Zuvor Karnistär mit Mann und Kind jetzt allein Vegan Erziehu

Schwangerschaft, Kinder & Familienleben

Beitragvon newVeggia am 18. Mai 2016 18:05

Liebe Tanni
"Natürlich ist newveggia ziemlich tolerant auf der einen Seite, aber ihr Posting macht deutlich, dass es eben nur auf der einen Seite tolerant ist..."
kannst du mir das bitte erläutern? Eventuell sehe ich meine Intoleranz ja nicht oder es scheint hier zum Missverständnis zu führen
LG
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Beitragvon newVeggia am 18. Mai 2016 18:07

"so quasi-vorwurfsvoll finde ich ja schon gegenüber Erwachsenen nicht unproblematisch, aber gegenüber Kindern geht das imo gar nicht"

Ich habe da nichts vorgeworfen, warum sollte ich meinem Kind etwas vorwerfen was ich selbst Jahrelang vorgelegt habe ?
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Beitragvon Tanni am 18. Mai 2016 18:18

newVeggia hat geschrieben:Liebe Tanni
"Natürlich ist newveggia ziemlich tolerant auf der einen Seite, aber ihr Posting macht deutlich, dass es eben nur auf der einen Seite tolerant ist..."
kannst du mir das bitte erläutern? Eventuell sehe ich meine Intoleranz ja nicht oder es scheint hier zum Missverständnis zu führen
LG

Huhu,

man sieht auf der einen Seite deine Toleranz, weil du für deine Männer omnivor kochst, aber auf der anderen fehlt dir die Toleranz dem Thema gegenüber, denn du bringst dein Söhnchen in eine missliche Lage (seine Gedanken kreisen, ohne dass er versteht und das ist schlecht) und beschwerst dich ja hier in deinem Post, dass sie omnivor sind, dass dein Mann zwar schon etwas bewusster wird, aber naja, es geht dir nicht schnell genug. Alles braucht seine Zeit. Du hast vorher auch so gelebt, vergiss das nicht. ;)

Weißt du, es gibt soo viele, die haurück überredet werden, aber nicht überzeugt. Das sind dann z. T. die, die vegan werden und nach kurzer Zeit wieder rückfällig. Oder die, die nur vegan essen, aber nicht vegan leben, weil sie nicht wirklich verstanden haben. Mir sind die Veganer lieber, die vegan leben und nicht nur vegan essen und die vegan bleiben. Und deshalb gehe ich da "sensibler" vor als du, gerade bei Kindern.

Und denke nicht, ich verstehe dich nicht. Oh doch und wie. :) Ich würde auch gern meinen Mann zum Veganer machen, aber ich bin froh, dass er Vegetarier ist und so langsam begreift, was Veganismus im Ganzen heißt! Unsere Überzeugungsarbeit sollte handfest sein und nicht hauruck. ;) ABER, in dieser Situation hast du wahrscheinlich auch nicht nachgedacht, sondern einfach etwas gesagt. Wäre mir vielleicht auch so gegangen vor noch nicht allzu langer Zeit.

LG Tanni
P.S. Nein, ich bin übrigens nicht perfekt - noch weit davon entfernt und meine Beiträge sind NIE böse gemeint.
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Beitragvon newVeggia am 18. Mai 2016 18:35

Ok gut jetzt kann ich auch verstehen wie du das meinst, kann sein dass es vielleicht übereifert rüberkommt. Aber ganz ehrlich es war wirklich nicht so gemeint gewesen. Ich mein damit ich erkläre meinem Sohn sehr viel und er ist da auch allgemein sehr Rücksichtsvoll in seiner Art sei Menschen oder Tieren gegenüber. Aber ich kann nur sagen dass ich das nicht aus veganer Übereifer gesagt habe sonder nur um ihm bewusst zu machen was das den war was auf seinem Teller lag. Das hatte ich auch bei wurst/würsten aus Fleisch gemacht dass ich ihm sagte das es mal Tiere waren. Wie gesagt er bereits vor meiner Veganen zeit.
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Beitragvon Kefir am 18. Mai 2016 22:37

Ich habe mich auch schon vor langer Zeit entschieden meiner Familie kein Fleisch zu kochen. Das erledigen sie selber, wenn sie es unbedingt brauchen. Als die Kinder klein waren hat das leider zu einem hohen Wurst-Konsum geführt, da ich dabei nichts kochen musste.
Unterdessen kaufe ich Biofleisch für die Familie ein, damit sie sich nicht etwas billigeres kaufen.
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Beitragvon Greenfinch6999 am 19. Mai 2016 07:52

Grundsätzlich möchte ich mal mein Verständnis für deine Lage aussprechen.

Gerade mit Kind ist es halt enorm schwierig, eine Veränderung herbeizurufen, besonders, wenn der Partner anderer Meinung ist.

Wenn man mal erwacht ist und weiss, was auf der Welt passiert, dann ist es extrem stressig und traurig zu beobachten, wie egal das Thema anderen ist.
Ich würde deshalb nie Veganer als intolerant bezeichnen- schliesslich gibt es wohl keine toleranteren Menschen. Es ist absolut klar, dass man andere aufklären will und sich besonders für Personen, die man liebt, wünscht, dass sie auch diesen Schritt machen.

Ich war zwar auch "erst" ein Jahr vegan, als ich mit meinem Freund zusammenkam und erst dachte ich, seine Ernährung sei mir egal. Dann merkte ich halt, dass Fleischessen nicht zu seinem sonst so lieben und gutherzigen Charakter passt und mich hat das dann extrem belastet. Ich hätte mich wahrscheinlich von ihm trennen müssen, hätte er weiterhin so gegessen.
Schliesslich ging es aber doch schnell, nach 2,5 Jahren Beziehung ist er nun vegan :D Am Anfang sagte ich nie etwas, weil mir das Thema unangenehm war und ich nicht "bekehrerisch" wirken wollte. Als die Situation aber bei mir Depressionen verursachte, merkte er von alleine, woran das lag. Ausschlaggebend für seinen Wandel zu vegan waren dann schliesslich diverse Dokumentationen (Cowspiracy und Food Inc), sowie dass er mich zu Veganer-Treffs begleitete und dort mit anwesenden diskutierte.

Schliesslich denke ich, dass einfach Worte allein nicht reichen. Jede Person muss auch die Möglichkeit haben, das zu sehen, was du gesehen hast und dazu eignen sich Bücher, Dokumentationen oder Infos online halt am besten.

Ich finde du "solltest" (wenn du das willst) deiner Familie die nötigen Inputs auch bewusst geben, ihnen jedoch Zeit lassen, alles zu verdauen. Als Mutter hast du sogar die Pflicht, dein Kind auf die Welt vorzubereiten und die Wahrheit zu verschweigen, nur weil diese gesellschaftlich nicht toleriert wird, wäre ja bescheuert.

Für Kinder gibt es gute und harmlose Aufklärungsmethoden, zB Kinderbücher die erklären wie aus dem Schwein eine Wurst wird, ohne dabei zu blutig oder brutal illustriert zu sein. Es helfen auch Videos oder Bücher, die einfach nur zeigen, wie "Nutz"tiere eigentlich leben sollten, welchen Charakter sie haben, wie intelligent sie sind, wie sie miteinander spielen etc und wenn dein Kind das dann im Bewusstsein hat, dann wird ihm der Appetit auf Fleisch wohl automatisch vergehen.
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Beitragvon Reggo am 19. Mai 2016 14:57

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Beitragvon Kim Sun Woo am 19. Mai 2016 18:11

Greenfinch6999 hat geschrieben:Ich würde deshalb nie Veganer als intolerant bezeichnen- schliesslich gibt es wohl keine toleranteren Menschen.

:eh: :kk:
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Beitragvon Gerlinde am 19. Mai 2016 22:50

newVeggia hat geschrieben:...Zum Beispiel heute kam er vom Kindergarten und erzählte dem Kükenschlüpfkasten der aufgestellt wurde und er gesehen hat wie ein Küken aus dem Ei schlüpfte.
Zum Mittag gibt es heute für die Karni's heute Hähnchenschenkel mit Bratkartoffeln und Salat.
Daraufhin stellte ich meinem Sohn sein Mittag essen hin und sagte:" hier dein Essen mein Schatz, das ist Hähnchen so wie heute aus dem Brutkasten."


Veggie, hat Dein Junior denn die Hähnchenschenkel "bestellt/gewünscht" oder war es Dein Einfall diese zuzubereiten und die Schenkel haben sich zufällig mit den Küken getroffen?
Wenn ja, dann ist es schon unfair, Deinem Sprößling so einen Spruch aufzudrücken.
Bist Du denn in der Zwickmühle, zu denken "tierisch kochen zu müssen" und hoffst darauf, Dein Sohn nimmt Dir die Entscheidung ab und sagt "ich will nicht mehr"?
Dafür ist er doch noch zu klein.
Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ....
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Beitragvon newVeggia am 24. Mai 2016 12:59

Gelinde
Es war Zufall, da wir das Fleisch eigentlich größtenteils einfrieren und am abend vorher zum abtauen aus dem Gefrierfach nehmen.
Und das Mittagessen war bereits fertig als mein Sohn nach Hause kam.
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