ökologisch sinnvolle Gartengestaltung

Von Guerilla Gardening bis Ackerbau
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illith
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ökologisch sinnvolle Gartengestaltung

Beitrag von illith » 26. Mär 2019 02:11

haben wir eigentlich einen Thread, wie man seinen Garten möglichst ökologisch wertvoll für die lokale Fauna gestalten kann? :)
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mervon
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Beitrag von mervon » 26. Mär 2019 03:05

Das sollte ein Topaspekt für jede Gartengestaltung sein, und besonders für Veganer.
Ich schlage vor, hier Anregungen zu machen
und fange schonmal an:
-Rasen seltener schneiden und nur dort wo
man geht oder sitzt.In anderen Bereichen kann man Gräser und Wildblumen wachsen lassen und nur einige wuchernde Pflanzen wie Brennnesseln ,Sämlinge von Gehölzen ,Klettenlabkraut entfernen,oder 1 mal im Sommer mähen.
-eine Wildnisecke im Garten reservieren,wo
man Reisig ablagert und Pflanzen ungehindert. wachsen dürfen,evtl.außer Bäumen. Brombeeren und andere dornige Pflanzen sollten dort wuchern dürfen,diese bilden dann mit dem Reisig einen Schutzraum für Vögel,Igel ua.Kleintiere.Evtl.
könnte man noch einen Steinhaufen für Reptilien dort oder in einer andern Ecke anlegen. Die Wildnisecke muss natürlich durch Schnitt begrenzt werden.

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illith
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Beitrag von illith » 26. Mär 2019 03:49

in unserem Fall ist die Problematik, dass es hier echt viele Katzen gibt.... :\
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Sabotagehase
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Beitrag von Sabotagehase » 26. Mär 2019 09:07

ich hab viel zu wenig gartren um den rasen nicht zu schneiden, da man sonst bei feuchte mit jedem schritt eine schnecke zertritt, bei kurzem rasen sieht man die wenigstens. Brennesseln sind wirklich gut, hab ich auch, sind mehr Schmetterlinge geworden. Unserere Insektenhotels (ist das noch "Garten"?) sind gut besucht, gehören für mich also auch dazu.
Wichtig ist: keine gefüllten Blumen! Die sehen zwar nett aus, bringen den Insekten aber fast garnix weil sie entweder nicht an den Nektar kommen, oder garkeiner da ist.

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VegSun
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Beitrag von VegSun » 26. Mär 2019 09:45

Ich hätte Angst, das man beim schneiden des Rasen zuviele Insekten tötet

Edit: mit den Schnecken stimmt schon, wobei man dann nirgends mehr über wiesen darf und was ist mit Landschaftsschutzzonen (grünes schild mit Adler), darf man da rein und da ist ja auch viel wiese und Pflanzen
"Ein Mathebuch ist der einzige Ort , wo es normal ist 52 Wassermelonen zu kaufen."

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Sabotagehase
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Beitrag von Sabotagehase » 26. Mär 2019 11:49

stimmt schon, aber mein garten ist vlt 2,5 Meter breit und iwo muss ich mit dem Fahrrad ja durch. Ging mir da eigentlich nur drum, dass icht jeder Garten jede Option hergibt. Die Blumen bleiben bei mir zb stehn, nur wenn das gras eben ZU hoch wird.

mervon
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Beitrag von mervon » 26. Mär 2019 12:21

illith hat geschrieben:in unserem Fall ist die Problematik, dass es hier echt viele Katzen gibt.... :\
Deshalb könnten große Reisighaufen oder nur Brombeerdickicht helfen dass Vögel trotz Katzen überleben.
Man kann die noch mit Maschendrath abdecken sodass Vögel durchkommen Katzen aber nicht

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illith
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Beitrag von illith » 26. Mär 2019 13:03

ich hab letzte Nacht schon mal für einen zweistelligen Betrag bei Samen-Fetzer insektenfreundliche (und wunderschöne) Blümchen bestellt :heartflag:

muss jetzt mal noch mit Lieblingsnachbarin und Vatter (aka unser Vermieter^^) konferieren, was wir sonst noch so machen können :)
ich konnte BF neulich auch immerhin dazu überreden, die Hälfte von dem Haufen älteres Eichenholz liegenzulassen, als er Feuerholz gemacht hat. (die Katzen springen da auch immer drauf und Wetzen wie wild :D )
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Sabotagehase
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Beitrag von Sabotagehase » 26. Mär 2019 13:09

meine Katzen wetzen immer an den Büschen.........
ich weiß nur auch nicht wie man diese Bienenpflanzen vor den Schnecken beschützen soll, die sind nämlich meist schneller
Schmetterlingsflieder sind auch zu empfehlen, auch wenn die manche aufgrund des Wucherverhaltens nicht mögen bzw. sie in einigen Gegenden als Invasiver Neophyt betrachtet wird.

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Simsa
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Beitrag von Simsa » 26. Mär 2019 13:15

Hihi. Und das gerade heute, wo ich im Alnatura wie wahnsinnig Samen eingekauft hab :D

In unserem Schrebergarten in Leipzig hat eigentlich die Faulheit viel Natürliches hervor gebracht. Der Haufen Heckenschnitt, den wir nicht weggeschafft haben, wurde im Winter von 2 Igeln bewohnt. Das eine Beet, dass wir nicht benutzt haben, mit einer Samenmischung für Leipzig-typische Pflanzen bepflanzt.
Gegen pflanzenschädliche Tiere nur darauf gesetzt, dass wir auf eine gute Nachbarschaft der Pflanzen achten. Also Knoblauch zu den Erdbeeren, Bohnenkraut zur Bohne... solche Sachen.
Natürlich auch immer bio-Saatgut benutzt, gerne auch alte Sorten.

Und generell alles, was jetzt nicht direkt im Weg wuchs und halbwegs schön aussah bzw. eine Blüte hatte wurde stehen gelassen.

Aber mit "Gestaltung" hatte das eher wenig zu tun, befürchte ich :D

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