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Haarseife Schuppen trockene Haut

Verfasst: 1. Mai 2020 13:59
von Obilan
So langsam muss ich was tun.
Ich habe sehr trockene Kopfhaut, Schuppen, es juckt immer mal. Einige gerötete Stellen.

Bisher habe ich mit Aleppo Seife gewaschen und mit Apfelessig gespült.

Problem war aber auch mit verschiedenen normalen Shampoos schon da.

Gibt's irgendwelche vegane Haarseife die hier helfen könnte?

Hautarzt Termin habe ich vereinbart um mal nachzufragen aber wenn ihr ein gutes Mittel kennt, probier ich das schonmal.

Verfasst: 1. Mai 2020 14:48
von somebody
Obilan, 2 Frauen aus meinem Umfeld sind von festen Shampoos von alverde begeistert. Ich weiss aber nicht, welche konkreten Anforderungen sie haben.

Verfasst: 1. Mai 2020 14:50
von Obilan
Alverde war DM, oder?

Verfasst: 1. Mai 2020 14:58
von vegabunt
Ich hatte das Problem auch, und zwar schon seit ich mich erinnern kann.
Jucken, Schuppen ohne Ende, es war eine einzige Qual--- :evil:

Letztes Jahr habe ich auf Roggenmehl"no-shampoo" umgestellt und bin meeeega happy! :jubel:

Ich mache es so:
1.) 2 EL feines Roggenmehl in kleiner Schüssel anrühren, bis es eine dickflüssige Pampe gibt.
2.) Ca.15min bis 4h stehen lassen, evt noch ganz wenig Wasser nachgeben & ab und zu gut umrühren (ich mag den 4-stünder lieber, gibt griffige Haare)
3.) Haare nicht zu heiss mit Wasser waschen, bisschen sanft rubbeln, dann halb-trocken tupfen.
4.) Die Roggenpaste schön ins Haar verteilen und sanft einmassieren, so dass die Kopfhaut und das Haar gut mit der Roggenpaste in Kontakt kommt.
5.) ca. 5-15min einwirken lassen, bei längerer Dauer irgendeine Badekappe anziehen, das Teiglein trocknet an den Ohren etwas aus, ist aber nicht gravierend.
6.) Das Roggenmehl sanft auswaschen, nicht zu heisses Wasser nehmen, Haare mit Tuch trockenen.

Das mache ich 1-2x pro Woche, ich warte immer bis es ein klein bisschen juckt, dann nehme ich mir am Morgen Zeit dafür.
Es klingt nach viel Arbeit, doch es ist es mir allemal wert! Ich muss so nicht mehr jeden Tag Haare waschen, meine Kopfhaut und Haare sind viel gesünder (bemerkte auch mein Friseur), und es kommt erst noch viel viel günstiger, man produziert sozusagen keinen Abfall und hat ein 100% Bio-Naturprodukt.1kg reicht mir für 2-3 Monate und kostet bei uns um die 4.-

Jedoch nur Roggenmehl verwenden, unter niemaligen Umständen Weizen- oder Dinkelmehle (stark glutenhaltig= Superkleber)!! :gramps:



PS: Wichtiger Punkt bei Nr.4.: Wer längere Haare hat, muss hier unbedingt noch einen Irokesen machen. Wellen, Rollen und Leningrad-Cowboys-Tolle gehen auch und frohlocken somit dem Haargott! :mg:

Verfasst: 1. Mai 2020 15:10
von Obilan
Ich trage sie auf 2,4mm also kein Problem. 😄
Werde ich mal probieren.

Verfasst: 1. Mai 2020 15:11
von void
Roggen hat übrigens auch Gluten. Einfach weniger.

Ich denk einen Versuch ist das schon Wert. Ich hab's selbst einige Monate ausprobiert, aber bei meinen langen Haaren dauerte das Ausspülen immer ewig, ich hatte danach immer trotzdem noch ein paar Roggenkrümel im Haar, und irgendwie waren mir trotz Apfelessigspülung die Haare danach zu griffig und eigenwillig (meine sind eh eigenwillig und voluminös).
Das hab ich dann aufgehört, als ich in Indien auf Reise war und die Pampe nicht mehr praktikabel war. Hab mir dort ein normales bio-Shampoo gekauft, das war auch okay. Und eine Flasche reichte auch knapp ein Jahr, da ich eh schon einige Jahre höchstens wöchentlich wasche.

Mittlerweile nehme ich ein festes Shampoo von Lamazuna. Zunächst war auch alles gut, seit ein paar Wochen leide ich aber auch wieder einmal an sehr trockener, juckender, schuppiger Kopfhaut. Ich vermute jedoch für mich, dass das Shampoo-unabhängig ist, evtl. durch externe Faktoren (psychische Belastung der Krisensituation und der mangelnden Alltagsroutine) ausgelöst.

Verfasst: 1. Mai 2020 15:13
von somebody
Obilan, ja, dm. Von der anderen dm Eigenmarke, Balea, gibt es glaube ich auch festes Shampoo.

Verfasst: 1. Mai 2020 15:27
von vegabunt
Ah, danke für die Korrektur, void, hab's angepasst. :up:

Das mit dem Haarvolumen und -dicke ist ein guter Punkt. Meine sind extrem fein, bin daher immer sehr dankbar, wenn sie griffiger werden. Auf Auslandreisen nehme ich ebenfalls Bioseife, pulverförmige Substanzen können am Zoll zu extrem unnötigen Dialogen führen! :mg:

Verfasst: 1. Mai 2020 16:09
von Rosiel
Wenn die Haare eh so kurz sind, spricht irgendwas dagegen, sie am Abend vorher einzucremen?
Also wenn tatsächlich Trockenheit das Problem ist?

Ich behandel am Abend vorher die Kopfhaut entweder mit Teebaumöl (wobei ich den Geruch ganz grausig finde, macht die Haut trockener, aber hilft bei mir) oder mit Haferöl (ist eigentlich fürs Gesicht).

Verfasst: 1. Mai 2020 16:47
von Obilan
Ich habe nicht das Gefühl, dass das hilft. Habe immer mal wieder mit Cremes oder Jojobaöl gearbeitet.