Die Sache mit dem Kupferleim

Allgemeine Fragen & Diskussionen zum Veganismus
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Sappho
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Beitrag von Sappho » 22. Nov 2022 17:02

Doch
und immer 100x mehr doch ... (um mich Deinem Niveau zu nähern)
Ich bin der Geist, der stets verneint

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Katze Lola
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Beitrag von Katze Lola » 16. Dez 2022 16:33

Gibt es nicht Alternativen wie Leime aus Algen, bw. Funori? = stärkehaltige Alge (Polysaccharid), aus Japan
cooler geht´s nicht

IvurYyy
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Beitrag von IvurYyy » 22. Dez 2022 08:08

@sappho
In Relativierung und im Verdrehen von Worten bist du wahrscheinlich ein Meister. Was damit nur gesagt werden wollte ist, das es nahezu unmöglich ist komplett vegan zu leben. Aber die verhältnismäßigkeit vom bewussten Konsum von tierischen Produkten zu Produkten wo es kaum eine Alternative gibt ist doch wohl eine ganz andere.
Aber man merkt genau wo du hinwillst, wenn man sich diesen Schwachsinn mit den 80 Millionen anhört. Klar wirst du alleine die Welt nicht verändern können in dem du dich vegan ernährst, aber die Masse an Veganern macht es dann wieder schon, doch dafür braucht es viele einzelne.
Dies praktikabel Argument ist dann aber wirklich zu viel. Die meisten sind doch nicht vegan, weil es so einfach ist. Ich würd sagen die meisten sind es wegen Tierwohl und weil wir verstanden haben, wirklich verstanden haben, was die Menschen den Tieren antun. Das hat nichts, aber wirklich nichts mehr mit natürlicher Ernährung zu tun. Um die Massen an Nahrung zu produzieren, müssen Tiere leiden, das ist gar nicht anders möglich und warum? Weil es einfacher ist? Ich bitte dich, entweder du hast wirklich keine Ahnung was dort passiert, was ignorant ist, wenn man bedenkt im welchen Forum du postest, oder du bist einfach böse.

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Sappho
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Beitrag von Sappho » 24. Dez 2022 11:07

Tierwohl hat mit Veganismus eigentlich nichts zu tun. Also jedenfalls in der Realität.

Es ist keine Kategorie, die vegane Handlungen motiviert. Durch den Boykott seitens Veganern geht es keinem Tier etwas besser. Jedenfalls ist nicht nachweisbar, dass es wegen des Verzichtes, den Veganer leben, einem einzigen Tier besser geht. Dafür ist der Umfang des Boykottes viel zu gering als dass deshalb irgendwo weniger Tier gezüchtet oder geschlachtet werden.

Zahlenmäßig hat sich die Zahl der getöteten Tiere sogar erhöht, weil laut statistischem Bundesamt vermehrt Geflügel verzehrt wird statt Schweine. Da muss man dann halt mehr Tiere töten.

Um Tierwohl zu fördern, muss man auch nicht Veganer sein. Wer z. B. im Tierheim arbeitet, tut sicherlich etwas für das Tierwohl auch wenn er eine Grillwurst ist.

Tatsächlich geht es um die persönliche Haltung und die Dokumentation der Haltung gegenüber der Mehrheitsgesellschaft mit dem Credo: "Ich gehöre nicht dazu."

Mehr nicht.
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Murphy
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Beitrag von Murphy » 24. Dez 2022 12:55

Sappho hat geschrieben:
24. Dez 2022 11:07


Um Tierwohl zu fördern, muss man auch nicht Veganer sein. Wer z. B. im Tierheim arbeitet, tut sicherlich etwas für das Tierwohl auch wenn er eine Grillwurst ist.

Jede Grillwurst, die im Tierheim arbeitet, ist ein Gewinn für das Tierwohl.
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Rosiel
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Beitrag von Rosiel » 29. Dez 2022 17:50

Wieso sehe ich das jetzt erst?? :'d:

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Marbesie
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Beitrag von Marbesie » 6. Jan 2023 00:30

illith hat geschrieben:
21. Dez 2020 16:23
genau. die Millionen von sogenannten Nutztieren, die ausgebeutet und getötet werden, dienen natürlich maßgeblich dem Gewinn von Kupferleim. der ist einfach komplett alternativlos.
Das Problem des Tages ist dann auch eine Fragestellung, die man in vielen Veganerforen quasi täglich liest. Nicht. Die Autorin macht sich doch tatsächlich Gedanken über vegane Musik und zählt allen Ernstes auf, welche Instrumente an einem „veganen Musikabend“ nicht genutzt werden dürfen. Gitarren z.B. wären tabu, wegen des Leims. Man mag annehmen, dass eine Gesellschaft mit 3D-Druckern, Nanotechnologie und Überschallflugzeugen auch ohne Knochenleim einen Weg finden wird, Holzteile aneinander zu kleben. Aber das ist vielleicht ein etwas komplizierter Gedanke für eine Person, die sich sehnlich eine Sinfonie für Chor und veganes Orchester wünscht (sic).
https://graslutscher.de/ich-habe-den-be ... -tun-musst

aktuell ist es halt so, dass Knochen und sowas bei der "Produktion" von Tierprodukten massig als Abfall/Nebenprodukt anfällt, da macht es dann (wirtschaftlich) Sinn, das auch zu nutzen.
wenn keine Tiere mehr zu Verzehrszwecken gehalten und geschlachtet würden, würde man halt irgendwas anderes als Leim verwenden. davon gehe ich ziemlch sicher aus. im Moment besteht daaber eben keine Notwendigkeit zu.

das ist so eine dämlich Nitpickerei - als ob das eine Frage von "ganz oder gar nicht" wäre.
wenn man da nicht zufällig irgendjemand komplett Abgefuckten ohne irgendwelche Ethik- oder Moralgrundsätze vor sich hat, wird die Person auch keine 100%ige Konsistenz in ihren Selbstansprüchen vorweisen können. das ist nun beileibe nichts Veganspezifisches.
Du hast schon alles gesagt, genau das wollte ich auch sagen.
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, solange müssen Tiere fühlen, das MENSCHEN NICHT DENKEN ...

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illith
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Beitrag von illith » 6. Jan 2023 01:33

das kann ja jetzt jede:r behaupten. :O

:mg:
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