Honig?!

Allgemeine Fragen & Diskussionen zum Veganismus

Beitragvon somebody am 12. Jul 2017 19:22

hareigev hat geschrieben:Akayi hat mich mit dem xxx Vergleich von Bienenbestäubung mit Kinderarbeit gerade davon überzeugt, dass wir künftig nur noch auf Hummelbestäubung setzen sollten. Das ist nämlich voll vegan, weil man die Hummeln nach erledigter Bestäubungsarbeit einfach krepieren lässt, aber halt keinen Honig nimmt. Vegan sind natürlich weiterhin alle aus der Bestäubung hervorgegangenen Lebensmittel, z. B. Mandeln, wenngleich man schon zugeben muss, dass der Mandelbauer die Bienen mit Pestiziden vergiften will, weil er jederzeit seine Kulturen gegen Schädlinge schützen will, während der Imker, solange er Honig verkaufen kann, darauf besteht, dass die Bienen und damit der Honig nicht vergiftet werden.
Für die reine Lehre (oder schreibt man das mit ee?) müssen halt schon mal ein paar Bienen und Hummeln verrecken. Hauptsache wir sind die Guten. Da kann man schon xxx , um bei Akayis Vergleich zu bleiben.



Moderative Hinweise:

Lieber hareigev,

bitte beachte künftig die Boardregeln.

Abwertender Umgang mit andere UserInnen ist hier unerwünscht.

Drastische Wortwahl, die empfindsame UserInnen belasten könnte, ist zu unterlassen oder, falls ausnahmsweise unbedingt erforderlich, zu spoilern.

Wer mit moderativen Maßnahmen von Mods nicht einverstanden ist, setzt sich entweder mit dem Mod Team via PN in Verbindung oder beschwert sich über den betreffenden Mod User via PN/Mail bei illith oder öffentlich im Forum.

Eigenmächtiges Ändern von moderativen Maßnahmen von Mods ist verboten.

Hiermit verwarne ich Dich wg Deiner eigenmächtigen Änderung einer moderativen Maßnahme.

Solltest Du nochmals gegen die Boardregeln verstoßen, müssen wir eine Sperre gegen Dich verhängen.

Vielen Dank für Dein Verständnis.

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Beitragvon hansel am 12. Jul 2017 21:55

somebody hat geschrieben:
[color=limegreen]Moderative Hinweise:


Drastische Wortwahl, die empfindsame UserInnen belasten könnte, ist zu unterlassen oder, falls ausnahmsweise unbedingt erforderlich, zu spoilern.



Danke nochmals für diesen Hinweis. Ich fürchte selbst ja auch, dass ich möglicherweise zuwenig auf die Empfindsamkeit von gewissen Usern achte, z.B. mit der Benennung von Fakten..
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Beitragvon slartibartfaß am 12. Jul 2017 22:19

Es wurden Abwertungen anderer User kritisiert sowie grenzwertige Polemik - nicht das Benennen von Fakten. Was soll denn das?
Wellen des Paradoxen rollten über das Meer der Kausalität (...) an dieser Stelle gibt die normale Sprache auf, besucht die nächste Kneipe und gießt sich einen hinter die Binde.
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Beitragvon hareigev am 13. Jul 2017 02:00

hansel hat geschrieben:Danke nochmals für diesen Hinweis. Ich fürchte selbst ja auch, dass ich möglicherweise zuwenig auf die Empfindsamkeit von gewissen Usern achte, z.B. mit der Benennung von Fakten..

Ja, Fakten sind ganz böse, weil die Ärmsten ja schon eine Meinung haben. Fakten verwirren, was zarte Gemüter schwer belasten kann.
Interessant ist auch, dass schwachsinnige Vergleiche grundsätzlich erlaubt sind, wenn sie rvegan sind, die angemessene Reaktion auf Schwachsinn aber offenbar eine ganz ganz schlimme Verletzung der Boardregeln darstellen soll.

@Somebody: Die Bezeichnung "grenzdebil" war eigentlich beschönigend, denn der Vergleich war durchaus sogar schwachsinnig. Wer selbst von beschönigender Ausdrucksform schwerst in seinem Gemüt getroffen ist, sollte vielleicht weniger austeilen. Nur so als Empfehlung. Ich jedenfalls bin total uneinsichtig; sowohl, was die Beantwortung von schwachsinnigen Vergleichen angeht, als auch in Bezug auf sehr sehr einseitige ""moderative"" Eingriffe. (Man beachte: "Moderare" bedeutet eigentlich Ausgleich zu suchen und zu schaffen und nicht Partei zu nehmen für schwachsinnige Vergleiche.)
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Beitragvon hareigev am 13. Jul 2017 02:02

slartibartfaß hat geschrieben:Es wurden Abwertungen anderer User kritisiert sowie grenzwertige Polemik - nicht das Benennen von Fakten. Was soll denn das?

Es wurde die Beantwortung von grenzdebilen Vergleichen, die als grenzdebile Vergleiche bezeichnet wurden, zensiert. Den User habe ich mit keinem Wort qualifiziert, sondern einzig den Vergleich. Oder anders gesagt: Du schreibst hier die Unwahrheit. (Ich hoffe Du erträgst diese Antwort.)
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Beitragvon Rosiel am 13. Jul 2017 06:47

Wegen weiterer Provokationen habe ich hareigev gesperrt. Ein solcher Umgangston ist v. a. bei veganspezifischen Themen hier nicht erwünscht.
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Beitragvon Akayi am 13. Jul 2017 08:38

Ich verstehe die Hartnäckigkeit und die Schärfe nicht. Ich denke niemand bestreitet die Bedeutung und Rolle von Bienen bei der Bestäubung. Nur kann in einer auch nach ethischen Gesichtspunkten eingerichteten Landwirtschaft diese Leistung ebenso von Bienen erbracht werden ohne dass man ihnen den Honig wegnimmt. Genauso wie man auch einen Bauernhof oder einen sonstigen landwirtschafltichen Betrieb führen kann ohne Tiere auszubeuten. Natürlich gehen da Einnahmen verloren den man sonst durch den Honig hätte, aber dies ist kein hinreichender Grund um die Ausbeutung von Bienen zu rechtfertigen. Zumal es ausreichend Alternativen gibt. Z.B. der hier bereits genannte Sirup. Und schließlich würden die angenommenen oder realen Mehrkosten hiervon generell den Preis des Obstes erhöhen, und nicht etwa nur von Veganern getragen sondern von allen unabhängig wie sie individuell zu dem Thema stehen.
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Beitragvon hansel am 13. Jul 2017 11:26

Fein ausgedachte Theorie.
Wir sind uns also einig, dass die Honigbienenhaltung wichtig ist, da Wildbienen und andere Insektenarten allein keine ausreichende Bestäubungsleistung erbringen.
Nur sollte der Imker keinen Gewinn in Form von Honig daraus erzielen.
Und aus welchem Topf sollten die Imker dann bezahlt werden? Ganz und gar uneigennützige Arbeit ist zwar höchst lobenswert, aber es sind nicht alle so altruistisch in der Praxis wie der Denker der obigen Konstruktes.
Eine naheliegende Lösung wäre natürlich z.B. eine Einplanung der Imker, die dann von der öffentlichen Hand bezahlt werden.
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Beitragvon Akayi am 13. Jul 2017 11:45

Es wurden hier doch schon mehrfach Beispiele genannt? Und auch in anderen Bereichen sind gemeinnützige oder staatlich finanzierte Lösungen für Umweltfragen wohlbekannt. Du nennst doch selbst eine Idee. Ich frage mich woher die ganze Zeit dieser Widerstand kam? Zudem: im Falle von kommerzieller Nutzung (Obstbau) wäre es ebenso gangbar die Bienenpflege als Teil des Obstanbaus zu verstehen. Das ist eigentlich für mich der naheliegende Schritt. Du möchtest gerne Obst anbauen und verkaufen? Gerne, dann müssen pro Quadratmeter so und so viele Bienenvölker von dir unterhalten werden. Einfache Sache.
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Beitragvon hansel am 13. Jul 2017 14:39

Wenn das so einfach wäre.
Leider spielt auch die menschliche Psyche mit. Um "seine" (wenigen) Bienenvölker kümmert sich ein Imker (und wohl besonders ein Nebenberufs-Imker) erfahrungsgemäß viel besser als um die, die er als Angestellter eines Obstbauern z.B. lediglich "verwaltet".
Deshalb ja auch die Diskrepanz zu der Bienenhaltung in den USA wo die industriemäßige Haltung der Bienen lediglich einen Kosten ./. (auszahlbaren) Nutzen - Faktor darstellt.

Ich möchte ja nicht gerade behaupten, dass jede einzelne Biene einem Imker in D ans Herz gewachsen ist. Aber als eine Art Haustier hat der Imker doch ein gewisses emotionales Verhältnis zu ihnen.

Aber da sind wir wieder bei Haustieren: Jede Haltung ist eine Art Versklavung. Schon dass die Bienenhaltung manchen Menschen Freude bringt, ist nicht hinzunehmen - weil ja die Biene nicht gefragt wird.
Und wenn dann der Honig noch etwas Geld bringt, ist das doppelt verwerflich - vergleichbar mit Kinderarbeit.

Wir sollten wieder zu der Zeidlerei zurückkehren. Die ist weniger heimtückisch und bringt klarere Verhältnisse.
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