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Politische Diskussionen ohne Tierrechtsbezug
mervon
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Beitrag von mervon » 13. Jun 2019 20:47

Kein Veganer lebt perfekt vegan, was auch garnicht möglich ist. Man ist bei der Ernährung superpingelig, aber blind für. Tierleiden das man durch andere Aktivitäten wie zB.Autofahren verursacht.Das zählt aber mit.
Und Politiker können alleine wegen des Zwangs zu reisen und fremdbestimmte .Nahrung zu sich zu nehmen ,nicht vorbildlich sein.
Man sollte Politiker nur nach ihren politischen Taten beurteilen !

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illith
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Beitrag von illith » 14. Jun 2019 10:44

aber aktiv einen Kaffee mit Kuhmilch zu trinken, gehört so ziemlich zu den vermeidbarsten Sachen überhaupt. (und als ob man da nicht aufpasst, wenn man tatsächlich Verträglichkeitsprobleme hat)
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Vampy
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Beitrag von Vampy » 15. Jun 2019 20:46

zwang "fremdbestimmte nahrung" zu sich zu nehmen?!? wie denn das? und der typ hat angeblich nicht realisiert, dass es milch war - also entweder ist es eine dumme ausrede oder extrem blöd, ich weiß nicht was schlimmer ist.
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mervon
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Beitrag von mervon » 16. Jun 2019 17:35

Frembestimmte Nahrung= Essen ,das man nicht selbst zubereitet hat
Nun gut, hier hatte der Mann die freie Wahl, aber 1mal Kuhmilch im Kaffee ist ein so extrem minimales Vergehen dass es nicht in die Medien kommen sollte.
Konsequenterweise muesste man dann auch sein gesamtes Privatleben und nicht nur die Ernaehrung in Bezug auf vegan korrektes Verhalten kontrollieren.
Wenn die Medien doch nur genauso gruendlich ueber das berufliche Verhalten der Politiker berichten wuerden!
Was hat ein Abgeordneter zB. gegen die Nutztierhaltung getan?
Weil die Medien nicht darueber berichten sondern solchen Kleinkram geht es nicht voran...

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Vampy
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Beitrag von Vampy » 16. Jun 2019 17:57

das ist keine fremdbestimmte nahrung, sondern einfach nahrung, die man nicht selbst gemacht hat. fremdbestimmt würde bedeuten, dass jmd anders für einen aufsucht - ein politiker kann aber immer eine auswahl treffen, beim buffet auswählen, in der kantine...

es geht ums prinzip - er behauptet veganer zu sein und dass ihm veganismus voll wichtig ist und dann schlürft er den erstbesten kaffee runter. das fände ich an sich nicht so das drama, ich hätte an seiner stelle den kaffee vlt sogar auch getrunken - bringt ja nix wenn der wieder zurückgeht, wobei man da immer die außenwirkung im blick haben sollte.
was mich ärgert, ist die dumme ausrede, die er dann bracht - das er ja nicht hätte ahnen können, dass da milch drin sein!

ich finde es an sich vollkommen okay, wenn jmd entscheidet, dass er "moderat vegan" ist, also es öfter mal situationen gibt, in denen er aus diversen gründen nicht vegan isst/konsumiert. aber einen auf superveganer machen und dann sowas - das ist peinlich und wenig vertrauenswürdig.
die medien haben gar nicht darüber berichtet, das war nur ein tierblog, kein journalist... und sonst hat es auch niemanden interessiert.
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somebody
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Beitrag von somebody » 16. Jun 2019 18:12

Schon immer trinke ich Kaffee normalerweise schwarz. Bisher wurde mir weder in der Gastronomie noch im Privat- bzw Geschäftsbereich Milchkaffee serviert. Entweder wurde ich vorher gefragt, wie ich meinen Kaffee möchte oder es wurde mir schwarzer Kaffee plus separat Zucker/Süßstoff & Milch/Sahne zur individuellen Beigabe serviert.

Da Hr Buschmann als Politiker häufig außerhalb seines Privatbereichs Kaffee trinken dürfte, erscheint es mir sehr verdächtig, das Hr Buschmann als Veganer einen ihm servierten weißen Kaffee einfach getrunken hat.

Logischer wäre gewesen, wenn Hr Buschmann gefragt hätte, ob dem ihm servierten weißen Kaffee Sojamilch zugefügt wurde.
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mervon
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Beitrag von mervon » 16. Jun 2019 19:27

Wie gesagt,es gibt Schlimmeres als Milch im Kaffee, und man muesste dann auch auch das gesamte Privatleben ueberwachen.
Was vorrangig zaehlt ist seine Parlamentsarbeit und diese sollte hier beobachtet werden.

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Vampy
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Beitrag von Vampy » 16. Jun 2019 19:40

das privatleben ist nochmal was anderes - da war er in seiner funktion als politiker unterwegs, da benimmt man sich auch nochmal anders als zuhause wenn man im jogginganzug am frühstückstisch rumgammelt.
und natürlich gibt es schlimmeres - aber mit diesem lahmen spruch kann man alles verharmlosen. was schlimmeres gibt es immer.
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Kim Sun Woo
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Beitrag von Kim Sun Woo » 17. Jun 2019 00:06

einerseits natürlich bescheuert.

andererseits nervt halt auch, daß sich wie Geier auf sowas gestürzt wird (so mit diesem "siehste, der ist doch nicht so perfekt!" Gestus).
Man hat jeden Tag die Chance die bestmögliche Version von sich selbst zu sein. ♥

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Beitrag von Vampy » 25. Jul 2019 00:17

Die Pkw-Maut sollte in den nächsten Jahren viele Milliarden in die Kassen spülen, doch nach dem Urteil des EuGH und der Kündigung der Mautverträge durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer droht nun das Gegenteil: Ein finanzielles Fiasko. Zunächst brechen erwartete Einnahmen in Milliardenhöhe weg. Aus den nun veröffentlichten Maut-Verträgen ergibt sich zudem, dass das Bundesverkehrsministerium den Unternehmen, die die Maut organisieren sollten, nicht nur Schadenersatz zusichert, sondern sich zur Auszahlung sämtlicher entgangener Gewinne bis ins Jahr 2032 verpflichtet hat. "Aus d. Maut-Verträgen ergibt sich, dass das Bundesverkehrsministerium den Unternehmen, die die Maut organisieren sollten, nicht nur Schadenersatz zusichert, sondern sich zur Auszahlung sämtlicher entgangener Gewinne bis ins Jahr 2032 verpflichtet hat."
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/zi ... r-100.html

aus der reihe "dinge die von noch größerer inkompetenz zeugen als der BER und milliarden kosten werden" *head on desk*
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