würde auch nicht zu irgendeiner Stillberaterin gehen, da hast du natürlich Recht. Schwarze Schafe gibts immer.

veganemarta
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Beitrag von veganemarta » 19. Feb 2021 00:29

anphie hat geschrieben:
5. Mai 2017 09:31
Prémiriz ist vegane bio Säuglingsanfangsnahrung auf Reisbasis. Kommt aus Frankreich und kann über boutique vegan in Deutschland bezogen werden. Wir haben die ein Weilchen abends manchmal zugefüttert weil die Kleine manchmal ihre halbe Tagesmenge in 2h wollte und meine Produktion da nicht nachkam.

Aber mit etwas Durchhalten und guter Unterstützung klappt Stillen an sich fast immer. Geh positiv ran :-)
Mega!!!
Das wusste ich auch noch nicht. Und um ehrlich zu sein, hätte ich nicht gedacht, dass es tatsächlich sowas gibt. :shock:

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Sappho
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Beitrag von Sappho » 22. Jun 2021 15:39

Und dieses Reisprodukt erfüllt den Eiweßbedarf?

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Akayi
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Beitrag von Akayi » 23. Jun 2021 14:17

Was ist der Anlass für deine Zweifel?
just happy to be here

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Sappho
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Beitrag von Sappho » 25. Jun 2021 08:31

Reis->Kohlenhydrate
Milch-> auch Eiweiß
Baby-> wächst rasend schnell, hoher Eiweißbedarf

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Akayi
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Beitrag von Akayi » 25. Jun 2021 09:25

Es geht nicht um Reis sondern um eine reisbasierte Säuglingsnahrung "Prémiriz".
just happy to be here

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