Ballaststoffe für die Muckis?!

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Ballaststoffe für die Muckis?!

Beitragvon human vegetable am 5. Apr 2019 18:23

Interessant: Laut einer Studie besteht ein Zusammenhang zwischen Ballaststoffaufnahme und Fitness. Link: http://ergo-log.com/more-dietary-fiber-stronger-muscles.html

Hier die Ergebnisse für Männer (für Frauen gibt es auch ein Diagramm):
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Zwar ist die Steigerung jeweils relativ gering, aber aufgrund des fast linearen Zuwachses von Quartil zu Quartil scheint da wirklich ein Zusammenhang zu bestehen, und nicht nur ein zufälliges Artefakt. Und wenn man sich durchliest, nach welchen Variablen hier bereinigt wurde, dann vermutlich sogar eine Kausalität?!

Da bin ich doch geneigt, zu spekulieren: Wenn im kleinen Bereich von unter 20 bis über 35 g/d schon ein deutlicher linearer Effekt sichtbar wird, dann sollten mit noch höherer Aufnahme doch sogar noch größere Verbesserungen erzielbar sein? Fraglich ist halt, bis zu welcher Aufnahme der lineare Zuwachs anhält. Angeblich nehmen Naturvölker um die 100 g/d Ballaststoffe zu sich...
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Beitragvon illith am 5. Apr 2019 23:35

wer sind denn "Naturvölker" und was haben die hiermit zu tun?^^
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Beitragvon Vampy am 6. Apr 2019 18:57

und hat man die naturvölker zum messen in die muckibude gecheckt? bzw. wie trainieren naturvölker so? mit kokosnuss-hanteln?
Für die einen die Signatur - für die anderen der sinnloseste Satz der Welt.
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Beitragvon human vegetable am 6. Apr 2019 22:53

An der Studie nahmen Japaner teil, keine Naturvölker. Der hohe Ballaststoffgehalt in deren Nahrung wurde so von Dr. Greger in einem seiner clips geschätzt (habe leider keinen link). Die Zahl scheint mir halbwegs realistisch, zumindest komme ich selbst an den meisten Tagen so etwa in den Bereich - full disclosure: Ich bin ein Berggorilla!

Ob es nun 60 oder 100 g am Tag sind, ist für meine Aussage relativ unerheblich. Damit wollte ich lediglich andeuten, dass rechts von den in der Studie zitierten 35 g noch massig Platz ist, die Zufuhr weiter zu erhöhen, und dass das ja eventuell eine weitere Verbesserung der untersuchten Parameter zur Folge haben könnte.
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