Safari als Veganer?

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TheAbolitionist
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Beitrag von TheAbolitionist » 8. Feb 2015 19:48

Gibts nicht in Südafrika so Hilfsprojekte für Tiere?
Wenn es mich mal dahin verschlagen würde, wäre ich an solchen Orten und würde helfen ;-)
http://www.sheldrickwildlifetrust.org/

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hyperion
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Beitrag von hyperion » 8. Feb 2015 20:11

Hallo,

also mir scheint das etwas zu übertrieben das abzulehnen.

Also ich war noch nie auf einer Safari aber ich stelle mir das so vor. Ich steige in ein Fahrzeug und mich fährt jemand durch die Gegend. Ich kann mir die Tiere anschauen entweder aus der Ferne oder bei bestimmten Tieren auch aus der Nähe. Mal angenommen die Tiere möchten das nicht, dann gehen die doch weg? Kann mir nicht vorstellen, dass der Typ dann mit seinem Jeep die Verfolgung aufnimmt. Der hat ja vermutliche eine feste Strecke die er abfährt.

Und wenn ich mir z.B. das Video hier ansehe: https://www.youtube.com/watch?v=r3v_B-fek_E dann freuen sich die Tiere auch. Also so lange die Tiere nicht eingesperrt sind, fände ich das ok:) Eventuell sollte man halt die Tiere nicht gerade mit ungeeigneter Nahrung füttern.

Grundsätzlich scheint es mir aber der richtige Weg zu den Tieren hinzugehen, also z.B. nach Afrika, statt die Tiere zu uns zu holen, wenn man sie sehen will.

Gruß hyperion
Pandas - die coolsten (fast-)Veganer:)

tibo
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Beitrag von tibo » 8. Feb 2015 20:21

Würde mich da spontan hyperions Meinung anschließen.

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TheAbolitionist
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Beitrag von TheAbolitionist » 8. Feb 2015 20:53

Würden wir Safaris durch die Gebiete der Ureinwohner im Amazonas gut heißen? Hinfahren – angucken? Wohl eher nicht, es würde diese Menschen zu Objekten machen. Und das ist der Punkt.

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schwarz
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Beitrag von schwarz » 8. Feb 2015 20:54

Solche Safaris gibt es. Es heißt dann "Expedition".
Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit, sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können.
Jiddu Krishnamurti

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VegSun
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Beitrag von VegSun » 8. Feb 2015 20:57

Aber es gibt Reisen zum Amazonas wo man in den Regenwald fährt und auch 1 oder 2 Abende mit einem Ureinwohner Stamm verbringt. Ist das dann Respektlos ?

Man darf ja auch in bestimmten Nationalparks sich frei bewegen, aber man würde wenn ein Wildes Tier kommt abwarten bis es wieder geht und nicht draufzu rennen. Ist das da bei Safaris generell respektlos ?
"Ein Mathebuch ist der einzige Ort , wo es normal ist 52 Wassermelonen zu kaufen."

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Murphy
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Beitrag von Murphy » 8. Feb 2015 21:02

Ich finde, ob es respektlos ist, das hängt vom Niveau des Zusammentreffens zusammen. Das kann man doch gar nicht verallgemeinern.
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TheAbolitionist
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Beitrag von TheAbolitionist » 8. Feb 2015 21:03

Wenn Du solche " Expeditionen" gut findest...Ich nicht. Meist möchten die Ureinwohner keinen Kontakt.

Was die Tiere im "lustigen" Video betrifft: Sie sind konditioniert darauf was zu bekommen, also betteln sie. Zur Belustigung der Menschen.

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luminca
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Beitrag von luminca » 8. Feb 2015 21:08

Was ich mich da auch noch fragen würde: werden die Tiere nicht vielleicht auch hergescheucht damit die Safari-Teilnehmer was sehen können?

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VegSun
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Beitrag von VegSun » 8. Feb 2015 21:12

Ich meine in Nord Amerika hält man sich ja auch in Nationalparks auf, wo Bären und Karibu leben. Aber man fährt halt nicht drauf zu oder nähert sich dem Tier sondern hält Abstand, weil selbst ein Karibu gefährlich sein kann und man muss Verhaltensregeln einhalten wie kein Essen oder Hygiene Artikel im Zelt und Müll kommt in Bärensichere Müllcontainer:

Tiere werden dadurch angelockt, das ist nicht nur gefährlich für Menschen sondern für für Tiere auch nicht gut.
"Ein Mathebuch ist der einzige Ort , wo es normal ist 52 Wassermelonen zu kaufen."

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