Reiten - vegan?

Allgemeine Fragen & Diskussionen zum Veganismus

Beitragvon pearl2015 am 8. Sep 2015 19:07

Würdet Ihr eigentlich sagen das die sorg. "Pferdeflüsterer" wie Monty Roberts und Pat Parelli nur Geschäftsmänner sind denen die Pferde egal sind ?

Im Gegensatz zu den früheren Methoden das Pferd zu brechen ist M. Roberts doch viel schonender. Diese Leute haben doch unter den Reitern für einen sanfteren Umgang mit den Pferden beigetragen. Meine Schwester hatte z.B. auch mal einen Kurs zum gewaltfreien Umgang gemacht.

Klar, das sie reiten obwohl sie es besser wissen müssten sagt schon einiges. Und Monty Roberts Aussage (in seinem 1. Buch) das es die Rodeopferde ja so gut haben da sie so wild sein können, bedarf keines Kommentars.

Aber haben diese Menschen nicht trotzdem zu einem sanfteren Umgang mit den Pferden beigetragen ?!
Ich wünschte es wäre ewig Nacht. Alles ruht und kein Leben wird durch Menschenhand ausgelöscht.
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Beitragvon mona1312 am 8. Sep 2015 22:35

Zu Monty Roberts steht ua hier schon etwas: larissa @ Reiten - vegan?
Ich finde aber auch diesen ganzen Thread lesenswert.
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Beitragvon mona1312 am 8. Sep 2015 22:52

Zu den Dülmener "Wildpferden" hab ich bisher kaum umfangreiche Kritik im Netz gefunden.
Erinner mich aber, früher in Zeitschriften gute, fundiert kritische Texte dazu gelesen zu haben (Herdenstruktur, Krankheiten usw.)
Ich schreib denen und versuch da noch dran zu kommen.
Das was ich vorhin bei einer ersten oberflächlichen Suche gefunden habe ist leider entweder immer nur Kritik am Fang Spektakel oder Werbezeugs. Nichts zB über die geringe Lebenserwartung der Zuchthengste etc.

In diesem etwas verstörten Text hält die Schreiberin die Größe der Herde irrtümlich für positiv. Ich verlink ihn trotzdem, denn ich find sonst grad nicht wirklich was: http://reisen.ciao.de/Pferde_im_Merfeld ... st_8847201 (Abschnitt "Was ich dort sah")


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Beitragvon WillOz am 9. Sep 2015 01:48

Passend zur Diskussion sah ich gestern diesen Beitrag von W wie Wissen:
http://www.daserste.de/information/wiss ... n-100.html

Dort sorgen die Menschen dafür, dass die wilden Mustangs nicht verdursten.

Ich war letzten Sommer auf Island und die Pferde, die ich gesehen hab, waren alle eingezäunt. Richtig wilde Pferde habe ich keine gesehen. Allerdings waren die Gebiete bei einigen tatsächlich riesengroß, so dass ich es als nicht so schlimm empfunden habe.
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Beitragvon Rena am 9. Sep 2015 06:52

pearl,ich glaubve nicht,dass es ihnen primär (zumindest anfangs) nur ums geld ging. Sie halten ihren Umgang ggf für gewaltfrei,wobei man sagen muss,zu zeiten,in denen M.R. den leuten beibrachte,dass man Pferde nicht fesseln und schlagen muss um sie einzureiten,waren deutlich sanftere Methoden in Europa und speziell Deutschland bereits gang und gebe. Hier war es schon lange nicht mehr üblich Pferde zu "brechen" und auh nicht,dass eion Pferd innerhalb von ner Halben Stunde reitbar ist.
Daher,Nein,hier zumindest hat er nicht zu einem gewaltfreieren Umgang beigetragen.

Und auch ein Michael Grewe hält sich sicher nicht für nen Tierquäler,sondern für nen recht gewaltfreien Trainer. Das ist halt Ansichtssache.
Für ne Grünschleife ist HTS pure Gewalt,für nen alten SVler dagegen ist das Kuschelstunde.
Wer garniert ist zu doof zum anrichten.
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Voltigieren/Reitsport

Beitragvon Lica am 4. Nov 2017 11:17

Hallo,
Ich würde gerne mal wissen was Ihr vom Voltigiersport haltet (wettkampforientiert)?

Moderativer Hinweis:
Themen zusammengeführt.
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Beitragvon Akayi am 4. Nov 2017 11:24

Reiten ist nicht vegan. Oder was meintest Du?

Das würde auch schon mal diskutiert. Schau z.B. mal hier: Reiten - vegan?
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Voltigieren/Reitsport

Beitragvon Lica am 4. Nov 2017 11:38

Hallo,
Ich würde gerne mal wissen was Ihr vom Voltigiersport haltet (wettkampforientiert)?
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Beitragvon Kim Sun Woo am 4. Nov 2017 13:21

Reitsport ist (wie Reiten im Allgemeinen) überhaupt (selbstverständlich?) nicht "vegan" oder "vegetarisch" (und gerade wirklicher Reitsport ist sicherlich nochmal eine andere Qualität als wenn der Umgang mit dem Pferd jenseits irgendwelcher Leistungserwartungen ist).

(in der Praxis kann es natürlich trotzdem eine Einzelentscheidung sein, ob man diesen Widerspruch als für sich selbst vertretbar empfindet. hier wurde - zu Recht, wie ich finde - ja auch schon "Haustierhaltung" eingebracht. die ist auch nicht "vegan"/"vegetarisch" - und dennoch ist bspw. das Forum hier voll mit Menschen, die mit Hunden, Katzen, Hamstern, Mäusen usw. unter einem Dach leben)
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Beitragvon Obilan am 4. Nov 2017 13:50

Passend dazu ein Video von der großartigen Emily: http://bitesizevegan.com/ethics-and-mor ... -it-vegan/
Those Who Sacrifice Liberty For Security Deserve Neither.
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