Haarausfall....

Ernährung, Lebenswandel, Supplemente

Haarausfall....

Beitragvon nomilktoday am 5. Aug 2018 22:04

Hallo,

ich lebe seit April Vegan. Vorher habe ich bereits vegetarisch gelebt. Meine Ernährung bestand aus :
ca.65-70% Obst und Gemüse
ca. 15-20 % Milchprodukten ( viel Quark und Milch) + hin und wieder Hülsenfrüchten
ca. 15-20% Getreideprodukten
sehr wenig Öl und sehr wenig Samen/nüsse ( meist 1 EL chiasamen im Joghurt)
So ging es mir 4-5 Jahre lang ganz gut.

Da ich im März starke Verdauungsprobleme hatte habe ich meine Ernährung auf Vegan umgestellt. Ich vetrage allerdings nur geringe Mengen an glutenfreien Getreide, Soja, Hülsenfrüchte und Nüsse auf einmal.


Kann mein Haarausfall schonn ein Zeichen von Fehlernärhung sein ( zu wenig protein, zu wenig Jod) oder wäre das zu kurzfristig?

Viele Grüße

Elli
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Beitragvon Gruftmoggele am 5. Aug 2018 22:50

Wie sieht es denn generell mit deiner Energiebilanz aus?
Haarausfall kann es meines Wissens nach v.A. auch durch zu wenig Nahrung geben.

Kann nur selbst nicht mit Erfahrungsberichten dienen.
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Beitragvon nomilktoday am 5. Aug 2018 23:01

Liegt zwischen 2000-2800kcal/ Tag. Bei ca 2-4 h Radfahren an 4-5d/Woche. Also der ist eigentlich über dem, was mir die Kalorienrechner ausspucken...
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Beitragvon Sphinkter am 7. Aug 2018 16:23

Hört sich nach einer Zinkarmen Kost an.
Wieviel Zink konsumierst du am Tag?
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Beitragvon Ixodes ricinus am 11. Aug 2018 13:17

Was mich nur verwundert:
Wenn ich eine Änderung in meiner Lebensführung/Ernährung vornehme und mein Körper daraufhin mit Schmerzen und/oder Krankheit reagiert, warum wird nicht zuerst diese Veränderung rückgängig gemacht, bevor man rumdoktert und alles mögliche ausprobiert oder im Internet (ausgerechnet) nach Hilfe fragt?

:kk:
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Beitragvon Mike13 am 11. Aug 2018 13:21

Ich hab auch ziemlichen Haarausfall, an manchen Tagen verliere ich beim Waschen und auswuscheln hinterher locker 200-300 Haare, zusätzlich zu dem, was sonst noch so im Laufe des Tages vom Kopf fällt. Ob es am veganen Lebenstil liegt, kann ich mit Bestimmtheit nicht sagen, es gibt aber zumindest Anhaltspunkte dafür, da es vorher nie so stark war. Das traurige ist, dass ich definitiv mit allen (bekannten) Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen überversorgt bin, ich also absolut keinen Anhaltspunkt habe, woran es liegen könnte. Es gibt nur ein paar Dinge (Collagen, Carnitin, etc.) die wir als Veganer nicht oder kaum aufnehmen, die der Körper allerdings eigentlich selbst herstellen sollte. Aber kann natürlich sein, dass das nicht in ausreichender Menge funktioniert. Vielleicht werde ich irgendwann mal einen Versuch unternehmen und diese Dinge testweise supplementieren, auch wenn deren Herkunft natürlich nicht vegan sind. Einziger Trost für mich aktuell ist: Scheinbar wächst ein Großteil dieser verlorenen Haare auch wieder nach, denn obwohl dieser Haarverlust schon verdammt lange so geht ist mein Kopf noch einigermaßen bedeckt...
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Beitragvon Ixodes ricinus am 11. Aug 2018 13:55

Mike13 hat geschrieben:... Vielleicht werde ich irgendwann mal einen Versuch unternehmen und diese Dinge testweise supplementieren, auch wenn deren Herkunft natürlich nicht vegan sind...

Was denn, nur wegen einiger Haare die vegane Sache verraten? Was sagt denn der Ethik-Kommissar dazu?


:oO:
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Beitragvon Mike13 am 11. Aug 2018 16:20

Das tut mir leid für Dich, dass Du scheinbar ein Mensch ohne eigenen Willen bist, der sich von übergeordneten Instanzen vorschreiben lässt, was er zu tun oder zu lassen hat. Ich für meinen Teil muss mich nur vor meinem eigenen Gewissen verantworten.
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Beitragvon Ixodes ricinus am 11. Aug 2018 19:14

Wenn die Frage von mir auch nur flapsig gemeint war, habe ich doch offensichtlich einen wunden Punkt getroffen oder reagierst du immer so...?

Und nein, wenn es um die Ethik geht (nur gesundheitsbewußten Veganern wird ja von manchen Oberveganern die Existenzberechtigung abgesprochen) ist in der Regel eine Instanz vorhanden, die Abweichler kontrolliert und bei der Stange hält - nach deinem Gewissen fragt man dabei so wenig, wie in der Politik.


:eh:
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Beitragvon illith am 12. Aug 2018 00:39

(und ich bin bestimmt kein "Oberveganer", aber 'Gesundheits-Veganer' sind per definitionem halt nunmal eigentlich keine)
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