Filme mit Filmtieren

Hobbys, Unterhaltung & Sonstiges

Beitragvon Vampy am 15. Nov 2014 23:35

in den meisten filmen kommen halt Tiere vor, v.a. bei Fantasy, historisch. und auf die will ich halt nicht alle verzichten... da wäre mir herr der ringe, sleepy hollow, fluch der Karibik, Tribute von panem entgangen... v.a. wenn man das weiterspinnt; dann gingen ja auch viele Serien nicht, zb 2 broke Girls,

außerdem guck ich das meiste ja im fernsehen und nicht im Kino. d.h. es verdient niemand mehr Geld wenn ich den film gucke.
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Beitragvon WillOz am 17. Nov 2014 00:12

Ich habe mir darüber auch schon sehr viele Gedanken gemacht und lange mit meiner Schwester darüber diskutiert.

Vampy hat Recht, in den meisten Filmen kommen Tiere vor, und wenn es nur ganz am Rande ist. Ich liebe Filme so sehr und dann würden dabei ziemlich viele Filme wegfallen.
Mein Lieblingsfilm ist "Der Herr der Ringe" und als das mit "Der Hobbit" und den toten Tieren am Set in den Medien war, hab ich sehr mit mir gehadert den Film im Kino anzuschaunen. Ich habe es trotzdem getan, aber ein bitterer Beigeschmack blieb.

Ich sehe die meisten Filme im Fernsehen oder leihe sie aus der Bücherei aus, sodass ich die Filme damit nicht/kaum finanziell unterstütze. Das sehe ich auch wie Vampy und ich kann diese Dinge dann auch ausblenden, wenn mich der Film fesselt. Wie oft isst jemand im Film Fleisch? Soll ich diese Filme auch boykottieren?

Filme, in denen Tiere eine Hauptrolle haben sehe ich auch sehr kritisch und versuche mich zu informieren, wie die Tiere behandelt wurden. Trotz der Kritik an dieser Organisation versuche ich auch zu schauen, wie American Humane den Film bewertet hat.
Filme bei denen man sicher weiß, dass Tiere zu Schaden gekommen sind (siehe oben oder z.B. Life of Pi) machen mir aber auch keinen Spaß mehr und dafür gebe ich natürlich kein Geld aus.

Das ist wirklich eine schwere Frage. Vielleicht gibt es ja irgendwann das Vegan Label auch für Filme ;). Aber Kriterien dafür zu finden stelle ich mir schwierig vor.

@TheAbolitionist und alle, die sich angesprochen fühlen: Wie entscheidest du welchen Film du nicht schaust? Wo sind die/deine Grenzen?

@Regenpfeifer: Ich kann nur für mich sprechen, warum ich diesem Unterhaltungsbereich seltene Ausnahmen mache. Ich glaube, wenn ich mich besser informieren könnte, wie die Tiere behandelt wurden, woher die Tiere kommen etc. könnte ich Filme mit Tieren besser bewerten. Pauschal alle Filme/Serien mit Tieren abzulehnen, erscheint mir im Moment einfach nicht realisierbar. Ich müsste so gut wie alle meine Lieblingsserien abschaffen...irgendein Tier kommt immer irgendwann vor.
Und nicht in allen Filmen finde ich es grundsätzlich total ablehnenswert, wenn Tiere eingesetzt werden.

Ich finde die Diskussion auch sehr interessant und bin für mich noch zu keinem endgültigen Ergebnis gekommen.
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Beitragvon Wunderblümchen am 17. Nov 2014 10:46

Videothek, DVD ... : nein, aber auch dann nicht, wenn kein Tier mitspielt. Kino schon - würde aber keinen Film boykottieren, weil da ein Tier mit spielt und so oft gehe ich dann auch nicht ins Kino.

ne, mir tun die Tiere leid, dass die da so abrainiert sind vor allem bei Serien, wo die dann ständig mitspielen, kann das aber nicht beurteilen, weil manche Hunde mögen es glaube ich total gerne, wenn man mit ihnen spielt und kleine Sachen mit ihnen einstudiert :D Und ich kann auch nicht beurteilen, ob das Fernseh- oder Filmtraining den Tieren schadet.

Aber grundsätzlich für Fernsehen mag ich es nicht, ich bin auch Zootierhaltung gegenüber skeptisch und Zirkustierhaltung, oder diese Pferdeparaden, Pferdesport ...Delfin-Schows ...

Ich mag auch nicht wirklich Tiere im Film. Aber Tiere an sich mag ich.

Ich bin aber auch skeptisch bei Babies und Kleinkindern, die noch nicht entscheiden können, ob sie später mal als das Baby / Kleinkind geoutet werden wollen, die da mal im Film mitgespielt haben. Früher war das eher strikter nicht Usus. Gibt auch gute Filmpuppen, die wie echt aussehen, aber ich glaube, das wird immer mehr common, dass echte Babies und Kleinkinder mitspielen.

Früher wurden Teenies von Erwachsenen gespielt, wie man es in den alten siebziger Filmen sehen kann.
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Beitragvon TheAbolitionist am 17. Nov 2014 10:57

Wenn es von vornherein klar ist, dass Tiere die Hauptrolle haben, oder ich Hinweise habe, dass Tiere mitspielen werden, dann sehe ich mir diesen Film nicht an. Ich schrieb es schon, wenn sich herausstellt, dass Tiere dann doch mitspielen, schalte ich aus. Rein vom Gefühl her, je nach Szene, sinkt mein Interesse an dem Film spontan auf Null.
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Beitragvon Wunderblümchen am 17. Nov 2014 11:10

TheAbolotionist: ok

Was mich noch interessieren würde: die Heimtierhaltung in Zoos - wo dann noch ein Pilzsälbchen gegeben wird, eine Antibiotikum, ein Betäubungsspritzchen und gekochtes Essen ...Da frage ich mich oft, ob das noch artgerecht ist? Und das Gefühl von "Heim-Haltung" - das fällt mir schwer, mich damit anzufreunden.

Tiere sollen ärztliche Hilfe haben .. aber ... in diesen Zoofilmen finde ich es überzogen und ich denke aber schon, dass das die Realität ist. Auch wenn Raubtiere so vom Menschen abhängig sind, dass da mal eine Fressensbeute in den Käfig geworfen wird, das kommt mir seltsam vor.

Anderseits stellt Zoo auch einen gewissen Artenschutz dar.
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Beitragvon Kim Sun Woo am 17. Nov 2014 17:43

Wunderblümchen hat geschrieben:Früher wurden Teenies von Erwachsenen gespielt, wie man es in den alten siebziger Filmen sehen kann.


das ist heute übrigens nach wie vor sehr gängig (bzw. zumindest, daß junge Rollen von in der Realität älteren SchauspielerInnen verkörpert werden).
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Beitragvon Wunderblümchen am 18. Nov 2014 07:19

müsste ich nochmal drauf achten, aber warum nicht, die "Maske" macht es möglich.


Stimmt, mir fällt gerade ein, einige daily-soap-SchauspielerInnen spielen Jüngere als sie selbst es sind.
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Beitragvon ClaireFontaine am 18. Nov 2014 19:32

Ich würds boykottieren/nicht ansehen, wenn das Tier das Hauptthema ist und ich dafür bezahlen müsste, also Nachfrage kreieren würde. Ich mag aber generell keine Tierfilme, ich finds kitschig und ich mag es nicht, wenn Tiere vermenschlicht oder romantisiert werden.
Ich weiß zudem nicht, ob Boykott da der beste Weg wäre und ob es nicht viel sinnvoller wäre, mit Petitionen, Aufklärung, Briefen, usw dafür zu sorgen, dass die Gesetze strenger werden. Ob ein Film weniger Zuschauer hat, kann ja letztlich an allem Möglichen liegen und wird nicht entsprechend zugeordnet.
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Beitragvon UrticaDioica am 23. Okt 2015 11:48

Sehr spannendes Thema!

Ich denke wir sind uns einig, dass Tiere in Hauptrollen ein absolutes No-Go darstellen. Das kann, allein aus produktionstechnischer Sicht und den Kosten die dranhängen, nichtmal Ansatzweise mit Verstand laufen beim Dreh.
Tiere in kleineren Rollen können allerdings helfen, die Empathie und den Gefallen an den Tieren seitens der Kinder zu stärken. Diese wünschen sich in der Folge dann selbst einen Hund oder es erweckt zumindest in ihnen ein unterbewusster Wunsch, sich eines Tages mal einen Hund zuzulegen -> Was wiederrum später den Tieren zu gute kommt. Man darf aber auch niemals vergessen, wie viele dieser Kinder nach Tieren schreien, einen geschenkt bekommen, und ihn nach 3 Monaten links liegen lassen, weil der Zauber des Films sich eingestellt hat und nicht übertragen lies. Folge: die Tiere werden ausgesetzt.

Ob man da eine Lösung finden könnte? Ein Hundeführerschein wäre, um mal beim Hundebeispiel zu bleiben, ein probates Mittel, um zu schauen, wie ernst die künftigen Hundehalter es dann damit meinen. ;)
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Beitragvon VegSun am 23. Okt 2015 12:56

Grundsätzlich Claire ?
auch wenn du jemand ins Kino einlädst oder du eingeladen wird und jemand anders den Film sehn will ?
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