Essen in Rothenburg ob der Tauber

sheghost
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Re: Essen in Rothenburg ob der Tauber

Beitrag von sheghost » 3. Mai 2013 09:32

Jaa ok .. : ) Trotzdem, wie wäre es, wenn du mal auf Akayi's Argumente eingehen würdest, Matthias, anstatt hier humorvolle oneliner abzulassen?
Es hat mich halt genervt, wie hier 'ne Sekte propagiert wird. Ich bin mir immer unsicher, wie ich auf sowas reagieren soll. Sollte man es einfach ignorieren, weil man demjenigen sonst zuviel Argumentationsraum geben würde? Oder sollte man darauf reagieren, weil manche User hier nicht genau wissen, worum es sich bei der UL handelt und denen dann noch eventuell Geld in den Rachen werfen, weils ja öko und tierfreundlich ist?

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Akayi
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Beitrag von Akayi » 3. Mai 2013 09:41

Ich sehe das auch wie Sheghost. Das UL AnhängerInnen ein Problem damit haben, dass man ihren Verein bzw. das Geflecht aus Vereinen als Sekte bezeichnet, dann sollen sie eben offen Auftreten und sich wie andere Religionsgemeinschaften verhalten. Auf diese Weise Geld abzugreifen ist einfach nur unlauter. Sekte hin oder her.
recherchiert, was rechtlich so möglich ist

MatthiasJaurich
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Essen in Rothenburg ob der Tauber

Beitrag von MatthiasJaurich » 3. Mai 2013 23:36

Die Glaubensgemeinschaft Universelles Leben verhält sich vollkommen korrekt. Die einzelnen Vereine versuchen keineswegs zu verbergen, das sie z.B. der Gabriele-Stiftung nahestehen. Es ist ihr gutes Recht sich so Geld zu verdienen. Früher gab es z.B. Klosterbrauereien z.B. die des Klosters Andechs. Durch den Verkauf von veganen Bio-Lebensmitteln Geld zu verdienen ist noch weniger fragwürdig. Ich finde es sehr gut, dass sie in so vielfältiger Weise vegane Lebensweise und Tierschutz fördern. Sie betreiben sinnvolle Realpolitik und kein vernünftiger Mensch braucht sie zu fürchten.
Problematischer finde ich Unternehmen wie z.B. den Bauckhof, der Backmischungen für veganen Kuchen, aber z.B. und über Amazon Rindfleischkonserven verkauft oder SOBO das Sojaschnetzel aber auch Schweinegelatine verkauft.
Das ist für mich krasse Dopelmoral, die ich mit sofortigem Boykott geahndet habe. Der Chef von Rapunzel, Joseph Wilhelm, ist Vegetarier und alle Rapunzelprodukte sind vegan oder lacto-vegetabil, dieses Unternehmen unterstütze ich ebenfalls.
Ich finde, dass man wenn man etwas für sich einkauft, dadurch gegenwärtig immer bestmöglich Vegetarismus fördern sollte.
Der Lebe Gesund Versand ist kein Unternehmen, das mit den Firmen von anderen vegan lebenden Menschen konkurrieren möchte, sondern leistet seinen Beitrag zum Erreichen eines gemeinsamen Ziels. Oft schließen sie
dabei Marktlücken und bieten Leistungen die vorher noch nicht verfügbar waren. Der Lebe Gesund Versand bietet als
einziger Vegan Versand auch frisches Obst und Gemüse an. Z.B. findet man seit Ende letzter Woche schon wieder Salatgurken aus eigener Erzeugung im Angebot. Vegetarismus sollte gegenwärtig unser wichtigster Grundkonsens sein, Religionszugehörigkeit, politische Orientierung, Philosophie etc. sollten Kooperation nicht verhindern.
Wo kauft denn ihr Eure Nahrungsmittel ?
Zuletzt geändert von MatthiasJaurich am 4. Mai 2013 10:23, insgesamt 4-mal geändert.

MatthiasJaurich
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Beitrag von MatthiasJaurich » 4. Mai 2013 00:04

illith hat geschrieben:das dachte ich auch grade^^ (also nicht genau diese metapher, aber sinngemäß)
Das die bayrische Justiz nicht über jeden Zweifel erhaben ist zeigt gegenwärtig der Fall Gustl Mollath.
Ich habe der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben keinerlei Fehlverhalten vorzuwerfen. Im
Gegensatz zu anderen Menschen. Wenn ich manchmal erfahre, was Leute bei denen die Glaubensgemeinschaft Universelles Leben als gefährliche Sekte gilt so treiben, erscheint mir der Gedanke diese Religionsgemeinschaft boykottieren zu wollen, als reichlich grotesk. Z.B.: Pferdefleischskandal hat in Bayern die Nachfrage nach Pferdefleisch gesteigert:
http://www.mittelbayerische.de/index.cf ... &pk=890048

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Vampy
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Re: Essen in Rothenburg ob der Tauber

Beitrag von Vampy » 4. Mai 2013 20:08

nur weil die justiz einmal einen fehler gemacht hat, heißt das nicht, dass sie nur blödsinn fabriziert. zumal völlig unterschiedliche gerichte. und es gibt auch diverse andere stellen, die ul als problematisch einordnen.
ul hat totalitäre strukturen, die setzen ihre mitglieder massiv unter druck. bisschen wie die zeugen jehovas, das geld soll dem verein gegeben werden, kinder werden in eigenen kindergärten indoktriniert und wer aus der reihe tanzt wird ausgestoßen und niedergemacht
Universelles Leben ist eine totalitäre Sekte mit ausgeprägten autoritären Strukturen. Da sie den Himmel auf Erden verwirklichen wollen, sollen die Mitglieder ihren Besitz an UL abtreten und fleißig in den UL-Betrieben „bienen“ (UL-Jargon), ohne Lohnerhöhungen zu fordern oder zu fragen, wer davon eigentlich profitiert. Die Mitglieder werden massiv dazu gedrängt, sich ausschließlich in der von UL aufgebauten Parallelwelt zu bewegen und Kontakte zur „Außenwelt“ aufzugeben.

In den Lehren der Sekte mit urchristlichem Gewand hat auch Antisemitismus und Menschenverachtung einen festen Platz – so gibt Gabriele Wittek höchstpersönlich den Juden die Schuld für ihre Verfolgung: „Seit nahezu 2000 Jahren ernten die Juden von einer Fleischwerdung zur anderen, was sie damals und auch in ihren weiteren Einverleibungen gesät haben.“ (Gabriele Wittek in: Das ist mein Wort)
http://de.indymedia.org/2005/01/103383.shtml

und was die in bezug auf krankheiten verbreiten ist auch echt gruselig: http://psiram.com/ge/index.php/Universelles_Leben
krebs soll mit tannensprossen-tee geheilt werden...
Think, before you speak - google, before you post!

MatthiasJaurich
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Beitrag von MatthiasJaurich » 5. Mai 2013 20:47

Den Himmel auf Erden sollte jeder verwirklichen wollen, die Strukturen der Glaubensgemeinschaft
Universelles Leben finde ich sehr gut. Wer Vermögen hat und es an die Gemeinschaft abgibt, was keine Pflicht
ist, muss an den Staat keine Vermögenssteuer mehr bezahlen. Von dem Geld können z.B. weitere Agrarflächen
gekauft werden um Nahrungsmittel zu produzieren. Die Löhne der Mitarbeiter sollten nicht sehr hoch sein weil
für sie sonst z.B. viel Geld für Sozialversicherungsbeiträge an den Staat bezahlt werden muss der die Steuereinnahmen
meist nicht sehr sinnvoll investiert. Außerdem bekommen sie Mitarbeiterrabatt und dürfen einkaufen wo sie möchten.
Höhere Lohnkosten verteuren meist die Produkte, dadurch würde der Staat dann noch mehr an den verkauften
Produkten verdienen (7 oder 19% Mehrwertssteuer). Zudem ist ein sehr hoher Preis für Kunden unattraktiv.
Das Lebe Gesund-Versand-System ist auch so schon sehr teuer. Die Versandkosten betragen nur 3,95 €, ab 69 €
wird versandkostenfrei geliefert momentan sogar ab 19,95 €. Ein 15 Kg schweres Paket mit per Post zu versenden,
kostet den Versand mit Sicherheit über 10 €. Das Verpackungsmaterial/Paket kostet in vielen Fällen 2-2,5 €.
Höhere Lohnkosten würden die gute Rentabilität ihres Vertriebssystems gefährden.
Die Versandkosten lassen sich kaum drücken, eher müssen steigende Versandkosten kompensiert werden.
Die Postbeamten haben ja vor ein paar Tagen wieder gestreikt damit sie mehr Lohn bekommen. Ich würde
ihnen eher weniger bezahlen, die Versandkartons sind, wenn sie bei mir ankommen meist so verdreckt, dass
ich sie größtenteils am liebsten als Restmüll entsorgen würde.

Ich muss wirklich sagen, dass normale Menschen in Deutschland oft sehr weltfremd sind und es besser ist nicht
von ihnen abhängig zu sein oder zu werden. Oder hältst Du es z.B. für sinnvoll für mehrere 100 Millionen Euro
pro Jahr Feuerwerkskörper aus China oder Knoblauch aus Argentinien zu importieren, während etwa 1 Milliarde
Menschen auf der Erde an Nahrungsmangel leiden. Es gibt einmal im Jahr einen Tag der offenen Tür im
Einkaufszentrum in Marktheidenfeld und es werden Konzerte veranstaltet die jeder besuchen darf.
In ihrem Alltagsleben haben viele Angestellte mehr Kontakt zur „Außenwelt“ als manche Rentner die irgendwo
vereinsamen, Hausfrauen, Landwirte oder Nachtwächter. Der Richter, der die Glaubensgemeinschaft
Universelles Leben als eine totalitäre Sekte mit ausgeprägten autoritären Strukturen aburteilte, hatte
wahrscheinlich morgens eine Tasse Kaffee getrunken für die Kaffeebohnen von Menschen gepflückt wurden
die oft nur etwa einen Stundenlohn von 2 € oder weniger bekamen. In Afrika gibt es Metallarbeiter die nur
150 US-Dollar pro Monat verdienen und das auch nur weil sie, seit chinesische Firmen dort investieren besser
bezahlt werden. In China bekommen hochqualifizierte Fachkräfte oft nicht einmal ein Gehalt von 1000 € pro
Monat. In Deutschland gibt es mittlerweile Tausende von 1 Euro-Jobbern von deren Heizkosten, sich der Staat,
wenn sie mit Öl heizen etwa 70 % der Kosten durch die abzuführende Mineralsteuer wieder zurückholt. Wenn die
IG-Metall eine Lohnerhöhung von 5 % ausgehandelt hat bringt das afrikanischen Metallarbeitern vielleicht sogar
Nachteile, eventuell werden steigende Lohnkosten in Deutschland zum Anlass genommen, beim Rohstoffeinkauf
noch mehr auf den Preis zu "achten".

Die Wurzel der meisten schwerwiegenden Problemen ist meiner Ansicht nach Fleischkonsum.
Dieses jüdische Gesetz weist in die richtige Richtung, ist aber gelinde gesagt nicht weitreichend genug:
5. Mose - Kapitel 14
Zitat : http://bibel-online.net/buch/luther_1912/5_mose/14/
Du sollst das Böcklein nicht kochen in der Milch seiner Mutter.
Weder die Glaubensgemeinschaft Universelles Leben noch Juden, Moslems, etc. sollten politisch
verfolgt werden. Allerdings stimme ich Gabriele Wittek durchaus zu. Judenverfolgung wurde mit
Sicherheit oft durch das wirken von Juden oder jüdischen Riten hervorgerufen oder begünstigt .
Z.B. durch die Beschneidung wird relativ schwere Körperverletzung die ohne vernünftigen Grund
geschieht normalisiert, die z.B. im 3. Buch Moses, Leviticus enthaltenen Anleitungen zum Abhalten
ekelhafter Tieropferzeremonien oder das Schächten ( Wobei es sicher nicht oder nicht wesentlich
angenehmer für Tiere ist, von einen christlichen Metzger mit einem Axthieb auf den Schädel betäubt
und dann erstochen zu werden), wirkten auf Andersgläubige sicher oft abstoßend oder förderten
auf andere Weise Konflikte.

Grausige Tieroferzeremonie:
3. Mose - Kapitel 1
Zitat : http://bibel-online.net/buch/luther_1912/3_mose/1/
14 Will er aber von Vögeln dem HERRN ein Brandopfer tun, so tue er's von Turteltauben oder von jungen Tauben.
15 Und der Priester soll's zum Altar bringen und ihm den Kopf abkneipen, daß es auf dem Altar angezündet werde,
und sein Blut ausbluten lassen an der Wand des Altars. 16 Und seinen Kropf mit seinen Federn soll man neben den
Altar gegen Morgen auf den Aschenhaufen werfen; 17 und soll seine Flügel spalten, aber nicht abbrechen. Und also
soll's der Priester auf dem Altar anzünden, auf dem Holz, auf dem Feuer zum Brandopfer. Das ist ein Feuer zum
süßen Geruch dem HERRN.
Außerdem haben Juden, wenn die derartigen Berichte in der Bibel zutreffend sind
mehrmals extrem schwere Fälle von Genozid begangen.

Beispiele für Genozid und Verfolgung von Andersgläubigen:
Zitat : http://bibel-online.net/buch/luther_1912/4_mose/25/
4. Mose - Kapitel 25
Israels Götzendienst mit dem Baal-Peor. Der Eifer des Pinhas für den Herrn
1 Und Israel wohnte in Sittim. Und das Volk hob an zu huren mit der Moabiter Töchtern, 2 welche luden das Volk
zum Opfer ihrer Götter. Und das Volk aß und betete ihre Götter an. (4. Mose 31.16) 3 Und Israel hängte sich an
den Baal-Peor. Da ergrimmte des HERRN Zorn über Israel, (5. Mose 4.3) 4 und er sprach zu Mose: nimm alle
Obersten des Volks und hänge sie dem HERRN auf an der Sonne, auf daß der grimmige Zorn des HERRN von
Israel gewandt werde. (5. Mose 21.22-23) (2. Samuel 21.6) (2. Samuel 21.9) 5 Und Mose sprach zu den Richtern
Israels: Erwürge ein jeglicher seine Leute, die sich an den Baal-Peor gehängt haben.
6 Und siehe, ein Mann aus den Kindern Israel kam und brachte unter seine Brüder eine Midianitin vor den Augen
Mose's und der ganzen Gemeinde der Kinder Israel, die da weinten vor der Tür der Hütte des Stifts. 7 Da das sah
Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, stand er auf aus der Gemeinde und nahm einen Spieß
in seine Hand 8 und ging dem israelitischen Mann nach hinein in die Kammer und durchstach sie beide, den
israelitischen Mann und das Weib, durch ihren Bauch. Da hörte die Plage auf von den Kindern Israel. 9 Und es
wurden getötet in der Plage vierundzwanzigtausend.
4. Mose - Kapitel 31
Zitat : http://bibel-online.net/buch/luther_1912/4_mose/31/
14 Und Mose ward zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert waren,
die aus dem Heer und Streit kamen, 15 und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Weiber leben lassen? 16 Siehe,
haben nicht dieselben die Kinder Israel durch Bileams Rat abwendig gemacht, daß sie sich versündigten am HERRN
über dem Peor und eine Plage der Gemeinde des HERRN widerfuhr? (4. Mose 25.1) (Offenbarung 2.14) 17 So
erwürget nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Weiber, die Männer erkannt und beigelegen haben;
(Richter 21.11) 18 aber alle Kinder, die weiblich sind und nicht Männer erkannt haben, die laßt für euch leben.
5. Mose - Kapitel 3
Zitat : http://bibel-online.net/buch/luther_1912/5_mose/3/
Also gab der HERR, unser Gott, auch den König Og von Basan in unsre Hände mit allem seinem Volk, daß wir ihn
schlugen, bis daß ihm nichts übrigblieb. 4 Da gewannen wir zu der Zeit alle seine Städte (und war keine Stadt, die
wir ihm nicht nahmen): sechzig Städte, die ganze Gegend Argob, das Königreich Ogs von Basan. 5 Alle diese Städte
waren fest mit hohen Mauern, Toren und Riegeln, außer sehr vielen anderen Flecken ohne Mauern. 6 Und wir
verbannten sie, gleich wie wir mit Sihon, dem König zu Hesbon, taten. Alle Städte verbannten wir, mit Männern,
Weibern und Kindern. 7 Aber alles Vieh und den Raub der Städte raubten wir für uns. (5. Mose 20.14)
1. Samuel - Kapitel 15
Zitat : http://bibel-online.net/buch/luther_1912/1_samuel/15/
Saul wird verworfen
1 Samuel aber sprach zu Saul: Der HERR hat mich gesandt, daß ich dich zum König salbte über sein Volk Israel;
so höre nun die Stimme der Worte des HERRN. (1. Samuel 10.1) 2 So spricht der HERR Zebaoth: Ich habe bedacht,
was Amalek Israel tat und wie er ihm den Weg verlegte, da er aus Ägypten zog. (2. Mose 17.8-16) (5. Mose 25.17-19)
3 So zieh nun hin und schlage die Amalekiter und verbanne sie mit allem, was sie haben; schone ihrer nicht sondern
töte Mann und Weib, Kinder und Säuglinge, Ochsen und Schafe, Kamele und Esel! (4. Mose 21.2)
4 Saul ließ solches vor das Volk kommen; und er zählte sie zu Telaim: zweihunderttausend Mann Fußvolk und
zehntausend Mann aus Juda. 5 Und da Saul kam zu der Amalekiter Stadt, machte er einen Hinterhalt am Bach 6
und ließ den Kenitern sagen: Geht hin, weicht und zieht herab von den Amalekiter, daß ich euch nicht mit ihnen
aufräume; denn ihr tatet Barmherzigkeit an allen Kindern Israel, da sie aus Ägypten zogen. Also machten sich die
Keniter von den Amalekitern. (Richter 1.16)
7 Da schlug Saul die Amalekiter von Hevila an bis gen Sur, das vor Ägypten liegt, 8 und griff Agag, der Amalekiter
König, lebendig, und alles Volk verbannte er mit des Schwertes Schärfe. 9 Aber Saul und das Volk verschonten den
Agag, und was gute Schafe und Rinder und gemästet war, und die Lämmer und alles, was gut war, und wollten's nicht
verbannen; was aber schnöde und untüchtig war, das verbannten sie.
Sauls Verwerfung
10 Da geschah des HERRN Wort zu Samuel und sprach: 11 Es reut mich, daß ich Saul zum König gemacht habe; denn
er hat sich hinter mir abgewandt und meine Worte nicht erfüllt. Darob ward Samuel zornig und schrie zu dem
HERRN die ganze Nacht. 12 Und Samuel machte sich früh auf, daß er Saul am Morgen begegnete. Und ihm ward
angesagt, daß Saul gen Karmel gekommen wäre und hätte sich ein Siegeszeichen aufgerichtet und wäre
umhergezogen und gen Gilgal hinabgekommen.
13 Als nun Samuel zu Saul kam, sprach Saul zu ihm: Gesegnet seist du dem HERRN! Ich habe des HERRN Wort
erfüllt. 14 Samuel antwortete: Was ist denn das für ein Blöken der Schafe in meinen Ohren und ein Brüllen der
Rinder, die ich höre? 15 Saul sprach: Von den Amalekitern haben sie sie gebracht; denn das Volk verschonte die
besten Schafe und Rinder um des Opfers willen des HERRN, deines Gottes; das andere haben wir verbannt. 16
Samuel aber antwortete Saul: Laß dir sagen, was der HERR mit mir geredet hat diese Nacht. Er sprach: Sage an! 17
Samuel sprach: Ist's nicht also? Da du klein warst vor deinen Augen, wurdest du das Haupt unter den Stämmen
Israels, und der HERR salbte dich zum König über Israel? (1. Samuel 9.21) 18 Und der HERR sandte dich auf den
Weg und sprach: Zieh hin und verbanne die Sünder, die Amalekiter, und streite wider sie, bis du sie vertilgst! 19
Warum hast du nicht gehorcht der Stimme des HERRN, sondern hast dich zum Raub gewandt und übel gehandelt
vor den Augen des HERRN?
Moderne Juden opfern soweit ich weiss keine Tiere mehr und hoffentlich werden bald Traditionen
wie das Essen eines Passah-Lamms und Beschneidung unüblich.
Die Essener, eine jüdische Sekte, ernährte sich wahrscheinlich vegetarisch
Das andere Völker ebenfalls Genozid verübten muss ich vermutlich nicht erwähnen ******.

antisemitische theoriefindung ist hier nicht erwünscht, siehe Boardregeln .
letzte verwarnung.
--illith
Zuletzt geändert von MatthiasJaurich am 5. Mai 2013 21:42, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Essen in Rothenburg ob der Tauber

Beitrag von Nullpositiv » 5. Mai 2013 21:34

Zage sag doch auch mal was dazu ;)
Die Schöpfung ist schon alt und über die Jugendkraft hinaus.

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Akayi
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Beitrag von Akayi » 6. Mai 2013 07:17

Matthias Jaurich:
Merkst du eigentlich was für Zeug du schreibst? Das ist im besten Fall wirr. Du ereiferst dich dafürr, die Löhne ordentlich zu drücken und erhebst dich dann noch über deine Mitmenschen nur um ganz verlogen auf die Menschen in der dritten Welt zu verweisen. Nicht etwa weil es dir um sie geht, sondern um sie als Argument anzuführen den arbeitenden Menschen in der BRD noch mehr von ihrem Lebensunterhalt wegzunehmen. Eben war dir die jüdische Bevölkerung in Deutschland gerade gut genug um von der Kritik an UL abzulenken, nur damit du dich dann in antisemtische Tirade verstrickst? Wenn hier jemand weltfremd ist, dann bis das ganz offensichtlich du.
recherchiert, was rechtlich so möglich ist

MatthiasJaurich
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Beitrag von MatthiasJaurich » 6. Mai 2013 14:56

Ich möchte, dass weltweit ein in etwa einheitliches Lohnniveau herrscht, dazu können auch die Löhne im Ausland
angehoben werden. Die arbeitenden Menschen in der BRD haben meist bessere Möglichkeiten an den
sozialen Mißständen die auf der Erde herrschen etwas zu ändern, nutzen sie aber meist nicht. Wie viele Arbeiter
kaufen denn Fair-Trade-Kaffee oder verzichten auf Kaffee ? Oder auf Konsum von Fleisch, das von Tieren stammt
die mit Mastfutter gemästet wurden, das manchmal einen ähnlich weiten Transportweg hinter sich hat wie ihr Kaffee?
Zitat aus meinem vorigen Beitrag:
Die Wurzel der meisten schwerwiegenden Probleme ist meiner Ansicht nach Fleischkonsum.
Adorno, Theodor W. (1903-1969), Soziologe, Philosoph, Musiktheoretiker und Komponist
Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere.
Die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft nicht zwischen Judentum und Christentum, sondern zwischen
sich fleischlos ernährenden und Fleisch essenden Menschen. Genozid der von Juden begangen wurde darf man
anprangern, Genozid den Christen an Juden begannen haben ebenso - Wo ist das Problem?
Auf Hetze hereinzufallen die von Menschen gegen die Glaubensgemeinschaft Universelles Leben betrieben wird,
die keine bessere Deutsche Tradition hochhalten wollen als Kalbs-Weisswurst- und Schweinehaxenverzehr, kann
wieder übel enden.

Tolstoi, Leo (1828-1910), Humanist, Autor (u.a. "Krieg und Frieden")
Fleischessen ist ein Überbleibsel der grössten Rohheit; der Übergang zum Vegetarismus ist die erste und
natürlichste Folge der Aufklärung.
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben
Es gibt und gab übrigens auch jüdische Vegetarier z.B. Albert Einstein, ich selbst bin teilweise ebenfalls jüdischer
Abstammung.

Singer, Isaac Bashevis (1904-1991), jüdisch-amerik. Schriftsteller; Nobelpreis 1978, emigrierte 1935 in die USA.
In ihrem Verhalten gegenüber der Kreatur sind alle Menschen Nazis ... Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka...
Es wird oft gesagt, dass die Menschen schon immer Fleisch gegessen hätten, als ob dies eine Rechtfertigung wäre
dies weiterhin zu tun. Gemäss dieser Logik dürften wir nicht versuchen, Menschen daran zu hindern andere
Menschen umzubringen, da dies auch schon seit je her getan wurde.
Er hatte jetzt seit einiger Zeit daran gedacht, Vegetarier zu werden. Bei jeder Gelegenheit wies er darauf hin,
dass das, was die Nazis mit den Juden gemacht hatten, dasselbe sei, was die Menschen mit den Tieren machten.
Fische, die noch vor wenigen Stunden durchs Wasser geschwommen waren, lagen mit glasigen Augen, verletzten
Mäulern und blutbefleckten Schuppen auf den Bootsdecks. Die Fischer, reiche Sportangler, wogen die Fische
und prahlten mit ihren Fängen. Jedesmal, wenn Herman Zeuge gewesen war, wie Tiere umgebracht wurden, hatte
er denselben Gedanken gehabt: In ihrem Verhalten der Kreatur gegenüber waren alle Menschen Nazis.
Ich würde fortfahren, vegetarisch zu leben, selbst wenn die ganze Welt begänne, Fleisch zu essen. Dies ist mein
Protest gegen den Zustand der Welt. Atomkraft, Hungersnöte, Grausamkeit - wir müssen Schritte dagegen
unternehmen. Vegetarismus ist mein Schritt. Und ich glaube, es ist ein sehr wichtiger.
Wir sind alle Gottes Geschöpfe - dass wir um Gnade und Gerechtigkeit beten, während wir weiterfahren, das
Fleisch der Tiere zu essen, die um unseretwillen geschlachtet wurden, ist unvereinbar.
Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi... Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka.

Daniel - Kapitel 1
Zitat : http://bibel-online.net/buch/luther_1912/daniel/1/#1
Und der König sprach zu Aspenas, seinem obersten Kämmerer, er sollte aus den Kindern Israel vom königlichen
Stamm und Herrenkinder wählen (2. Könige 20.18) 4 Knaben, die nicht gebrechlich wären, sondern schöne,
vernünftige, weise, kluge und verständige, die da geschickt wären, zu dienen an des Königs Hofe und zu lernen
chaldäische Schrift und Sprache. 5 Solchen bestimmte der König, was man ihnen täglich geben sollte von seiner
Speise und vom Wein, den er selbst trank, daß sie also drei Jahre auferzogen würden und darnach dem König
dienen sollten. 6 Unter diesen war Daniel, Hananja, Misael und Asarja von den Kindern Juda. 7 Und der oberste
Kämmerer gab ihnen Namen und nannte Daniel Beltsazar und Hananja Sadrach und Misael Mesach und Asarja
Abed-Nego.
8 Aber Daniel setzte sich vor in seinem Herzen, daß er sich mit des Königs Speise und mit dem Wein, den er
selbst trank, nicht verunreinigen wollte, und bat den obersten Kämmerer, daß er sich nicht müßte verunreinigen.
(3. Mose 11.1) 9 Und Gott gab Daniel, daß ihm der oberste Kämmerer günstig und gnädig ward. (1. Mose 39.21)
10 Derselbe sprach zu ihm: Ich fürchte mich vor meinem Herrn, dem König, der euch eure Speise und Trank
bestimmt hat; wo er würde sehen, daß eure Angesichter jämmerlicher wären denn der andern Knaben eures
Alters, so brächtet ihr mich bei dem König um mein Leben. 11 Da sprach Daniel zu dem Aufseher, welchem der
oberste Kämmerer Daniel, Hananja, Misael und Asarja befohlen hatte: 12 Versuche es doch mit deinen Knechten
zehn Tage und laß uns geben Gemüse zu essen und Wasser zu trinken. 13 Und laß dann vor dir unsre Gestalt und
der Knaben, so von des Königs Speise essen, besehen; und darnach du sehen wirst, darnach schaffe mit deinen
Knechten.
14 Und er gehorchte ihnen darin und versuchte es mit ihnen zehn Tage. 15 Und nach den zehn Tagen waren sie
schöner und besser bei Leibe denn alle Knaben, so von des Königs Speise aßen. 16 Da tat der Aufseher ihre
verordnete Speise und Trank weg und gab ihnen Gemüse. 17 Aber diesen vier Knaben gab Gott Kunst und
Verstand in allerlei Schrift und Weisheit; Daniel aber gab er Verstand in allen Gesichten und Träumen.

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Vampy
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Re: Essen in Rothenburg ob der Tauber

Beitrag von Vampy » 6. Mai 2013 17:23

da hat anscheinend jmd ne ordentliche gehirnwäsche hinter sich
Think, before you speak - google, before you post!

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