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Allgemeine Fragen & Diskussionen zum Veganismus
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human vegetable
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Beitrag von human vegetable » 13. Apr 2019 16:14

Oder wie wär's denn einfach mit "pflanzliche Ernährung/Kost"? Das ist eindeutig und hört sich nicht irgendwie angehypt an, aber auch nicht großmütterlich. Einfach nur sachlich.

Soweit ich weiß, war die Idee hinter "pflanzenbasiert", dass ein gewisser kleiner Anteil auch von Tierprodukten kommen könne, sofern die große Mehrzahl der Kalorien aus Pflanzen käme. Also eher so Richtung "flexitarisch".
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human vegetable
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Beitrag von human vegetable » 13. Apr 2019 17:32

Um die Verwirrung komplett zu machen: Habe gerade eine Definition im Buch "Greenprint" gelesen. Dort soll "plant based" sogar noch strenger als "vegan" sein - zumindest im Bezug auf Ernährung.

"Vegan" ist nach Definition des Autors "lediglich" tierleidfrei, "plant-based" hingegen noch vollwertig und möglichst unverarbeitet. Fake meat und pflanzliche Convenienceprodukte wären danach also vegan, aber nicht plant-based.

Jeder scheint unter diesem Begriff was anderes zu verstehen...
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VegSun
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Beitrag von VegSun » 13. Apr 2019 17:42

Das ist dann das was ich unter "Clean Eating" verstehe.
Wobei im Clean Eating wikipedia Artikel steht, dass damit sowohl vegetarisch als auch vegan ("plant based"), aber in manchen Restaurants auch Fisch und Fleisch dazu bestellt werden könne.
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Kim Sun Woo
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Beitrag von Kim Sun Woo » 13. Apr 2019 20:16

@ ill
ich meinte das auch nicht unbedingt als Substantiv. sondern grundsätzlich, daß ich das Gefühl habe, daß solche "Schubladen" viel schneller aufgemacht werden als vor einigen Jahren noch.
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illith
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Beitrag von illith » 13. Apr 2019 21:42

HV, darüber hab ich auch schon nachgedacht - aber wenn man sich aus nicht-ethischen Gründen rein pflanzlich ernährt, kann's ja eigentlich nur um Gesundheit gehen - und das würde ich dann auch eine (überwiegende) Vollwertkost knüpfen. WFPB diet - whole-food plant-based - ist ja auch ein stehender Begriff. wäre dann allerdings etwas pleonastisch^^
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rawtill4
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Beitrag von rawtill4 » 14. Apr 2019 19:02

Erkennt man nicht Gruppen daran, wie sie mit Ehemaligen umgehen?

Wenn jemand nach fünf Jahren wegen gesundlichen Gründen nicht mehr im Rad-Club mitfahren kann/will und zum Motorrad-Club wechselt, muss ich doch nicht nachtreten. Warum sollte man da im Nachhinein sagen, dass die Person nie "ein richtiger Radfahrer" war? Wenn die Person heute lieber Motorrad fährt und Fahrradfahren ablehnt, ist das doch okay. Menschen ändern sich und Fahrradfahren ist wohl nicht für jeden das Richtige...

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illith
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Beitrag von illith » 14. Apr 2019 19:47

es geht aber nicht um Motorradfahren, sondern um völlig ungerechtfertigte Gewalt an Schwächeren.
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Vampy
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Beitrag von Vampy » 14. Apr 2019 20:14

"aus gesundheitlichen gründen" nicht mehr fahrradfahren, aber motorrad? da gibt es ungefähr so viele wie nicht mehr vegan zu leben "aus gesundheitlichen gründen".,
wenn einer sagt - hey, kein bock mehr - okay. aber da irgendwelchen blödsinn vorzuschieben.... da muss man sich dann auch gefallen lassen, dass die anderen einem nen vogel zeigen
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Lee
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Beitrag von Lee » 14. Apr 2019 20:34

Hab selbst seit vielen Jahren Hüftprobleme, Radfahren ist problematisch Motoradfahren ist es nicht.

Die meisten Leute biegen sich die Realität so zurecht, dass es OK ist Fleisch zu essen. Damit muss ich leben. Wenn gesundheitliche Gründe vorgeschoben werden ist das so gut wie alles andere.
MUH!!!

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Vampy
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Beitrag von Vampy » 14. Apr 2019 21:05

nein, ist es nicht. es ist eine dumme ausrede.

motorradfahren ist keine wirkliche alternative zum radfahren, da mal rad im alltag meist kürzere strecken benützt - das kann man meist auch zu fuß oder mit öffis zurücklegen. nicht immer, aber meistens.
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